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Vater eines Neo-Nazi-Opfers möchte Straße nach seinem toten Sohn benannt haben

Während der Feier zum Gedenken an die Opfer des Rechtsterrorismus äußerte sich der Vater des am 06.04.2006 in seinem Internetcafé ermordeten Halit Yozgat in einer Rede.

Neben seinem Dank an verschiedene Personen äußerte er drei Wünsche: Die Mörder sollen gefasst und deren Helfershelfer und Hintermänner ermittelt werden, es solle eine Stiftung im Namen aller zehn Opfer geschaffen werden und die Straße, in der sein Sohn geboren wurde, solle nach ihm benannt werden.

Bei den Verantwortlichen der Stadt Kassel habe man prinzipiell Verständnis für den Wunsch des Vaters. Allerdings blieb man zurückhaltend.


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WebReporter: somewhat
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Mord, Vater, Opfer, Straße, Neonazi, Gedenken
Quelle: www.hna.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.02.2012 14:53 Uhr von Rechthaberei
 
+17 | -6
 
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Straßen benennt man nach Personen die einen: Verdienst hatten. Möglich wäre wie bei den Deutschjuden ein goldener Pflasterstein vor seinem Wohnhaus.

http://www.moenchengladbach.de/...



[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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24.02.2012 14:57 Uhr von muhschie
 
+28 | -6
 
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Warum nicht gleich: Kassel umbenennen? Halit-Yozgat-Stadt hat doch was.
8-|
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24.02.2012 15:04 Uhr von sooma
 
+25 | -9
 
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Sonst noch was? Oo: Diese eklige Beileidsposse ist doch eine schallende, menschenverachtende Ohrfeige ins Gesicht der (deutschen) Angehörigen der Opfer von Neonazis und "Mitbürgern mit Migrationshintergrund", die in den vor Heuchelei nur so triefenden Anbiederungsreden nicht mit einem Wort erwähnt wurden.
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24.02.2012 15:34 Uhr von Freggle82
 
+8 | -4
 
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Straßenname nicht ganz unmöglich, aber: bitte keine bereits bestehende Straße umbenennen, das verursacht den Anrainer einiges an Kosten und Mühen(Änderung von Adressdaten, Amtswege, etc.).

Außer der nette Herr mit dieser witzlosen Forderung ist bereit die dafür anfallenden Kosten (inkl. Entschädigung für die für Amtswege verlorene Zeit) vorzustrecken.
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24.02.2012 15:49 Uhr von jaycee78
 
+2 | -8
 
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@Rechthaberei: Ich glaube nicht, dass Muslime es zulassen würden, dass jemand auf ihrem Namen herum trampelt und Hunde darauf ihre Geschäfte verrichten.
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24.02.2012 16:16 Uhr von CommanderRitchie
 
+11 | -10
 
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Holla.......... Was ist los zeigen die User von Short-News endlich mal die nationale Flagge ??? Das war vor 1,5 Jahren schon mal ganz anders hier.... da wären die Minusklickereien über die Kommentare hinweggeflogen....... das zeigt eindeutig: Die Gutmenschen werden müde..... oder haben endlich gemerkt, dass Sie auf dem Holzweg waren.....
Bei aller Tragik der Situation.... aber wie sieht es denn mit Stiftungen aus, in der für von Ausländern vergewaltigte deutsche Frauen, von Ausländern erstochene deutsche Bürger, etc, gesammelt wird ??
Ist jetzt überspitzt... nicht wahr ??
Aber die Regierung sollte endlich mal aufhören, sich selber bzw. in ihrem Namen die deutschen Bürger in Demut- und Beschämungshaltung hinein zu zwingen.
Wir werden doch immer zur Toleranz und Integration aufgerufen und dürfte mittlerweile auch so geschehen sein.... warum wird jetzt wieder so ein "Tam-Tam" gemacht. Wären die Opfer deutsche Bürger gewesen, wäre ja auch "Funkstille" seitens der Regierung erfolgt.
Oder anders gesagt: Eine Mordserie wird wieder für eine bestimmte Richtung und Kampanie mit dem Hinweis des "deutschen Bürger Vergangenheit" und erhobenem Zeigefinger hoch sterilisiert.........

[ nachträglich editiert von CommanderRitchie ]
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24.02.2012 18:20 Uhr von Allmightyrandom
 
+2 | -10
 
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Der: Mann hat seinen Sohn durch einen hinterhältigen Mord verloren. Und er hat auf eine Entschädigungszahlung durch den Staat verzichtet. Im Gegenzug soll eine Straße benannt werden...

Ist mir VIEL sympathischer als jemand der gegen die Ermittlungsbehörden klagt um sich persönlich zu bereichern!

Mir ist der Mann dadurch sympathisch, ich bin dafür!
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24.02.2012 18:45 Uhr von Schwertträger