22.02.12 19:00 Uhr
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Urteil: Bundeswehrsanitäter dürfen den Kriegsdienst verweigern

Das Bundesverwaltungsgericht hat entschieden, dass Sanitätssoldaten bei einem Einsatz nicht zur Waffe greifen müssen.

Vor dem Gericht hatten zwei Sanitätsoffiziere ihr Recht eingefordert, den Kriegsdienst verweigern zu dürfen.

Das Bundesverwaltungsgericht gab der Klage der beiden Offiziere statt.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Krieg, Bundeswehr, Sanitäter, Bundesverwaltungsgericht
Quelle: www.tagesschau.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.02.2012 19:00 Uhr von Borgir
 
+8 | -9
 
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Kann ich jetzt nicht ganz nachvollziehen. Denn den Kriegsdienst sind sie ja in dem Sinne schon angetreten.
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22.02.2012 19:40 Uhr von Criseas
 
+2 | -14
 
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22.02.2012 19:43 Uhr von Borgir
 
+9 | -1
 
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@Criseas: hä? Ich versteh jetzt den Zusammenhang deines Beitrages zur News nicht wirklich.
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22.02.2012 19:50 Uhr von Python44
 
+11 | -6
 
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@ Autor: FALSCH ! Sanitäter gehören gemäß der Haager Landkriegsordnung NICHT zu den Kombattanten ! Dadurch genießen sie einen besonderen Schutz, wenn sie z.B. Verletzte im Kriegsgebiet versorgen. Würden sie Waffen tragen, wäre sie genau so ein Ziel wie jeder andere auch und könnten ihre eigentliche Aufgabe nicht mehr verrichten.
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22.02.2012 19:55 Uhr von Criseas
 
+1 | -11
 
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22.02.2012 20:00 Uhr von ElChefo
 
+7 | -7
 
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Python auch falsch.

Sanitäter und Notärzte haben zwar einen Status, der durch ihr offen zu tragendes Schutzzeichen zu zeigen ist und nicht mißbraucht werden darf, aber bewaffnet sind sie trotzdem. Sie dürfen durchaus von ihren Waffen Gebrauch machen, Stichwort Notwehr und Nothilfe. Das gilt gleichermaßen für die Verteidigung von Patienten, Verwundeten, Verwundetennestern, -sammelstellen, Lazaretten, markierten Fahrzeugen etc.
...erst Recht in Afghanistan, wo das grosse rote Kreuz (Halbmond, Diamant) im weissen Kreis gerne von "denen" als Zielhilfe genutzt wird.
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22.02.2012 20:16 Uhr von Python44
 
+5 | -6
 
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ElChefo: Es ist ein Unterschied ob ein Sanitäter eine Kurzwaffe zur Selbstverteidigung bei sich trägt oder ein G36 im Anschlag hat ;o) Und das andere Kriegsverbrechen begehen ist noch lange keine Rechtfertigung !
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22.02.2012 20:22 Uhr von ElChefo
 
+6 | -7
 
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Python: Erst einmal: Nein, es ist (rechtlich) kein Unterschied.
Ausserdem trägt der Doc seine P8 (Gewehr im Fahrzeug), sein RetSan und die Assys Gewehr untergehängt und Pistole am Bein. Der Fahrer kriegt üblicherweise auch seine MP7 oder Uzi.

...das einzig merkliche Zugeständnis ist, das das Krähennest auf SanFüchsen, -Dingos oder Yak(BAT) idR durch Jäger, Panzergrenadiere oder Fallschirmjäger bemannt wird, die aber auch nur die Verteidigung des Fahrzeuges betreiben.


Thema Rechtfertigung: Nein, ist es nicht. Aber wenn sich alle an die Regeln halten würden, bräuchte es auch keine Notwehr- und Hothilfeparagraphen. Ein Sani käme NIE in die Lage, sich, seine Schutzbefohlenen usw zu verteidigen.
...die Bewaffnung von Sanitätern ist ja auch keine Reaktion auf den gezielten Beschuss durch INS. Die Reaktion bestand im Abdecken der Schutzzeichen an Fahrzeugen und Uniformen.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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22.02.2012 20:22 Uhr von CoffeMaker
 
+7 | -9
 
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So oder so hat jeder das Recht den Kriegsdienst zu verweigern schließlich lautet der Schwur -> Deutschland zu verteidigen <- und nicht Krieg führen irgendwo am Arsch der Welt damit die Bankkonten einiger weniger noch dicker werden.
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22.02.2012 22:31 Uhr von Klecks13
 
+2 | -3
 
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@ 1984: http://www.epochtimes.de/...
http://www.shortnews.de/...

Mach dich erst mal schlau, bevor du Scheiß laberst. Oder noch besser, geh selber da runter und halte deinen Arsch hin. Allerdings halte ich dich dafür zu feige.
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22.02.2012 22:36 Uhr von ElChefo
 
+4 | -2
 
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1984: "jaja schwatzemann und söhne erklären uns die welt .

wo liest du so einen schwachsinn ??? hahaha"

Das ist bei dir recht einfach. Ich war da, du nicht. Ich hab es vor Ort gesehen, du nicht. Ich bin Praktiker, du sesselfurzender Stammtischtheoretiker.

Aber hier, für daheimgebliebene Uneinsichtige wie dich:
http://blog.rhein-zeitung.de/...
http://blog.rhein-zeitung.de/...

"was sollte das auch für einen sinn machen ob jemand MIT ODER OHNE zeichen beschossen wird für die beschossenen ?"

Für Taktik-Illiterate wie dich: Man schiesst IMMER erst auf die Weichteile. In einem Trupp sind das in der Regel Aufklärer, Funker, Sanis, EloKas etc. Diejenigen halt, die zwar wichtige Funktionen haben, aber nicht unmittelbar am Kampfgeschehen teilnehmen - weil sie halt mit ihren Funktionen beschäftigt sind.

"oder glaubst du die sanitäter werden nicht mehr beschossen weil die taliban denken "och das sind ja nur soldaten"?"

Du wirst es eh nicht verstehen, aber die Konsequenz ist simpel (und wie üblich von dir vollkommen falsch verstanden): Wenn ich als Sani bevorzugtes Ziel bin, gehe ich halt unmarkiert in der Gruppe mit. Damit bin ich nur noch eines von vielen Zielen. Es geht allein darum, sich nicht durch irgendwas eindeutig erkennbar zu machen.

Das sollte sogar für jemanden, der nie im Leben den Begriff HVT gehört hat, logisch ersichtlich sein.

"jetzt mal ehrlich, schnupperst du benzin oder uhu ? :)"

Nö. Aber im Gegensatz zu dir verstehe ich mein Handwerk. Inklusive ALLER rechtlich relevanten Aspekte. Und schaffe es sogar, das ohne Beleidigungen zu kommunizieren (...ein weiteres Qualitätsmerkmal, das uns unterscheidet. Du bist ja nicht mal befähigt, Foren-Nicknames korrekt abzuschreiben).
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22.02.2012 23:47 Uhr von Weltenwandler
 
+4 | -0
 
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man sollte: meinen das jene die keinen Dienst an der Waffe leisten wollen... nun ja... einfach nicht zum Militär gehen. Nur so ein Gedanke. Immerhin wird heutzutage niemand zum Dienst im Militär gezwungen hierzulande.
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23.02.2012 02:19 Uhr von F.Steinegger
 
+0 | -3
 
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In meinen Augen sind das Kameradenschweine! Wenn die angeschossen werden sollten, wollen die auch rausgehauen werden.


Pah! Und das als Offiziere.... Was für Vorbilder.

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