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"Spezielle Heime" für Infizierte: Wie die CSU vor 25 Jahren mit AIDS umging

Die CSU wird heute ungern daran erinnert, wie sie vor 25 Jahren mit dem Thema AIDS umging. Damals forderte Peter Gauweiler einen strengen Maßnahmenkatalog gegen die Krankheit, der auch Zwangsuntersuchungen vorsah.

Der heutige Ministerpräsident Horst Seehofer wollte sogar "spezielle Heime" für die Infizierten errichten lassen. Die Empörung im Volk ließ nicht lange auf sich warten, man sprach von pogromartigen Zuständen und einer Homosexuellen-Jagd.

Die Zwangtesteinführung von Gauweiler wird an diesem Samstag 25 Jahre alt. Überlebt hat sie jedoch nicht bis jetzt, denn 1995 wurde die Maßnahme wieder gestrichen.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: CSU, AIDS, Horst Seehofer, Heim, Infizierte
Quelle: www.sueddeutsche.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.02.2012 12:48 Uhr von Clemens1991
 
+8 | -11
 
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Effektiv wäre es gewesen um die Ausbreitung zu verhindern.

Aber andererseits sollte die mittlerweile sehr gute Aufklärung in den Schulen und Medien reichen.
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24.02.2012 13:06 Uhr von Katzee
 
+19 | -3
 
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Da zeigt sich: eigentlich recht deutlich, dass die CSU sich gerne einer etwa 80 Jahre alten Denkungsweise bedient.
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24.02.2012 13:36 Uhr von a.maier
 
+8 | -9
 
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Vor 25 Jahren: hat man auf eine ansteckende tödliche Krankheit reagiert. Nachher zu kritisieren ist immer leicht. Mit dem Wissen von heute wären solche Forderungen nicht gemacht worden. (Möglicherweise) Wie wollten denn die anderen Parteien reagieren?
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24.02.2012 21:27 Uhr von Dracultepes
 
+5 | -4
 
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Wie war das letztens in dieser Law and Order Folge? Hätte man ganz am anfang die Menschen isoliert, dann hätten wir heute kein Problem damit.

Es wäre so einfach diese Seuche zu stoppen, die infizierten müssten nur einfach niemanden mehr anstecken. Und die Möglichkeiten dazu gibt es zumindest im Westen zu genüge.

Ich weiss das was ich jetzt sage ist ganz böse und menschenverachtend bla bla bla mir egal. Aber ich bin der Meinung wer AIDS hat, es weiss und andere Leute wissentlich ansteckt kommt in Sicherheitsverwahrung und fertig.
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24.02.2012 22:14 Uhr von Lenzilein009
 
+1 | -1
 
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Tja menschenverachtend wie eh und je...

Ihre Denkweise war und ist schon immer seit mindestens 25 Jahren veraltet (vgl Cannabis)
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24.02.2012 22:35 Uhr von majorpain
 
+1 | -0
 
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Dracultepes: Also finde ich auch. Wer einen anderen Wissentlich ansteckt sollte in eine Einrichtung dafür.
Ich meine eigentlich ist es töten auf Zeit.
Bekannter von mir hat sich es sich geholt wo er es erfahren hat er ihn nur angegrinst.
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24.02.2012 23:38 Uhr von Floppy77
 
+1 | -0
 
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Es sind ja wohl nicht nur Homosexuelle für: die Ausbreitung vom Virus verantwortlich, sonst dürfte es ja keine infizierten Frauen geben.

Und dann gibts ja auch Leute die durch unsaubere Blutkonserven infiziert wurden.
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25.02.2012 00:14 Uhr von silent_warior
 
+2 | -3
 
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Menschenverachtend: In Afrika gibt es inzwischen Gebiete wo 25% der Menschen AIDS haben, die wären glücklich wenn mal einer was dagegen gemacht hätte bevor es zu spät war.

