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22.02.12 14:45 Uhr
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Papageieninvasion beunruhigt deutschen Naturschutz

Seit Jahren leben in Deutschland schon frei lebende Halsbandsittiche, welche sich langsam aber sich immer mehr ausbreiten. Jetzt befürchten Naturschützer, dass diese anderen Vögeln, wie dem Kleiber, Specht und sogar Fledermäusen die Bruthöhlen streitig machen könnten.

Um einer vermeintlicher Bedrohung auf den Grund zu gehen, hat sich jetzt das Bundesamt für Naturschutz in Bonn der Angelegenheit angenommen. Vogelforscher hingegen sehen die derzeitige Situation eher als interessant, da man so das Verhalten der Vögel besser erforschen kann.

Nach Schätzungen sollen mittlerweile 8.500 Halsbandsittiche in Deutschland leben. Der Ursprung der Tiere wird in den 60er Jahren in Köln vermutet, als einige dieser Tiere ausgebüxt sind oder ausgesetzt wurden.


WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Wissenschaft / Natur
Schlagworte: Vogel, Tierschutz, Invasion, Papagei, Naturschutz
Quelle: www.welt.de
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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen Falsch ! ....   
 
+13 | -3
 
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22.02.2012 15:03 Uhr von gugge01
Eigentlich sind es die öko - Fanatiker die mit ihren Baukörper Versiegelungswahn die die Stadt - Vögel dezimieren!

Und das Jagdverbot für Dohlen / Raben sorget für weitere Genozide in der Vogelwelt.

[ nachträglich editiert von gugge01 ]
Kommentar ansehen @gugge01   
 
+8 | -4
 
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22.02.2012 15:19 Uhr von architeutes
Da hast du vollkommen Recht , Jahr für Jahr plündern immer
mehr Rabenvögel die Nester anderer Arten aus. Und die
Möwen erledigen den Rest , Entenküken etc.
Also manchmal muß man echt hinterfragen ob das alles
so richtig ist .
Kommentar ansehen die vögel...   
 
+9 | -1
 
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22.02.2012 17:08 Uhr von stanlay
sollten die grenzen und unsere autoritääää respektieren...
Kommentar ansehen Dann ...   
 
+1 | -1
 
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22.02.2012 18:24 Uhr von Strassenmeister
...fahrt mal nach Wiesbaden (Bereich Wilhelm/Taunusstr./Casino).Durch die warmen Quellen hat sich dort schon eine riesige Population gebildet.

wikipedia.org/wiki/Halsbandsittich
Kommentar ansehen Das nennt man Evolution, auch wenns hart ist...   
 
+5 | -2
 
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22.02.2012 19:59 Uhr von c3rlsts
Neue Arten verbreiten sich, andere werden verdrängt und sterben aus.
Ich versteh nicht, wieso der Mensch sich immer einmischen muss.

Natürlich find ich es schade (besonders als Vogelliebhaber), wenn heimische Vögel verdrängt werden. Aber das ist das natürlichste aller Prozesse. Und da sollte der Mensch nicht mitreden, auch wenn er z.B. wegen großflächigen Städten der Auslöser dafür war.
Kommentar ansehen @c3rlsts   
 
+4 | -1
 
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22.02.2012 21:01 Uhr von APOPHYS
in einem punkt geb ich dir recht, und zwar das wir es tunlichste sein lassen müssen und ständig einzumischen.

doch leider, und da muss ich dir leider ins wort fallen, ist es so, dass der sittich erst durch den menschen dort hin kam. also müssen wir auch mal langsam sehn das die da wieder verschwinden, auch wenns hart klingt.

möwen waren schon vor dem menschen da und haben entenküken gefressen. ebendso raben ect. .

das sich das nun alles langsam dramatisch summiert ist klar.
ich bin kein verfechter von tiertötungen im allgemeinen, aber wo es nötig wird, sollte man handeln.
denn die sittiche gehören da per natura nicht hin.
Kommentar ansehen @APOPHYS   
 
