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Trotz Lügengeschichte um angebliche Vergewaltigung: Keine Ermittlung gegen Lehrerin (Update)

Ein Lehrer aus Kassel saß fünf Jahre im Gefängnis für eine Tat, die er nie begangen hat: Eine Arbeitskollegin bezichtigte ihn der Vergewaltigung, worauf der Mann seinen Job verlor und inhaftiert wurde. Erst später wurde bekannt, dass die Vergewaltigung erfunden war (ShortNews berichtete).

Trotzdem sind noch keine Ermittlungen gegen die unehrliche Lehrerin angelaufen. Der Rechtsanwalt des Lehrers nennt diese Tatsache "skandalös".

Gegen das falsche Vergewaltigungsopfer wurde lediglich ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Obwohl sie vom Dienst suspendiert wurde, erhält sie weiterhin volle Beamtenbezüge. Der Lehrer hat bis heute keinen neuen Beruf gefunden.


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WebReporter: nightfly85
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Update, Vergewaltigung, Lehrer, Ermittlung, Lüge
Quelle: www.nw-news.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.02.2012 09:52 Uhr von nightfly85
 
+48 | -0
 
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Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Eine Frau bringt einen Mann ins Gefängnis, zerstört sein Leben, und sie selbst kann sich aufgrund ihrer Suspendierung zurücklehnen und kassiert ihr volles Gehalt.
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24.02.2012 09:55 Uhr von Bokaj
 
+41 | -2
 
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Schande: Wer durch bewusst falsche Verdächtigungen jemanden ins Gefängnis bringt oder überhaupt bestrafen lässt, gehört selbst hart bestraft.
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24.02.2012 10:30 Uhr von jaycee78
 
+5 | -26
 
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24.02.2012 10:31 Uhr von w0rkaholic
 
+7 | -6
 
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Der Lehrer kann und sollte selbst Anzeige: gegen die "Dame" stellen, dann wird auch wieder ermittelt...
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24.02.2012 10:35 Uhr von Freakhf
 
+21 | -1
 
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Arbeitsplatz: Ganz einfach man sollte dem Lehrer einfach den Posten der Lehrerin geben...
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24.02.2012 10:56 Uhr von gravity86
 
+15 | -4
 
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er sollte die Tat: einfach nachholen. Alle würden glauben, dass sie wieder lügt ^^
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24.02.2012 11:06 Uhr von Pfennige500
 
+1 | -7
 
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Es ist zwar schlimm was geschehen ist, allerdings kann man nicht die Frau für die Strafe bestrafen die der Mann erhalten hat, denn die Schuld dafür trägt das Gericht dass offensichtlich ohne Beweise nur aufgrund einer Aussage Menschen verurteilt, was grob fahrlässig ist.

Klar sollte die Frau aufgrund Falschaussage, Verleumdung, etc. verurteilt werden, aber da einen Unterschied zu machen wie das Opfer bestraft wurde wie es z.B. Bokaj fordert ist absurd. Das würde zum Beispiel bedeuten, dass sie für die selbe Straftat weniger hart bestraft werden würde, wenn der Mann z.B. nicht ins Gefängnis gegangen wäre, was ja allerdings absolut nix an ihrer Tat ändert.
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24.02.2012 11:24 Uhr von maxyking
 
+5 | -3
 
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ist doch nix neues: hat jemand noch was von der Kachelman alten gehört ??? der war auch paar Monate im Knast .
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24.02.2012 12:14 Uhr von ElChefo
 
+4 | -1
 
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Pfennige: §145d StGB sieht das anders.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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24.02.2012 16:00 Uhr von Pfennige500
 
+0 | -0
 
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@ElChefo: jetzt lies bitte noch einmal §145d und sag mir wo der Widerspruch zu meiner Aussage ist.

Der Paragraph sagt genau das aus was ich sage, nämlich dass die Frau unabhängig von der Konsequenz ihrer Falschaussage verurteilt wird.
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24.02.2012 16:13 Uhr von Serverhorst32
 
+0 | -0
 
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Tja so ist das in Deutschland Als Mann vor Gericht muss man seine Unschuld BEWEISEN und nicht umgedreht die Schuld bewiesen werden.

Welcome to Germany ;D
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24.02.2012 16:36 Uhr von iarutruk
 
+1 | -0
 
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@freakhf .... das ist nicht so einfach, da sie ganz andere lehrfächer hatte als der lehrer.

@hoenipoenoekel

ganz vorsichtig sein, wenn eine Frau behauptet vergewaltigt worden zu sein!
Es sind ganz ganz wenige die diesen Alptraum erleben und ganz ganz viele die sich damit rächen oder sich vorteile erschleichen wollen.

das ist von dir stark übertrieben. ich denke das verhältnis ist gerade umgekehrt.
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24.02.2012 17:28 Uhr von ElChefo
 
+3 | -0
 
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Pfennige: Moment mal...

...du hast geschrieben, das man die Frau nicht dafür bestrafen kann, weil der Mann bestraft wurde. Das Gegenteil ist allerdings der Fall.

Schliesslich hat sie die Straftat gem. 145d vollbracht, inklusive Täuschung des Gerichtes, was zu der Verurteilung geführt hat. Das Gericht kann man doch wohl kaum für das im Gesetz vorhandene Strafmaß verantwortlich machen.

Die Frau trägt ganz allein die Konsequenzen ihres Handelns, sollte dementsprechend auch gemäß 145d verurteilt werden und darüber hinaus Schadenersatz an den fälschlich Verdächtigten bzw. Verurteilten leisten.
...warum?
Ohne ihre Anzeige (...damit Untersuchung und Anklageerhebung durch Staatsanwaltschaft...) und ihre Falschaussagen zu Gericht hätte es niemals eine Verurteilung geben können. Das Gericht und alle seine Beisitzer sind genauso ein Opfer der Intrige dieser Frau wie der Lehrer, der ungleich mehr dadurch verloren hat.
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25.02.2012 10:38 Uhr von Pfennige500
 
+0 | -0
 
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@ElChefo: Nein du verstehst mich falsch - ich habe geschrieben dass man die Frau nicht DAFÜR bestrafen kann, dass der Mann bestraft wurde. Sondern ausschließlich dafür dass sie eine bewusste Falschaussage getroffen hat.

Also wir sind uns doch erst mal einig dass bei diesem Fall § 145d Abs 1 Nr 1 und dadurch auch Abs 3 Nr 1 vorliegt oder?

Der sagt das ebenfalls aus dass die Frau ausschließlich für ihre Falschaussage bestraft wird unabhängig davon zu was diese geführt hat. Wenn der Mann freigesprochen wäre müsste sie theoretisch das selbe Strafmaß erhalten (auch wenn es unrealistisch ist)

Und für eine Anzeige kann man schon gar nicht verurteilt werden, das wäre ja noch schöner. Ich kann gegen alles und jeden nach Lust und Laune Anklage erheben solange ich keine falschen Aussagen dabei mache. Die Anklagen werden in dem Fall logischerweise nur höchst unwahrscheinlich zugelassen, da ja die Beweisgrundlage fehlt, aber darum geht es ja jetzt nicht.

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