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Scientology mit immer mehr Einfluss: Sekte infiltriert heimlich Schulen

Die bekannte Sekte Scientology arbeitet offenbar immer stärker daran, neue Mitglieder zu werben. Dabei sind die Schulen in Nordrhein-Westfalen ein wesentliches Ziel der Anhänger.

Scientology versucht eine Broschüre in Schulbibliotheken einzuschleusen. Das Schriftstück mit dem Titel "Der Weg zum Glücklichsein" macht Werbung für die Sekte, ohne diese ein einziges Mal beim Namen zu nennen.

Außerdem wurden die Tarnorganisationen ZIEL (Zentrum für individuelles und effektives Lernen) sowie Applied Scholastics gegründet, um die Kinder und Jugendliche auf die Sekte aufmerksam zu machen.


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WebReporter: nightfly85
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Nordrhein-Westfalen, Schule, Scientology, Sekte, Einfluss
Quelle: www.nw-news.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.02.2012 10:51 Uhr von Schinkenspalter
 
+5 | -54
 
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22.02.2012 10:58 Uhr von Knuffle
 
+35 | -1
 
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@Schinkenspalter: Scientology ist keine Religion, auch wenn sie sich Kirche nennt. Scientology ist eine mafiöse Struktur die über Leichen geht. http://www.xenu-directory.net/...

Achtung, teilweise unschöne Bilder.

[ nachträglich editiert von Knuffle ]
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22.02.2012 11:54 Uhr von tenge
 
+13 | -2
 
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religionsfreiheit hin oder her: aber solange diese leute versuchen kinder mit ihrer subtilen propaganda zu rekrutieren hört bei mir die freiheit auf.

ich verachte jede form von mission - sei sie ach-so-wohlwollend.

am ende steht immer :glaube was ich sage oder ich töte dich.
"wess brot ich ess, dess lied ich sing"
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22.02.2012 12:07 Uhr von Knuffle
 
+12 | -4
 
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@BastB: Du kannst Scientology nicht ernsthaft mit dem Islam vergleichen. Scientology nimmt die (äußerst bedenklichen) Lebensphilosophien und irren Fantasien eines Science-Fiction-Autoren und Betrügers (siehe Operation Snow White), erhebt sie in den Stand einer Religion und garantiert durch die geistige Abhängigkeit, gepaart mit viel Psychoterror für Aufständige, einen stetigen Geldfluss, wohin der auch immer fließen mag.

Der Islam dagegen basiert auf den Hasstiraden eines geistig verwirrten, vermutlich epileptischen Händlers und Schäfers der damit Generationen von Nachfolgern zum unbegründeten Hass gegen ganze Völker und überhaupt jeden der anders denkt aufgestachelt hat. Der Islam verlangt kein Geld, nur Opfer (wie nebenbei bemerkt die anderen großen monotheistischen Religionen ebenfalls) und in letzter Instanz eine komplett islamische Welt.

Was den Unterschied zwischen Sekten und Religionen angeht stimme ich dir damit absolut zu.

[ nachträglich editiert von Knuffle ]
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22.02.2012 12:22 Uhr von Killerspiel-Spieler
 
+3 | -1
 
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@Knuffle: ;) Naja die Anhänger dieser beiden "Glaubensrichtungen" werden beide durch gezielte Manipulation dazugebracht etwas zu tun oder wem "nachzufolgen". Im radikalen Islam sind es Koranschulen in denen Kinder im Glauben aufgezogen werden, dass es gut sei andere Menschen grausam zu töten. Bei der Scientology werden Menschen durch bestimmte Psychotricks dazugebracht ihr Hab und Gut der Sekte zu verschreiben und sich für ein "glückliches" Leben zu entscheiden. Da fragt man sich ja sogar noch, was denn nun schlimmer für die Allgemeinheit ist.
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22.02.2012 12:40 Uhr von huAnchris
 
+2 | -0
 
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ich kann mich noch erinnern zu meiner grundschulzeit!"Da haben die immer ander bushalte vor der schule gewartet und den kindern malbuecher und suessigkeiten geschenkt. und das bestimmt jede woche einmal. es gab richtig elternratssitzungen deswegen. Handelte sich zwar um die Zeugen, aber is doch eh alles das selbe^^
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22.02.2012 12:53 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+3 | -0
 
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OhWeh: Na hoffentlich gehts hier net in 10-15 Jahren ab wie in den USA, diese fanatischen Glaubensgruppen die es dort gibt sind nicht besser als die aus den Ländern, über die man so gerne redet.

