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Über 500.000 Facebook-User rufen am 1. März zum Benzinboykott auf

500.000 Menschen haben zum Boykott der Tankstellen in Deutschland über Facebook gerufen. Danach soll am 1. März 2012 nicht getankt werden.

Grund dafür ist das anhaltende Rekordniveau der Benzinpreise an den Tanksäulen. Und ein Ende dieser Preisspirale ist in naher Zukunft nicht in Sicht.

An dem Boykottaufruf, der über Facebook als öffentliche Veranstaltung angesehen wird, haben sich innerhalb eines Tages mehr als 40.000 User beteiligt. Tendenz weiter steigend.


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WebReporter: Nick44
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Facebook, Benzin, User, März, Boykott
Quelle: www.bild.de

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30 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.02.2012 17:34 Uhr von Sarkastomat
 
+37 | -4
 
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Ohhhh das wird den bösen Benzinverschacherern aber eine Lehre sein, wenn die ganzen Boykottler, statt am 1. am 2.Tag des Monats tanken *Kopf schüttel*
Nur weil ich nicht am ersten tanken geh, brauch ich trotzdem nicht weniger Benzin. Falscher Ansatz.
In allen Großstädten die Hälfte der Menschen dazu bewegen zumindest für ein Monat auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen (was eine kapazitätentechnische Katastrophe wäre - also leider auch nicht durchführbar ist) - das würde Effekt zeigen.
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22.02.2012 17:40 Uhr von Specialist666
 
+14 | -1
 
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Immerhin ein Anfang schlecht ist es sicher nicht "Facebook" mal für etwas Sinnvolles zu benutzen. Wenn sich die ganzen Leute mal richtig organisieren würden und man gezielt gewisse Firmen (ARAL, SHELL und Co.) "bestrafen" würde... dann könnte das schon einen gewissen Erfolg haben. Somit würden die Konzerne an gewissen Tagen geschädigt werden... denkbar wäre auch via Facebook einen Maximalpreis auszumachen ;-) !

Auch wenn ich ein Facebook-Gegner bin... meinen Segen haben sie! 8-)
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22.02.2012 17:41 Uhr von mahoney2002
 
+18 | -0
 
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Ich wette, pünktlich am 2.3 wird der Preis angehoben.
Entweder Auto stehen lassen und keinen Sprit verbrauchen oder das bringt nichts, im Gegenteil, am zweiten müssen sie dann tanken, das wissen die Multis und ich Wette das nutzen die aus.
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22.02.2012 17:43 Uhr von TheDeadPan
 
+18 | -3
 
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Es geht nicht um den Boykott vom Tanken generell, sondern darum, dass man ein Zeichen setzt. Immer nur rumheulen und sagen "das bringt nichts" und "dies und das ist ja leider nicht durchführbar" ändert rein gar nichts!
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22.02.2012 17:49 Uhr von Sarkastomat
 
+8 | -1
 
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@TheDeadPan: Damit magst du schon recht haben... aber wenn schon ein Zeichen, dann bitte eines das wirtschaftlich spürbar und messbar ist. Ne andere Sprache wird von der Wirtschaft nämlich auch nicht verstanden. Die Aktion hat so viel Wert, als würd ich am Montag auf Essen verzichten, ums mir dafür am Dienstag mampftechnisch ordentlich zu besorgen... absolut sinnbefreit.
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22.02.2012 17:59 Uhr von Atenjo
 
+3 | -0
 
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Das: alles wird nichts bringen, die sind doch nicht blöd, wir sind doch alle absolut abhängig vom Öl. Und das wissen die genau.
Das wirklich einzige und effektive das gemacht werden kann, ist gänzlich vom Öl weg und das gilt auch für unsere Kraftwerke.
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22.02.2012 18:10 Uhr von blabla.
 
+2 | -0
 
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es bringt nun wahrlich nichts, für einen Tag das tanken zu unterlassen. Das müsste man wirklich mal für einen Monat machen.

Aber was ist mit den Leuten die auf ihr Auto angewiesen sind? Es wird eigentlich jeder Preis an der Tanke akzeptiert...! Man kommt nicht drum herum...! Leider
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22.02.2012 19:00 Uhr von Sir_Waynealot
 
+4 | -2
 
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Wieso machen die nicht einfach eine feste Abgabe und keine prozentuale auf Benzin.


Weil umso höher der Benzin preis umso höher auch die abgaben an den Staat so kann es nicht mehr weitergehen.

