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Kabarettist Georg Schramm: Nur bei Direktwahl Kandidatur als Bundespräsident denkbar

Georg Schramm ist unter dem jetzigem Wahlprozedere nicht bereit, für das Amt des Bundespräsidenten zu kandidieren und sieht seine Aufgabe darin, mit Mitteln des Kabaretts gegen Missstände in der Politik zu kämpfen.

Er werde weiterhin auf der Bühne eine Politik anprangern, die die Schwachen in der Gesellschaft zunehmend benachteilige und dazu führe, dass Lobbyismus selbst vor der demokratischen Gewaltenteilung nicht mehr Halt mache.

Die Piratenpartei schlug vor, Schramm als Kandidat zur Präsidentenwahl zu nominieren. Dieser Vorschlag stieß auch bei Teilen der Linkspartei auf Interesse. Schramm merkte dazu an, eine mögliche Kandidatur wäre für ihn nur denkbar, falls das Staatsoberhaupt direkt durch das Volk gewählt werden würde.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundespräsident, Kandidatur, Kabarettist, Georg Schramm, Direktwahl
Quelle: www.welt.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.02.2012 06:41 Uhr von fruchteis
 
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Direktwahl: Eine Direktwahl des Bundespräsidenten wäre eh besser als die Festlegung von Wahlmännern durch Parteienkoalitionen der Länder, die zum Teil schon wieder fast abgegessen haben. Zum Beispiel wird hier die FDP zu einem weit größeren Prozentsatz berücksichtigt als den der Wähler, die heute noch für die FDP stimmen würden. Bei einem solchen Identitäts- und Sympathieabsturz einer Regierungspartei, wie dem der FDP derzeit, müsste es eh eine Regelung geben, dass die Pflicht zur Vertrauensfrage besteht und gegebenenfalls Neuwahlen ausgeschrieben werden. Auch müssten Regierungskoalitionen oder der Bundespräsident bei Vertrauensverlust wieder abgewählt werden können, ähnlich dem Verfahren, das kürzlich beim Duisburger OBM angewandt worden ist.
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24.02.2012 02:13 Uhr von End-Of-West
 
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Warum sollte jemand ein marodes System in seinem maroden Schema weiterführen?

Vor allem da doch die Kanzlerin pfeift und entscheidet...

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