Was ich da schon für Irre gesehn habe...da bekommt man Angst lol

[ nachträglich editiert von Bibabuzzelmann ]
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22.02.2012 13:02 Uhr von misantroph
 
+2 | -2
 
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und: die katholische kirche ist keine "mafiöse Struktur die über Leichen geht"?
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22.02.2012 13:26 Uhr von Aviator2005
 
+3 | -0
 
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Scientology ist keine Religion oder hat irgendetwas mit Kirche zu tun.

Der Laden ist ein knallhartes Wirtschaftsunternehmen.
Das hat der nette L. Ron Hubbard mit seinen Büchern immer wieder ausdrücken wollen. Er vertirtt Modelle einer "Anti Star Trek" - Gesellschaft.

Letztendlich bringt er Grundideen der Kirche (Manipulation und Ausbeutung, bei gleichzeitem Versprechen der Glückseeligkeit), sowie knallharte Regeln der Betriebswirtschaft und Ökonomie (Leistungsfahigkeit und Gewinnoptimieriung) zusammen.

Eigentlich ein Cooles Geschäftsmodell.

!!Achtung Eingene Meinung!!

"Verbrennt den ganzen Verein auf dem Scheiterfeuer und mögen Ihre Ärsche in der Hölle bruzeln"
"Lieber ne`Merkel im Bett als nen Scientologen vor der Haustür"
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22.02.2012 14:11 Uhr von Knuffle
 
+0 | -0
 
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@misantroph: Das habe ich damit nie ausgeschlossen.
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22.02.2012 14:12 Uhr von Hidden92
 
+1 | -0
 
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Scientology ist also absolut inakzeptabel, aber den Kindern diesen Cristlischen/Islamischen oder was auch immer Scheiß anzudrehen ist in ordnung?
Bedenkt: Das Christentum hat auch mal als Sekte begonnen.
Im übrigen ist das Christentum garantiert über wesentlich mehr Leichen gegangen ;)

Von mir aus glaubt an Gott, Adam und Eva, oder das fliegende spaghetti monster, aber lasst doch bitte andere damit in ruhe.
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22.02.2012 14:13 Uhr von 23Risiko
 
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@misantroph: die leichenberge der katholischen sekte sind so groß, das man sie garnicht mehr sieht. Man steht quasie drauf.

deswegen: JEDE religion gehört verboten. man kann ja denken was man will, aber auch nur das. Versammeln is nich. mit finger auf andere zeigen auch nicht. dafür töten (opfern) schon garnicht.

[ nachträglich editiert von 23Risiko ]
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22.02.2012 15:58 Uhr von LoneZealot
 
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Immer wieder interessant: wenn sich Leute auslassen die weder Wissen von Religion allgemein ("JEDE religion gehört verboten"), noch von der Kirche und erst recht nicht von Scientology ("sooo schlimm wie das dargestellt wird sind die eig garnicht.") haben.
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22.02.2012 16:14 Uhr von Knuffle
 
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Religion allgemein gehört nicht verboten. Ohne Religion gäbe es keine Zivilisation und wir würden uns jetzt nicht hier darüber unterhalten können. An bspw. dem Buddhismus oder dem Jainismus ist ja auch rein gar nichts auszusetzen, auch wenn viele Menschen diese Lehren zurecht eher als Lebenseinstellung denn als Religion bezeichnen würden.
Menschen werden sich immer in die Spiritualität flüchten, Religionen zu verbieten würde überhaupt nichts nützen und wäre auch nicht der richtige Weg. Es ist viel mehr Zeit, für ein großes Umdenken in den großen Religionen und für mehr, rationale, vielleicht mehr pantheistische Glaubensrichtungen.
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22.02.2012 16:42 Uhr von film-meister
 
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Schinkenspalter: ich empfehle dir den Film "Bis nichts mehr bleibt" (beruht auf wahrer Begebenheit), weder sind die harmlos, noch darf jeder glauben, was er will.
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22.02.2012 16:52 Uhr von Hidden92
 
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@Knuffle: "Ohne Religion gäbe es keine Zivilisation"
Wie kommst du denn auf den Scheiß?
Ohne Religion wären wir vermutlich mehrere Hundert (vllt. sogar Tausend) Jahre weiter.
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22.02.2012 18:09 Uhr von Knuffle
 
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@Hidden92: Ich empfehle dir, über das Thema nachzulesen, bevor du es als Scheiß bezeichnest.