+1 | -0
 
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22.02.2012 21:45 Uhr von c3rlsts
Mir ist klar, dass die fremdem Arten durch den Menschen dorthin kamen. Dennoch finde ich nicht, dass man sich da nun noch mehr einmischen sollte, als ohnehin schon.
Ist nun halt so. Sollte nicht vorkommen. Aber da es schon ein laufender Prozess ist, sollte man meiner Meinung nach auch nicht mehr eingreifen (außer natürlich in extremen Sitationen... aber nicht, weil ein paar Arten durch andere ersetzt werden).
Kommentar ansehen ich seh das strenger   
 
+1 | -2
 
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22.02.2012 23:55 Uhr von ChampS
natürlich, lassen wir die natur weiter aus den fugen geraten, lassen wir heimische arten aussterben weil der mensch irgendwelche haustiere importieren musste.

wtf?
wenn der mensch scheiße baut hat er sich auch drum zu kümmern das wieder auszubügeln.
diese tiere gehören gefangen oder getötet.

nicht aus lust und laune sondern knallhart mit heimische arten überleben können !
Kommentar ansehen .   
 
+1 | -1
 
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23.02.2012 01:30 Uhr von Gebirgskraeuter
Bezügl. des Rabenproblems:
Ohne menschliches Einmischen gibts da eine ganz einfache Regulierung:

y°1=(1-a*y2)y1;
y°2=(-1+b*y1)y2

wobei hier eigentl. a=alpha, b=beta y°1=y1 Punkt, also die erste Abl. darstellt...SN ist nicht sehr großzügig was das Formelgestalten angeht.

Ein rel. einfach zu simulierendes DGL-System..

Aso, vergessen: nennt sich Lotka-Volterra-Gleichung...war vor einiger Zeit mal ein Einführungsbeispiel zur DGL-Lösung mit Matlab ;)

[ nachträglich editiert von Gebirgskraeuter ]
Kommentar ansehen die sind ja wie die türken   
 
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23.02.2012 02:50 Uhr von neotino
lööl
immer diese südländer.

[ nachträglich editiert von neotino ]
Kommentar ansehen "die sind ja wie die türken"   
 
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23.02.2012 05:04 Uhr von Marky
"lööl
immer diese südländer"

Nanana

Halsbandsittische lernen oft schneller Deutsch!

Also bitte keine vorurteile hier :P
Kommentar ansehen wen die   
 
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23.02.2012 08:21 Uhr von maxyking
Viecher anfangen irgendwie die ranzigen Tauben zu dezimieren dann kauf ich noch mal 1000 Stück und lass die frei.
Kommentar ansehen ChampS, APOPHYS   
 
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24.02.2012 12:30 Uhr von LLCoolJay
c3rIsts hat vollkommen Recht.

Der Mensch hat bereits genug Schaden angerichtet indem er exotische Arten hergebracht und ausgewildert hat.

Diese Arten jetzt noch mit anderen Mitteln zu bekämpfen macht keinen Sinn. Denn darunter leiden die heimischen Arten genauso.


Wieso habt ihr alle so wenig Vertrauen in die natürliche Ordnung?

Sind die exotischen Vögel stark genug um hier zu überleben, sich den hiesigen Klimabedingungen und Krankheitserregern anzupassen, dann hat das seine Richtigkeit so.

Die hiesigen Vogelarten müssen sich demnach auch anpassen oder sterben aus.

Das ist das Natürlichste überhaupt.


Wenn man daran herumpfuscht endet es wie mit den Kröten in Australien und anderen Gebieten.

Die Aga-Kröte gehört weltweit zu den bekanntesten Neozoen. Die negativen ökologischen Folgen, die durch ihre künstliche Ansiedlung entstanden sind, dienen heute als Paradebeispiel für die enormen Risiken einer unkontrollierten und unüberlegten biologischen Schädlingsbekämpfung.


Wenn man die Sittiche zum Abschuss freigibt, riskiert man damit automatisch auch den versehentlichen Abschuss anderer Vögel durch Hobby-Jäger.
Vergiften? Das betrifft auch heimische Arten.
Entzug der Brutplätze? Betrifft auch heimische Vögel.

Man kann also im Endeffekt nichts tun, nur der Natur ihren Lauf lassen.

Jeder weitere Eingriff bringt noch mehr Unruhe.

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