Das ist doch eh schon wucher steuer auf steuer auf steuer ...
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22.02.2012 19:01 Uhr von Mayana
 
+1 | -2
 
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Na ja, dann tanken halt alle am 29. Februar oder am 02. März, wird an der Geschichte nicht viel ändern. Ich glaube ehrlich gesagt, auch nicht daran, dass die Konzerne darin irgendein Zeichen sehen werden. Die werden nur schmunzeln.
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22.02.2012 19:26 Uhr von therebel
 
+4 | -0
 
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geht nur um Symbolik

Schaut mal Fernsehen oder ins Internet. Die Aktion ist schnell sehr bekannt geworden und zeigt somit wirkung
Das die Konzerne davon nicht pleite gehen ist jedem klar -_-
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22.02.2012 19:51 Uhr von Ich_denke_erst
 
+0 | -15
 
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22.02.2012 21:18 Uhr von chaintek
 
+2 | -1
 
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... endlich ist Fazebook mal zu etwas nützlich. Auf diese Weise erreicht man mehr Menschen wie durch irgend ein anderes Medium.

Ich für meinen Teil habe meine Fahrten extrem eingeschränkt.
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22.02.2012 21:18 Uhr von Kojote001
 
+8 | -0
 
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@ Ich denke erst: Erstmal muss ich dir sagen das dein Name nun absolut nicht passt...
Warum ??? Schalte mal das ding zwischen deinen Ohren an, fals vorhanden.
Zu deinem ersten Punkt: Natürlich ist man gezwungen mit dem Auto zur Arbeit zu fahren, zumindest diejenigen die nicht das Glück haben und ihren Arbeitsort mit Öfentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen oder die Busse und Bahnen so beschissen fahren das man entweder viel zu früh oder komplett zu spät auf arbeit ist. Und ich bezweifle das jeder gerne ne Stunde zu früh auf Arbeit ist und ich bezweifle auch das es sich der Chef gerne anschaut wenn man regelmäßig zu spät kommt.

Zu deinem zweiten Punkt: Was hat denn Bitteschön der Preis des Autos mit den Spritpreisen zu tun ??? Du tust ja gerade so als ob man sich alle paar Tage oder Wochen ein neues Auto kauft. Wenn man aber arbeiten geht muss man regelmäßig tanken. Und im übrigen möchte ich dir mal ans Herz legen den aktuellen Arbeitsmarkt anzuschauen und dazu natürlich auch die Gelder die das gro der Bevölkerung verdient. Dann merkst du nämlich das es schon was ausmacht pro Tankfüllung 5 , 10 oder 20€ zu sparen. Um mal von deinem max. 20€ auszugehen... das reicht manchen für einen halben Wocheneinkauf. Also lass es einfach.

Zu deinem dritten Punkt: Da gebe ich dir mal ein kleines Beispiel... ich hoffe du kannst rechenen. Ich und meine Frau verdienen beide gute 1100€ pro Monat, haben beide eine wöchentliche Kilometerleistung von 600 bzw. 700 Km. Das heißt das wir beide einmal in der Woche tanken müssen. Und bei den derzeitigen Preisen sind es jedesmal 65 bis 70€. Das macht auf den Monat gerechnet 260 bis 280€, nur um auf Arbeit zu kommen.Um es so auszudrücken das auch du es verstehst... wir drücken beide ein Drittel unseres Monatsgehaltes aus nur um auf Arbeit zu kommen.

Und noch etwas zum Schluss... mir drängt sich der Gedanke auf das du entweder Arbeitslos bist und es dadurch nicht nötig hast zu tanken, oder aber du bist eines der Armseeligen Würstchen die zu viel Asche auf dem Konto haben dazu ein großes Auto ... äääähm Schwanzersatz... und sich immer über die aufregen die regelmäßig auf Arbeit fahren und dir dann immer vor der Nase rumfahren.....


ich habe fertig!!!!
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22.02.2012 21:45 Uhr von aquilax
 
+0 | -2
 
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das wird nie funktionieren: das wird nie funktionieren.

da ist keine party dabei.
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22.02.2012 23:07 Uhr von Artim
 
+1 | -0
 
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Da mach ich mit: Ich verzichte so weit es geht aufs Auto und tanke etwa einmal im Monat, da werde ich den 1.3. auch tankfrei überleben :)
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22.02.2012 23:31 Uhr von Jaecko
 
+2 | -0
 
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Würd ja gern mitmachen, aber ich tank schon seit Jahren nicht mehr in D.
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23.02.2012 02:38 Uhr von fritz riemer
 
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Das: muest ihr durchziehen!Benachrichtigt eure Freunde und Bekanten.Von Nix kommt nix.Mal anfangen,bitte,....
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23.02.2012 04:31 Uhr von Zephram
 
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Ich würde es als großen Erfolg ansehen, wenn Arbeitnehmer und Arbeitgeber es im Verbund schaffen würdem den gesamten Benzinverbrauch um 10% für einen ganzen Monat zu drücken. Für einen Otto-Normal-Arbeitnehmer wären das ja nur 3 Tage Urlaub z.b., dann ein paar Fahrgemeinschaften, mal eine Fahrradtour..., schwerer wird das dann für Firmen wie Speditionen, Fluggesellschaften, usw. Allerdings bei Personentransportfirmen haben die Menschen ja wieder Einfluss drauf. Wenn die Bevölkerung es wirklich auf 10% bringen würde, im besten Fall reproduzierbar, das würde ziehen, denn da würden eine ganze Menge Boni gestrichen ^^

