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Staatsbankrott sehr wahrscheinlich: Ratingagentur stuft Griechenland herab

Die Ratingagentur Fitch hat die Kreditwürdigkeit Griechenlands erneut herabgestuft. Die Bonität des Landes wurde von der Note CCC auf C gesenkt, was das zweitschlechteste von Fitch zu vergebene Rating darstellt.

Die Herabstufung deute darauf hin, "dass ein Staatsbankrott in nächster Zeit höchstwahrscheinlich" sei, erklärte Fitch.

Griechenland hatte sich zuvor mit privaten Investoren auf einen Schuldenschnitt im Umfang von 107 Milliarden Euro verständigt.


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WebReporter: Nick44
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Griechenland, Ratingagentur, Fitch, Staatsbankrott
Quelle: www.wallstreet-online.de
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.02.2012 14:30 Uhr von Maverick Zero
 
+1 | -1
 
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Rating Sicher, es mag schon richtig sein, dass in Griechenland alles nach Kipp ausschaut. Doch haben derartige Rating-Herunterstufungen die doofe Nebenwirkungen, eine ohnehin schon schwierige Situation weiter zu verschlimmern...
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22.02.2012 14:31 Uhr von Chris9988
 
+5 | -0
 
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Giechenland wird in Konkurs gehen das sehen bestimmt schon viele Menschen mit ein klitzekleines bischen Gehirn,
welches unseren Politikern scheinbar fehlt.
Oder was steckt da mal wieder dahinter, wenn man einem Land noch kurz bevor es kaputt ist, 130 Milliarden EUR in den ... schiebt.

Kommt mir ähnlich vor wie die Lehman Pleite, da wurde doch noch wärend es schon bekannt war, das die Bank pleite ist, noch schnell 45 Millionen überwiesen.... und weg war das Geld.....
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22.02.2012 14:34 Uhr von Chris9988
 
+2 | -0
 
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...vor der Pleite selber sollten die Griechen aber keine Angst haben.
So etwas hat es in der Vergangenheit schon öfters gegeben.

Das ist dann nur ein Neuanfang für Griechenland, mit einer eigenen Währung und der Chance, es dieses mal besser zu machen.

Good luck Greece
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22.02.2012 14:45 Uhr von Jolly.Roger
 
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Nun: Ich bin kein Freund von Rating-Agenturen, aber dass das Rating NACH einem 100-Mrd-Schuldenschnitt (=Geld futsch) gesenkt wird, ist sogar für mich nachvollziehbar.
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23.02.2012 13:01 Uhr von no_trespassing
 
+0 | -0
 
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Was überhaupt niemand berücksichtigt: Die Anleger lassen sich nur 1x verarschen.

Wenn meine Aktien plötzlich um 50% fallen, dann überlege ich mir sogar ob ich jemals noch mal in die Branche investieren würde.
Auf jeden Fall würde ich nie wieder Aktien dieser Firma kaufen.

Und so geht es allen, die meinen mit einem Schuldenschnitt käme man weiter. Die Kapitalanleger werden nie wieder eine Griechenland-Anleihe kaufen.

Das weiß Griechenland und deshalb wissen die Politiker, dass man die Kapitalanleger mit Eurobonds hereinlegen muss, damit man ihnen wieder Giftpapiere unterjubeln kann.
Die Griechenland-Anleihen sind dann versteckt in den Eurobonds-Papieren. Da aber die anderen Länder die Last nicht schultern werden können, werden die Käufer von Eurobonds-Anleihen irgendwann wieder einem Schuldenschnitt zustimmen.

Was danach kommt, steht in den Sternen, aber es ist davon auszugehen, dass dann neue Bond-Papiere erfunden werden, um den Anlegern das Geld abzuziehen. Das ist das Spiel.

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