Religion war der größte Grund, dass sich aus den Familien und Stämmen der frühen Menschheitsgeschichte Städte und Gesellschaften entwickelt haben, indem sie sich um Tempel und Kultstätten angesiedelt haben. Schau dir z.B. Göbekli Tepe in der heutigen Türkei an, das allgemein als erste Stadt der Welt gilt ( http://tinyurl.com/... ) oder die Städtebildung im Mittelalter mit einer Kirche in jedem Stadtkern. Ohne diesen Wunsch zur Versammlung hätte das Leben in einer Stadt keinerlei Vorteile zum Leben im Stamm gebracht, was unserer Art eigentlich viel näher liegt. Im Gegenteil, sie hätte eher Nachteile gehabt, wie die viel rasantere Ausbreitung von Krankheiten und Gewalt.

Du meinst aber wahrscheinlich eher die Kirche im Mittelalter. Fakt ist, dass die katholische Kirche bis zur französischen Revolution der größte Geldgeber für wissenschaftliche Studien war. Priester und Mönche wurden dafür bezahlt, in Universitäten zu studieren, die Kirche selbst hat dafür gesorgt, dass Naturwissenschaften und Mathematik auf ihrem Lehrplan standen. Der Jesuitenorden war die größte wissenschaftliche Organisation Europas und hat alleine tausende Studien in aller Welt veröffentlicht. Einige der einflussreichsten und wichtigsten Menschen unserer Zivilisation haben aus ihrem Glauben heraus gehandelt. Johannes Kepler hat z.B. das ptolemäische Weltbild abgelehnt, weil er dachte, dass Gott höhere Geometrie beim Erschaffen unseres Sonnensystems angewandt haben muss (was er bis zu seinem Tod zu beweisen versucht hat) und so eine kleine Idee von Copernicus zu unserem heutigen Weltbild geführt. Isaac Newton hatte ähnliche Motivationen, bishin zu Gregor Mendel, dem Mönch der anhand der Erbsen in seinem Klostergarten die moderne Genetik begründet hat.

Auch der Gedanke, dass die Kirche im Mittelalter unseren Entwicklungsstand aufgehalten hat ist ein Gedanke aus der Zeit der Aufklärung. Voltaire hat damit die katholische Kirche beschuldigt, weil ihn deren Verbindung zur französischen Monarchie und damit zum Absolutismus gestört hat. Das hat ihm politische Anhänger beschert. Tatsächlich haben wir in dieser Zeit Erfindungen wie das Uhrwerk, den Buchdruck und das Rechnungswesen gemacht und durch Dinge wie die Dreifelderwirtschaft, Wassermühlen und den modernen Pflug die Bevölkerung vervielfacht.

Ich will damit in keinem Wort die katholische Kirche gutheißen oder unterstützen und hätte umso mehr schlechtes über sie zu sagen, aber die Wahrheit ist nun mal, dass wir ohne sie nicht viel weiter wären, vermutlich im Gegenteil. Diesen Effekt auf die Gesellschaft hat sie aber heute nicht mehr, weshalb ich denke, dass wir über sie hinwegkommen müssen. Dinge wie der Kreationismus an Schulen in den Staaten oder einem Museum in Kentucky, das Menschen im friedlichen Zusammenleben mit Dinosauriern zeigt sind dafür das beste Gegenbeispiel. Religion hat uns dahin gebracht wo wir sind, aber wenn sie die Wissenschaft jemals aufgehalten hat, dann heute.

[ nachträglich editiert von Knuffle ]
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03.03.2012 09:30 Uhr von mort76
 
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misanthrop, das mußt du aber mal näher erklären.

Wenn ich aus der Kirche austreten würde- gäbs dann jahrelang Psychoterror vom Pfarrer und den übrigen Christen?

Plündert mich die Kirche bis aufs letzte Hemd aus?

Erstellt die Kirche ein Dossier mit meinen Sünden und verwendet das dann gegen mich, wenn ich austrete?

Zwingt mich die Kirche dazu, monatelang (bis zu 2 Jahre lang) in einem KZ-ähnlichen Lager zu verbringen, wenn ich Kritik äußere?

Sorgt die Kirche dafür, daß ich nurnoch mit Christen Kontakt habe?

Also wirklich- wo sind da die Parallelen?
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12.04.2012 19:16 Uhr von Ahira
 
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Ich frag mich 1. ob sich denn jemand überhaupt mal die Mühe gemacht hat herauszufinden was in dem verteilten Büchlein "Der Weg zum Glücklichsein" überhaupt geschrieben steht.
2. ob jemand von den obigen Kommentarschreibern sagen kann was des darin geschriebenen er selbst ablehnt und ob es nicht vielleicht auch etwas darin hat das er eventuell sogar selber so sieht.

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