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22.02.12 20:50 Uhr
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Ungarn: Wegen hohem Haushaltsdefizit droht die Europäische Gemeinschaft mit Zahlungseinstellung

Ungarn wird von der EU-Kommission vorgeworfen nicht genug zu unternehmen, um ihr Haushaltsdefizit "glaubwürdig und langfristig" in den Griff zu bekommen. Ungarn ist aus diesem Grund das erste Land, dem mit einem Zahlungsstopp gedroht wird, um einen Anreiz zu geben, die EU-Vorgaben doch zu erfüllen.

Für Ungarn würde der Zahlungsstopp einen Verlust von 495 Millionen Euro bedeuten, die das Land eigentlich 2013 aus dem EU-Entwicklungstopf bekommen sollte. Ungarn steht schon mehrere Monaten in der Kritik, weil die rechtskonservative Regierung die Demokratische Mitbestimmung im Land beschneidet.

Erreicht wurde das durch Änderungen von Gesetzen und der Verfassung des Landes, weswegen die EU-Kommission ebenfalls drei Verfahren gegen Ungarn eingeleitet hat. Bei den Gesetzen ging es um die Unabhängigkeit der Staatlichen Notenbank, Justiz und der Datenschutzbehörde, welche beschnitten wurden.


WebReporter: Drachenmagier
Rubrik:   Politik / Europa
Schlagworte: EU, Ungarn, Entwicklungshilfe, Haushaltsdefizit, Zahlungsstopp
Quelle: www.zeit.de
Meinung des Autors zum Thema:
 
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Ob das der richtige weg ist, einen Zahlungsstopp zu verhängen, finde ich irgendwie fraglich, denn ein Haushaltsdefizit von heute auf morgen zu "sanieren" ist nicht möglich.
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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen @SN Team   
 
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22.02.2012 20:53 Uhr von Drachenmagier
Eure Überschrift "Ungarn: Wegen hohem Haushaltsdefizit droht die Europäische Gemeinschaft mit Zahlungseinstellung" ist falsch, denn es wird mit einem Zahlungsstopp gedroht und nicht mit der Einstellung.

Daher war die Original Überschrift treffender, welche da lautete "Ungarn mit hohem Haushaltsdefizit - EU droht mit Zahlungsstopp"
Kommentar ansehen Arme Ungarn   
 
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22.02.2012 21:27 Uhr von MiaWuaschd
Haben noch keinen Euro, sonst würden sie jetzt mit Milliarden überschüttet.

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