Eine andere viel leichtere Möglichkeit wäre es ein Jahr lang jeden Monat eine große Benzinmarke zu boykottieren, das würde am Gesamtverbrauch nichts ändern, aber wenn in einem Jahr alle großen Marken einen Monat mit 10% weniger Gewinn in der Jahresbilanz stehen haben, kommts netto aufs selbe hinaus.

jm2p Zeph
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23.02.2012 06:25 Uhr von Götterspötter
 
+2 | -0
 
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Viel sinniger wäre mal 1 Monat die öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen ! Aus Protest ....

Das würde mehr Aufsehen erregen ! ...... und es käme auch Druck aus der Wirtschaft ... :)
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23.02.2012 08:48 Uhr von Neroll
 
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Also ich werde mir mal den Benzinpreis an dem Tag genau anschauen.

Vielleicht wirds an dem Tag ja zufällig billiger als die Tage zuvor. Dann wird mal schön vollgetankt.
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23.02.2012 09:18 Uhr von Fabrizio
 
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Wer braucht schon Öl? Ich fahre mit dem Bus!

/Ironie aus
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23.02.2012 09:32 Uhr von Mister_Kanister
 
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das ist ein WItz. das ganze ist ja wohl wirklich nicht das ware vorallem wird hier nichtmal ein zeichen gesetzt da es einfach nicht richtig organisiert ist. ich hoffe nur das es mehr als 500 000 werden also wirklich sinnvoll wäre das ganze nur wenn es in ganz europa gemacht wird und einige freie Tankstellen an dem Tag auch einfach garnicht erst öffnen. viele ältere haben nämlich von der Aktion keine Ahnung.

Aber das ganze gejammere nutzt dennoch nix wenn die Rohstoffe knapper werden. Das ganze läuft eben so gut weil Vater Staat sehr gut daran verdient (60% Steuern fürs nix tun) und das lässt er sich sicher nicht nehmen! Ich halte es eher für das beste einen Mindestpreis zu setzen und sich so langsam aber sicher nach einer Alternative umzuschaun... Die wirklichkeit wird aber so sein das es eher noch teuerer wird und wir noch mehr davon abhängig sein werden bis den leuten mal der Kragen platzt aber scheinbar ist die Schmerzgrenze noch lange nicht erreicht
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23.02.2012 10:50 Uhr von Marcel2002
 
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Dieser Boykott hat keine Macht: Sorry aber diese Aktionen sind lächerlich. Selbst wenn niemand mehr sein Auto tankt juckt das BP und Co. nicht, da das Geschäftsfeld so groß ist dass da die geschätzten 20% Umsatzeinbußen kaum Auswirkungen haben werden außer [worst case scenario] Entlassungen der Mitarbeiter, die für das Tankstellengeschäft nötig sind sowie Umsatzeinbußen bei den Zulieferern und Händlern. Vom Schaden des Pächters ganz zu schweigen, der zwar vom Spritverkauf kaum was hat, aber keine Kunden mehr im Shop hat. Dann könnt ihr Euer Bier und die Kippen Abends aber woanders kaufen (versuchen).

Allein schon diese Diskussionen mit "jeden Tag ein anderer Konzern" ... Fast alle Tankstellen holen ihren Sprit bei der gleichen Raffinerie in der Nähe ab, kippen ihre Markenadditive rein und peng. Ausnahmen bilden hier nur die Premiumtreibstoffe "V-POWER" und "Ultimate 102" von Shell und BP/ARAL die in dedizierten Raffinerien produziert werden. Ansonsten ist JET, BP und Shell bis zum Additiv teilweise aus dem gleichen Rohr bis es in den Tanklastwagen kommt.
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23.02.2012 11:22 Uhr von Bender-1729
 
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Oh nein! Dann bekommen die Ölmultis und die Abzocker-Regierung ihr Geld ja erst am 2. und nicht direkt am 1. März. Das wird Ihnen aber eine deftige Lektion sein ...

[/Ironie off]
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23.02.2012 13:53 Uhr von moorhexe
 
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Gut gemeint, die Aktion, das ganz sicher, aber selten dämlich angelegt. Wundern werden sich möglicherweise noch die kleinen Tankstellenpächer. Die Ölmultis und Scheichs dürften das vermutlich nicht einmal richtig bemerken. Es gibt nur eine wirksame Aktion: Zwei große Marken aussuchen, kann ganz willkürlich geschehen, und deren Tankstellen so lange (konsequent) boykottieren, bis die Preisfront spürbar bröckel - und wird brökeln - grantiert.

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