Es gibt jetzt richtig viele Menschen die AIDS haben, hätte man vor vielen Jahren die Menschen in bestimmten Gebieten isoliert würde man die rasante Ausbreitung auch mal in den Griff bekommen.

Praktisch ist es so dass einige Leute mit AIDS rumlaufen und so leben wie zuvor, sich nicht selbst einschränken und vielleicht auch leicht doof sind.

Das ist eine furchtbar heimtückische Krankheit mit einer sehr hohen Inkubationszeit.

Man kann das mit Sprengstoffwesten vergleichen, einer hat sie, aber man sieht es ihm nicht an und so lange der Typ rumlaufen (lange Inkubationszeit) kann hat er Zeit andere anzustecken (und denen ebenfalls eine Sprengstoffweste umzuschnallen).

Diese ganzen Viren gibt es zur Kontrolle/Reduktion der Bevölkerungsdichte (ist also ein natürlicher Prozess), wenn die Viren leichtes Spiel haben gibt es zu viele Lebewesen in einem zu kleinen Bereich und die Natur reguliert das dann.

Da keiner der Spielverderber sein möchte verbreitet sich diese Zeitbombe Weltweit sehr rasant, der Virus mutiert in so vielen Individuen schnell und macht es der Wissenschaft unmöglich eine Heilmöglichkeit zu entwickeln.

Irgendwann macht es ein mal gewaltig "klick" und die Natur hat reguliert, die Politiker sagen dann "tut uns leid, ist ja nicht unsere Schuld ... und jetzt gibts ne Schweigeminute".

[ nachträglich editiert von silent_warior ]
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25.02.2012 16:40 Uhr von Neapolitaner
 
+1 | -0
 
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Bei einer Seuche: hatte man schon immer die Möglichkeit die Infizierten zu töten, zu isolieren oder einfach ein Heilmittel zu finden.
Zu sagen die Menschen waren vor 25 Jahren noch zu unterentwickelt um richtig damit umzugehen ist doch wohl quatsch.

Ich finde es lustig dass einige hier in den Kommentaren von Isolation sprechen als würde diese funktionieren. Es geht aber um Viren und nicht Bakterien, eine Spezies die uns überlegen ist. Ich bezweifle daher stark dass diese sich von Zäunen und anderen menschlichen Bauweisen beeindrucken lassen...
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25.02.2012 19:20 Uhr von silent_warior
 
+1 | -0
 
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@ Neapolitaner: "Ich bezweifle daher stark dass diese sich von Zäunen und anderen menschlichen Bauweisen beeindrucken lassen... "

Das Hi-Virus ist wird durch Körperflüssigkeiten übertragen.

Was ich nicht so schlau finde ist dass sich inzwischen sehr viele Menschen angesteckt haben und die Leute verrecken elend und langsam an dem Virus.

Damals wollte scheinbar keiner überreagieren und eine Stadt zu schaffen voll mit Aids infizierten hat sich keiner getraut. Jetzt gibt es Städte die voll mit erkrankten Menschen sind und keiner kann irgend einen der kranken kontrollieren.

Manch einer ist einfach ein Arsch und infiziert andere ganz bewusst, weil er aus irgend einem Grund einen Hass auf die anderen Menschen hat. Der denkt sich wahrscheinlich das wenn er elend sterben muss dass andere auch elend sterben sollen und das kann einfach keiner stoppen da sich diese Leute jeglicher Kontrolle entziehen können.

Aids ist außerdem unmodern geworden die Leute reden nicht mehr so darüber, auch in den Schulen wird das höchstens nur ein mal in 10 Jahren angesprochen und es ist ja immer noch ein Tabu darüber zu reden weil es ja peinlich ist wenn man darüber spricht.
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25.02.2012 20:43 Uhr von Borgir
 
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CSU: halt, mehr muss und musste man nie zu der Partei sagen. vor 80 Jahren wären die eine enorme Konkurrenz für Herrn H. gewesen.

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