23.02.12 08:22 Uhr
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Veränderungen der Wolkendecke könnten globale Erwärmung bremsen

Forscher der Neuseeländischen University of Auckland haben mithilfe von NASA-Daten die Wolkendecken des ersten Jahrzehnt im 21. Jahrhunderts analysiert. Sie konnten dabei feststellen, dass die durchschnittliche Höhe in diesem Zeitraum um ein Prozent gesunken ist, was 30 bis 40 Metern entspricht.

Den größten Beitrag zu diesem Effekt lieferte die geringe Anzahl von Wolken in großer Höhe. Die Wissenschaftler geben aber zu bedenken, dass der Beobachtungszeitraum noch zu kurz für definitive Aussagen ist. Trotzdem können die Daten zumindest als Hinweis auf einen wichtigen Prozess gesehen werden.

Die niedrigere Wolkenhöhe würde es der Erde erlauben ihre Wärme effizienter an den Weltraum abzugeben, was die globale Erwärmung abdämpfen könnte. Die Gründe für die Änderung sind noch unklar, könnten aber durch die Erwärmung selbst hervorgerufen sein, womit man eine negative Rückkopplung hätte.


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WebReporter: Again
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Höhe, Wolke, Erwärmung, Klimwandel
Quelle: www.physorg.com

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.02.2012 08:22 Uhr von Again
 
+3 | -3
 
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Hm. Der Einknick 2008 zieht da natürlich alles in den Keller ;-)
Sollte man wohl weiter beobachten. Vor allem sind Forschungen an Wolken immens wichtig, da man dann die Klimamodelle verbessern könnte.
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23.02.2012 08:36 Uhr von Tobi1983
 
+10 | -17
 
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Tja: Wie wichtig Wolken für die Erdabkühlung ist, sieht man daran, dass seit Jahren verschiedene Chemikalien in die Luft gepustet werden, um die Erde abzukühlen.

http://www.sauberer-himmel.de

Und nein liebe Trolls, die ist keine Verschwörungstheorie!
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23.02.2012 08:48 Uhr von LhJ
 
+12 | -7
 
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@Tobi: ich frage mich echt, wer hier der Troll ist.
Naja, viel Spaß noch mit deinen Chemtrails. Hast du auch schon so einen Helm gegen die böse kosmische Strahlung?
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23.02.2012 08:52 Uhr von chaintek
 
+14 | -2
 
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bla bla blubb: Ist schon klar. Globale Erderwärmung.... lauft meine kleinen Schafe lauft ...
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23.02.2012 09:42 Uhr von V8-Zulu
 
+3 | -0
 
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Hallo NASA: Kaum ist es wieder ein bisschen kälter, muss natürlich ein Phänomen her, das dies begründet. Kann ja schließlich nicht sein, dass die Erderwärmung doch nicht (so stark) stattfindet.

Dass sich das Klima verändert, ist ziemlich unstrittig. Aber es steckt leider zu viel Geld dahinter, um es mal vernünftig und öffentlich auszuwerten.
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23.02.2012 10:38 Uhr von Tobi1983
 
+4 | -2
 
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@LhJ: Ja, schön alles veralbern, nur nicht drüber nachdenken. Hier mal ein Artikel aus der Zeit zu den Gefahren von Geoengineering.

http://www.zeit.de/...

Ich wäre auch gerne so naiv wie du, dann hätte ich keine Sorgen.
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23.02.2012 11:15 Uhr von K.T.M.
 
+2 | -0
 
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@Oberlehrer: "Wieso bewirkt ein niedrigerer Wert der oberen Höhe der Wolken ein höhere Abkühlung? Kann das erklärt werden?"

Hohe Wolken halten die Wärmestrahlung von der Erde zurück, während niedrige Wolken hauptsächlich Licht von der Sonne reflektieren. Niedrige Wolken sind wesentlich kompakter als Hohe. Dadurch wird viel Sonnenlicht direkt reflektiert -> Die Erdoberfläche erwärmt sich weniger. Bei hohen Wolken kommt wesentlich mehr Sonnenlicht (häufigsten Photonenwellenlängen 500 nm) zur Erdoberfläche durch. Wird dort absorbiert und erwärmt somit die Umgebung. Die erwärmte Umgeben gibt nun selbst wieder elektromagnetische Wellen ab, allerdings diesmal bei einer Photonenwellenlänge von 10000 nm (Wiensches Verschiebungsgesetz). Diese Rückstrahlung (Strahlungsmaximum nun bei 10000 nm statt 500 nm) wird nun aber von den hohen Wolken absorbiert (Wasserdampf ist ja ein wesentlich stärkeres Treibhausgas als CO2) und in alle Richtungen abgegeben, also auch wieder zurück zur Oberfläche -> Erwärmung.

[ nachträglich editiert von K.T.M. ]
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23.02.2012 11:29 Uhr von kidneybohne
 
+1 | -1
 
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Hmm Alles Bullshit, die Russen sagen doch das wir 2014 in eine Mini Eiszeit stolpern...alles quatsch! Global warming? GTFO!
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23.02.2012 13:01 Uhr von Again
 
+1 | -1
 
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V8-Zulu: "Kaum ist es wieder ein bisschen kälter, muss natürlich ein Phänomen her, das dies begründet. "
Wie ändert sich das Klima sonst? Vollkommen ohne Ursache?

"Kann ja schließlich nicht sein, dass die Erderwärmung doch nicht (so stark) stattfindet."
Was sagt denn "negative Rückkopplung" deiner Meinung nach aus?

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