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Internet-Barriere aktiviert: Iran blockiert sichere Verbindungen

Iranische Internet-User sind nicht mehr in der Lage, Internetanwendungen ohne Einschränkungen zu nutzen. Die iranische Regierung blockierte alle SSL-Verbindungen, so dass der Datentransfer nur noch unverschlüsselt stattfinden kann.

Dieses Vorgehen vereinfacht es iranischen Ermittlern, Daten von Internet-Nutzern auszuspionieren.

Problematisch ist jedoch, dass fast alle Internet-Dienste einen Benutzer-Login ausschließlich über SSL-Verbindungen anbieten. Ein Anmeldung bei Twitter oder Facebook wird daher unmöglich. Bereits vor einigen Tagen verhinderte der Iran den Zugriff auf bekannte Webseiten.


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WebReporter: nightfly85
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Internet, Regierung, Iran, Kontrolle, Eingriff, Verhinderung
Quelle: winfuture.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.02.2012 11:30 Uhr von jaycee78
 
+7 | -19
 
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22.02.2012 11:51 Uhr von SystemSlave
 
+9 | -1
 
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Und was ist mit Online Shopping? Da werden in der Regel auch die Käufer Daten Verschlüsselt übertragen.


Den wird bestimmt der Port 443 blockiert der für die SSL Verbindung in der Regel zuständig ist, man kann aber eine VPN Verbindung zu einem Rechner außerhalb des Irans aufbauen die normaler weise über Port 1723 läuft und da nun alles durch den Tunnel läuft kann auch SSL genutzt werden anschließend noch den Tunnel verschlüsseln.

Ist den nur die Frage ob auch VPN blockiert wird wenn ja wird es etwas kniffliger aber nichts ist unmöglich, Zur Not mal bei den Chinesen nachfragen die haben mehr Erfahrung.
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22.02.2012 11:53 Uhr von architeutes
 
+4 | -6
 
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Sehr viel Vertrauen haben die Behörden ja nicht zu ihren
Volk . Es ist nich sehr "Weitsichtig" die Bürger "Kurzsichtig"
zu machen.
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22.02.2012 12:06 Uhr von maki
 
+5 | -8
 
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Tja, wenns die beste Variante ist, die Burgerfresser und die Koschis von volksschädlichen Aktivitäten abzuhalten - warum nicht... :-)

Wie das funktioniert: Ich glaub, z.B. Siemens könnte da aktuell was zu schreiben... :-D
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22.02.2012 12:19 Uhr von John2k
 
+5 | -0
 
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@ jaycee78: Wie soll denn eine Maschine zwischen einer richtig verschlüsselten Verbindung unterscheiden und einer normalen? Der Zugriff auf professinelle Kinderpornovertreiber erfolgt ganz sicher nicht über SSL. Eine durchgängig verschlüsselte Verbindung, falls man diese blocken kann, wird nicht unverschlüsselt übertragen.
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22.02.2012 12:22 Uhr von architeutes
 
+3 | -5
 
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@maki: Den Bürger blind und taub machen ist also die geeignete
Maßnahme um schädlichen Einfluß von außen fern zu halten.
Hat das nicht schon in der DDR versagt , du kannst ein
Volk nicht auf Dauer konservieren . Ausserdem schreisst
du ständig über die schändliche Unterdrückung von Rechten
und Freiheiten , und findest es OK wenn es woanders
gemacht wird . Deine Einstellung ist Paradox .
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22.02.2012 12:23 Uhr von wombie
 
+4 | -1
 
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Reisserisch: Denn verschluesselte Verbindungen funktionieren nach wie vor, nur halt nicht "normale" SSL Verbindungen (SSH und PPTP scheint zur Zeit auch nicht zu gehen).

SSH ueber Port 25 geht aber, und diverse andere Ports ebenso.
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22.02.2012 12:39 Uhr von smogm
 
+5 | -0
 
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@wombie: und über SSH kann man wunderbar einen dynamischen Socks5 Proxy tunneln, über den dann wiederum SSL funktioniert.
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22.02.2012 12:52 Uhr von wombie
 
+0 | -0
 
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Korrekt @smogm: Mit den richtigen Tools kommt dann auch eine vollkommen offene Internetverbindung zustande. Machen wohl auch einige. Mir waer´s ehrlich zu riskant, aber eine Bekannte will partout nicht auf Skype verzichten also tunneln wir durch meinen Server.
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22.02.2012 12:55 Uhr von BoltThrower321
 
+4 | -2
 
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Scheisse ich hab Jaycee ein + gegeben...wollte auf - klicken...

Sorry, aber SSL zu sperren ist absoluter Müll und beweist mal wieder was eine miese Diktatur der Iran ist.
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22.02.2012 13:06 Uhr von Andreas-Kiel
 
+3 | -0
 
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@ jaycee78: Wenn man keine Ahnung hat, ist: es oft besser, einfach Mal nichts zu schreiben. Du hast absolut keine Ahnung von dem, was Du schreibst.

Beim Iranischen blocken wird einfach SSL gesperrt, sodaß man auch z.B. schwer wirksame VPN Tunnel aufbauen kann. Es hat nie jemand gesagt, daß es damit Probleme geben würde.

Die problematischen Internetsperren (die ja gar keine sind) biegen einfach DNS Einträge um, d.h. man landet nicht do, wo man hin will, sondern z.B. auf dem tollen "STOP" Schild. Das Problem ist, daß es eine vielzahl von DNS Servern gibt, die man nicht lokal ändern kann, da es dann eine Inkonsistens bzw. eine "Schleife" geben kann.

Das sind 2 völlig verschiedene Sachen, also, erst denken, dann schreiben.

Zum Thema: Die Bevölkerung wird einfach dumm gehalten, damit sie der iranischen Propaganda nichts entgegenzusetzen hat und sich keine neutrale Meinung bilden kann. Ich denke (und hoffe aber), daß solche totalitären Regime das aber nicht unendlich durchziehen können.

[ nachträglich editiert von Andreas-Kiel ]
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22.02.2012 13:45 Uhr von Criseas
 
+2 | -1
 
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Leute Halbwissen habt ihr das tut weh...

Man kann auch extrem einfach einen versschlüsselten Tunnel über Port 80 aufbauen.... Damit nix geht müssten die komplett Sperren.... so einfach ist das Internet nicht zu kontrollieren!!
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22.02.2012 13:57 Uhr von Andreas-Kiel
 
+2 | -1
 
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@Criseas: Ich habe ja geschrieben, das es schwer ist bzw. schwerer wird, damit ist es nicht ganz unmöglich.
Damit werden sie aber nunmal einen Großteil der "normalen" Benutzer treffen. Es wird immer Spezis geben, die Sperren umgehen können, aber größtenteils funktionieren die so brutal schon recht gut. Andere Beispiele sind China und Nordkorea.

Es wird für die Bevölkerung nunmal schwerer gemacht, sicher zu kommunizieren (regimkritisch), das meinte ich und da wirst Du mir ja wohl zustimmen?

[ nachträglich editiert von Andreas-Kiel ]
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22.02.2012 14:18 Uhr von Criseas
 
+2 | -1
 
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@Andreas-Kiel: Absolut :)
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22.02.2012 16:21 Uhr von gmaster
 
+2 | -3
 
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also ich finde es gut, dass Iran diesen Weg eingeschlagen hat. Im Momenten wo der Krieg droht ist dies verständlich, aber nicht in Deutschland. Den deutschen Politiker würde ich aber auch dies zutrauen, obwohl es kaum Gründe gibt.

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