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Griechischer Schuldenschnitt trifft die Commerzbank besonders hart

Nach wochenlangem Ringen wurde nun endlich der Durchbruch in Sachen Schuldenschnitt für Griechenland erreicht. Doch dieser ist speziell für die Commerzbank überaus hart.

Analysten schätzen, dass die Commerzbank dabei rund 2,2 Milliarden Euro verlieren wird. Diese Summe wird wahrscheinlich in der Bilanz vom letzten Jahr eingerechnet sein, die am morgigen Donnerstag vorgelegt wird.

Bereits im dritten Quartal letzten Jahres hatte die Commerzbank ihre griechischen Papiere um rund 52 Prozent wert berichtigt und so rund 1,6 Milliarden Euro abgeschrieben.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Griechenland, Commerzbank, Eurokrise, Schuldenschnitt
Quelle: web.de

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22.02.2012 21:37 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Auch den Steuerzahler trifft es besonders hart denn die Commerzbank ist (wie die meisten wissen werden) zu 25 Prozent (+ 1 Aktie) in Bundesbesitz. Dank Herrn Schäuble, der vergangenes Jahr die Anregung gemacht hatte, auch Banken in Staatsbesitz am Schuldenschnitt zu beteiligen, wird für diesen Anteil entsprechend abgeschrieben.

Noch schlimmer bei der FMS (der Badbank der HypoRealEstate), zu 100 Prozent in Bundesbesitz und mit griechischen Staatsanliehen für 8,8 Mrd. Euro - größtenteils erst nach dem Zusammenbruch durch das alte neue Management mit Rettungsgeldern hinzugekauft - dabei.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]

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