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Ethikrat fordert Einführung eines dritten Geschlechts (Update)

Der Ethikrat empfiehlt eine Einführung eines dritten Geschlechts, da immer mehr Babys auf die Welt kommen, wo das Geschlecht nicht zweifelsfrei bestimmbar ist. Neben dem männlich und weiblich Geschlecht soll dann auch ein "anderes" Geschlecht wählbar sein.

Nach aktuellen Schätzungen erblicken bis zu 350 Babys pro Jahr mit veränderten Genitalien das Licht der Welt. Hierzulande sollen nach aktuellen Angaben bis zu 120.000 Menschen mit nicht eindeutig bestimmbaren Geschlecht leben.

Der Ethikrat hält es für einen Eingriff in das Persönlichkeitsrecht, wenn sich Menschen ohne eindeutiges Geschlecht dem männlichen oder weiblichen Geschlecht zuordnen müssen. Im Moment werden noch die meisten dieser Babys zu Frauen "gemacht".


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WebReporter: Skipp76
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Einführung, Geschlecht, Ethikrat, Intersexualität
Quelle: www.gesundheitsnewsnet.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.02.2012 14:51 Uhr von thatstheway
 
+3 | -4
 
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Tolle Sache: wie wärs mit gemischt , und wenn er/sie sich entschieden hat kann man ja wieder alles umändern, obwohl viele ja gar nichts ändern wollen.

vielleicht wären ja 5 bis 7 Geschlechter auch nicht schlecht,
wissen wer denn wer alles unter uns lebt ?

[ nachträglich editiert von thatstheway ]
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23.02.2012 14:53 Uhr von MiaCarina
 
+5 | -4
 
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@killerjockl86: http://de.wikipedia.org/...

"..., wenn ein Mensch genetisch (aufgrund seiner Geschlechtschromosomen) und/oder anatomisch (aufgrund seiner Geschlechtsorgane) und hormonell (aufgrund des Mengenverhältnisses der Geschlechtshormone) nicht eindeutig dem weiblichen oder dem männlichen Geschlecht zugeordnet werden kann."
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23.02.2012 15:25 Uhr von Floppy77
 
+4 | -1
 
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Dann müsste es aber auch eine 3. Toilette geben, denn da muss sich ja auch jeder entscheiden ob er auf eine für Frauen oder Männer geht. Ich fordere eine Toilette für "Andere" in öffentlichen Gebäuden und Restaurants.
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23.02.2012 15:52 Uhr von Nathan.der.Weise
 
+5 | -0
 
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@jimbooo: Ich gehe davon aus, dass diese Forderungen nicht auf die Überlegungen eines gelangweilten Ethikrates sondern auf die Initiative von Betroffenen zurückgehen.
Ob sich Zwitter normalerweise verstecken oder öffentlich zur Schau stellen wollen sei mal ihnen überlassen, aber ich denke mal, es ist nachvollziehbar, dass es sinnvoll ist sich öffentlich gegen die Praxis aus Männern Frauen zu schnitzen zu stellen.
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23.02.2012 16:17 Uhr von wombie
 
+3 | -0
 
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Einfach isses nicht. 1. Es werden immer noch Zwitter gezwungen sich fuer ein Geschlecht zu entscheiden. Genaugenommen werden die Eltern gezwungen dies fuer ihr Baby zu entscheiden, oft mit enormen Druck das dann auch gleich "reparieren zu lassen".

2. Dann gibt´s fix ueberall Probleme: Schule (dumme Wixer die dann meinen den "Freaks" mal "aus Jux" das Leben zur Hoelle machen zu muessen), Ausbildung, Beruf. Und ja, Toilettengang ebenso.

3. Geht´s nicht so einfach nur um reine Zwitter, sondern durchaus auch um sonstige nicht eindeutig ausgepraegten Geschlechtsmerkmale. Ausser XX und XY gibts dann noch ein paar (z.T. nicht mal seltene) Varianten, sowie diverse sonstige Genvarianten ("Defekte" sag ich mal nicht, dann koennte man auch Glatze als Defekt sehen, oder blaue Augen, usw. usf). So viele "echte" Zwitter gibt´s nicht, die meisten sind eher scheinbare Zwitter wo einfach was frueh schieflief. Toll ist das dann fuer die Betroffenen trotzdem nicht.
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23.02.2012 16:58 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -0
 
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Man kann es auch übertreiben. Ich bin allerdings der Meinung Kinder sollten selber über die Op entscheiden können.
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23.02.2012 17:32 Uhr von The Roadrunner
 
+0 | -1
 
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Ich denke nicht, dass solche Leute gar auf diese: Weise ´erkannt´ werden wollen.

Nehmen wir mal den Dicom-Standard; der kennt 3 Stati für das Geschlecht (m,w,o). O = other; das wird dann gewählt, wenn die Dateneingabe schnell erfolgen musste oder oder oder ... jetzt stellt euch vor, da käme noch ein 4 oder gar 5. Geschlecht vor. Damit wüsste _jede_ Röntgenassistentin, Arzhelferin usw. sofort bescheid, dass mit dem Menschen nicht alles in Ordnung wäre, ohne dass er sich dazu entblössen müßte - das wäre gar nicht nötig.

Glaubt ihr, dass solche Menschen das wollen?!

Diesen Menschen würde ich eher ermöglichen, dass sie ihr Geschlecht wählen können (gern auch mehrfach wechseln) ... aber ansonsten möchte doch jeder wie jeder andere auch behandelt werden - fair (Ohne ein dummes Gerede über ihn).
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23.02.2012 19:00 Uhr von Gimpor
 
+0 | -2
 
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Sinnvollerer Vorschlag: Geschlecht einfach nicht erheben.
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23.02.2012 20:28 Uhr von farm666
 
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sogenannte A-sex: reproduzierend quasi sich selbst erneut ausgekackt

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