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IWF-Chefin: Ohne Aufstockung des ESM kein Ja zu neuen Rettungsmilliarden für Athen

IWF-Chefin Christine Lagarde zieht beim gefassten Entschluss zum Rettungspaket-II für Griechenland nicht mit und macht ihre Zusage, einen "bedeutsamen Beitrag" zur Finanzierung des Athener Haushalts beizutragen, von einer Aufstockung des ESM abhängig. Dies jedoch hatte Berlin bislang kategorisch abgelehnt.

Das Signal Lagardes ist unmissverständlich: Die Finanzierung Griechenlands ist primär Europas Sache, nicht Angelegenheit der Weltgemeinschaft. Sie wittert: Die Rettung soll vor allem über den EFSF, dem späteren ESM, abgewickelt werden, zudem kursieren erhebliche Zweifel am Fiskalpakt und Rettungsplan.

Der ESM umfasst aktuell nur noch 250 von ursprünglich 440 Milliarden Euro. Die Mittel wären mit der Rettung Griechenlands weitgehend erschöpft. Doch mit Portugal, Irland, Spanien und Italien gibt es weitere potenzielle Kandidaten für eine Rettung.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Athen, IWF, Aufstockung, Christine Lagarde
Quelle: www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de

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22.02.2012 07:39 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Die Salami-Taktik geht immer weiter: Eurogruppen-Chef Jean-Claude Juncker: „Ich gehe davon aus, dass die Regierungen vereinbaren werden, die Kapazität auszuweiten.“ Schon ist die Rede von einem Nebeneinander von EFSF und EZB. Am 29. Februar schließlich der nächste gewaltige Geldtender der EZB – aus allen Kanälen gelangt die Schuldenflut aus der europäischen Peripherie in das Zentrum Europas. Die List der Finanz-Ingenieure zahlt sich offenbar aus: 70% der Deutschen halten diese Arbeit von Angela Merkel für "gut".
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22.02.2012 14:14 Uhr von ArrowTiger
 
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tsunami13: -- "Und das Wichtigste: Ein Land kann man nicht von aussen ändern. Siehe Äthipien und Co. Seid 40 Jahren pumpen wir da Milliarden rein. Und imme rnoch sind alle am verhungern."

Was aber vor allem auch daran liegt, daß z.B. deren Binnenmarkt durch Billigimporte aus der EU und anderer kaputt gemacht wurde. Äthiopien war einmal die Kornkammer Afrikas! Wenn unsere Überschüsse aber dort zum halben Preis dessen, was ein äthiopischer Bauer verlangen muss, angeboten werden, muss das ja schief gehen! Und in anderen afrikanischen Ländern sieht es nicht anders aus.

Tja, und die Eliten... da hast du schon recht! Die könnten entsprechende Einfuhrzölle erheben, um das Problem zu korrigieren - wenn sie denn wollten...
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18.03.2012 21:48 Uhr von tiganach
 
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WTF: Die Kredite an Griechenland verstoßen gegen die sogenannte Verfassung Deutschlands und des EU Vertrags von Lissabon ( Transfergesellschaft) und solange Lebensmittel als spekulationsmittel zulässig sind ist es jedem deutschen ein recht des Grundgesetztes gegen die Regierung sogar mit Gewalt entgegenzutreten .
Spekulation mit Lebensmittel ( Weizen,Mais,Soja,Reis und vielen anderen ist ein verbrechen gegen die Menschheit )
Seht es endlich ein die Regierung ( Demokratie ) und die EU sind DIKTATUREN die zur versklavung der Menschen auffordert .
Die NWO ist beschlossene Sache .
Und wer sich mit dem Thema mal auseinandersetzt ; es sind die selben die erst HITLER möglich gemacht haben .
Damals IG FARBEN heute unter neuen Namen aber die selben absichten .
Es gibt fast nur noch eine chance dieser Dikatur entgegenzutreten ; Links und rechts müssen einsehen das sie den selben Feind haben und sich nicht vom Mainstream beeinflussen lassen .
Ich dachte lange zeit es geht auch ohne gewalt aber dazu ist es zu spät .

An alle frei lebenden Menschen geht auf die straße und kämpft endlich die zeit ist da

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