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Irak im Würgegriff des Konfliktes zwischen Schiiten und Sunniten

Im Irak stellt sich der Konflikt zwischen den religiösen Gruppen der Schiiten und Sunniten weiter ein Problem dar und sorgt für Machtkämpfe unter den Politikern des Landes. In dem Land hat es nun erneut blutige Anschläge gegeben, bei denen landesweit 50 Menschen getötet worden sind.

Die Sunniten, die Minderheit im Lande, sehen sich auf der politischen Seite benachteiligt. Lange hatte die Minderheit, zu der auch Sadam Hussein gehörte, die Macht im Irak inne. Heute wird die Regierung von dem Schiiten Nuri al Maliki geführt, die Sunniten sitzen aber formal auch in der Regierung.

Vizepräsident des Landes ist ein Sunnit, Tarek al Haschemi. Dieser wird allerdings von Präsident Maliki verfolgt, weil er ein Todeskommando angeführt haben soll. Den Konflikt der beiden Gruppen nutzen Extremisten für ihre Ziele und verüben immer wieder Anschläge.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Irak, Anschlag, Konflikt, Sunniten, Schiite
Quelle: www.tagesschau.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.02.2012 14:56 Uhr von Borgir
 
+4 | -0
 
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Der Irak ist in einer einigermaßen verzweifelten Lage. Die ethnischen Konflikte zu lösen wird extrem schwer, schwelen sie doch nicht erst seit ein paar Jahren.
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23.02.2012 15:03 Uhr von syndikatM
 
+3 | -5
 
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absatz falsch: es ist eher lösung als problem, wenn die islamisten sich gegenseitig platt machen.
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23.02.2012 15:34 Uhr von usambara
 
+2 | -0
 
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zählt man sunnitische Araber & sunnitische Kurden + sunnitische Turkmenen zusammen sind sind sie keine religiöse Minderheit mehr.
Trotzdem ist das Land (wie auch andere) im Konflikt der Regionalmächte Iran und Saudi Arabien- die gerne beide ihre erzkonservative Religion vor schicken.
@syndikatM Moslems bekriegen sich seit 1300 Jahren- seit sie sich gespalten haben (Sunniten/Schiiten).
Das Problem hatten die Christen nur 500 Jahre lang seit Lutter...

[ nachträglich editiert von usambara ]
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23.02.2012 18:29 Uhr von ElChefo
 
+5 | -0
 
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usambara: Mit dem Unterschied, das seit Luthers Wirken ungefähr 500 Jahre vergangen sind und nur in einem Bruchteil der Zeit reale Glaubenskriege gefochten wurden zwischen den Fraktionen.

Die wirklichen Konflikte der Zeit (bis fast zum ersten Weltkrieg) waren die privaten Fehden der wenigen mächtigen europäischen Familien. Das Bekenntnis zu einer bestimmten christlichen Fraktion war nur MIttel zum Zweck, etwa zur Erlangung der päpstlich bestätigten Kaiserwürden.

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