21.02.12 20:47 Uhr
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Preis-Irrsinn: In Rom kostete der Liter Super Benzin jetzt zeitweise mehr als 2 Euro

Einen regelrechten Preisschock dürften italienische Autofahrer jetzt bekommen haben. An einer Tankstelle in der Hauptstadt Rom mussten Autofahrer nun erstmals mehr als zwei Euro für einen Liter Super bezahlen.

Aber auch in Deutschland geht es immer weiter nach oben mit den Spritpreisen. Hier hat der Liter Super E5 mit mittlerweile 1,67 Euro schon wieder einen neuen Höchststand erreicht.

Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank malt ein düsteres Zukunftsszenario. Noch sei man zwar von den zwei Euro je Liter wie in Italien weit weg, aber er geht davon aus das der Preis noch weiter ansteigen wird.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Preis, Benzin, Rom, Liter, Super, Höchststand, Spritpreis
Quelle: www.bild.de

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23 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.02.2012 20:55 Uhr von syndikatM
 
+4 | -17
 
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21.02.2012 20:57 Uhr von Klassenfeind
 
+9 | -3
 
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Woher das Geld nehmen und nicht stehlen..;+c
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21.02.2012 21:14 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+7 | -2
 
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Die Italiener üben schon mal Siehe: http://www.handelsblatt.com/...

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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21.02.2012 21:34 Uhr von tobe2006
 
+18 | -2
 
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krank: einfach nur krank!

heute super+ 1,849€...

abartiger scheiß!!!


einfach nur abzocke. die politiker müssen da endlich ma eingreifne!
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21.02.2012 21:41 Uhr von Clemens1991
 
+5 | -19
 
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21.02.2012 22:03 Uhr von Mike_Donovan
 
+11 | -2
 
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Mangelhaft: ist die Situation dadurch das die Mineralölkonzerne keiner Kontrolle unterstehen wird sich da nie was ändern und die Politik wird da auch nix machen aus gutem grund.
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21.02.2012 22:24 Uhr von sundiego
 
+9 | -2
 
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ja warum auch? ca. 65% vom Spritpreis sind Steuern, da werden die sich doch nicht ins eigene Fleisch schneiden.
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21.02.2012 22:48 Uhr von Scarb.vis
 
+3 | -14
 
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22.02.2012 00:15 Uhr von meisterallerklassen
 
+11 | -0
 
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Aha "Rohstoffexperte Carsten Fritsch von der Commerzbank malt ein düsteres Zukunftsszenario." --> ein Bänker erzählt wie Banken die Preise treiben...interessant!
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22.02.2012 03:19 Uhr von Winneh
 
+4 | -0
 
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Wird halt immer: mehr H4 Emüfänger geben, ist doch logisch.
Wenn man bei den Preisen täglich 50km zur Arbeit fahren soll - wieviel will man dann bitte verdienen das sich das lohnt?
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22.02.2012 03:34 Uhr von raterZ
 
+5 | -1
 
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tja das sind wohl auswirkungen: des iran-boykotts. aber diese eu-arschlöcher interessiert sowas gar nicht, anscheinend. hauptsache die USA/israel ist zufrieden.

hohe benzinpreise äußern sich auch durch höhere warenpreise aus. das verstärkt die eh schon hohe inflation. bald dürfen die gewerkschaften wieder um höhere löhne kämpfen -.-
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22.02.2012 07:18 Uhr von vorhaengeschloss
 
+5 | -0
 
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@Zensus: Die Tankstellen-Pächter können doch am Wenigsten dafür.
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22.02.2012 07:23 Uhr von saccara2
 
+3 | -0
 
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es ist die pure Abzocke, jedoch hat es für mich den Vorteil das ich meinen inneren Schweinehund überwinde, mein Fahrrad wieder aufbaue und die 15 km zur Arbeit demnächst mit Fahrrad fahre. Ist natürlich für Berufspendler keine alternative, für die tut es mir Leid das der Staat uns so ausbeuten lässt!!
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22.02.2012 08:40 Uhr von wrazer
 
+3 | -2
 
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Kosten: Ich finde 56 cent pro Liter angesichts der Wahnsinigen Förder/Transport/Verarbeitungs-kosten schon ziemlich günstig. Dass das nun 1,60 Euro an der Zapfsäule sind, verdanke ich unseren schönen Steuersystem.
Was übrigens auch ganz gut die starken Schwankungen erklären würde, wenn der Nettopreis nur minimal schwankt.
57 cent --> 1,63
58 cent --> 1,66
59 cent --> 1,69
Aber ich lass mich auch gerne eines besseren belehren und bin auf eure Meinung gespannt.
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22.02.2012 09:38 Uhr von K.T.M.
 
+4 | -0
 
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"Ich finde 56 cent pro Liter angesichts der Wahnsinigen Förder/Transport/Verarbeitungs-kosten schon ziemlich günstig."

Förderkosten belaufen sich im Schnitt auf 14 US-$ pro Barrel, der Transport kostet im Schnitt 0,8 US-$ pro Barrel. Macht also für Förderung und Transport 9 US-Cents pro Liter oder 0,07 €.
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22.02.2012 11:03 Uhr von Klecks13
 
+0 | -0
 
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Na endlich: stimmt das Verhältnis wieder...
Als ich letztes Jahr in Italien billiger als in Deutschland tankte, dachte ich schon, die Zapfsäule ist kaputt. Jetz hat´s sich ja wieder ausgeglichen *d&w*
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22.02.2012 11:19 Uhr von Klecks13
 
+2 | -1
 
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@ sundiego & wrazer: @ sundiego:
"ca. 65% vom Spritpreis sind Steuern"

Falsch. Die Energiesteuer ist ein fixer Betrag, kein prozentualer Anteil:
- Benzin 65,45 ct/l
- Diesel 47,04 ct/l
Diese Beträge sind seit 2007 unverändert.
http://de.wikipedia.org/...

Die einzige Variable ist die MwSt., und die ist auf alle Waren fällig. Steigt der Nettopreis, steigt auch die MwSt., das ist aber auch bei Brot oder DVD´s der Fall.

@ wrazer:

Wie kommst du auf 56 ct/l?
Super 168,9ct brutto = 141,9ct netto - 65,45 = 76,48ct/l

Auch wenn es unpopulär ist: Nicht die Steuern sind der Preistreiber sondern die Rohstoffbörsen.
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22.02.2012 12:59 Uhr von BoltThrower321
 
+1 | -0
 
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Ich sehe auch schwarz ....fahre täglich 110km (reine Arbeitsstrecke). Umziehen oder sowas ist nicht möglich.
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22.02.2012 13:58 Uhr von wrazer
 
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@ Klecks: Ich hab fälschlicherweise angenommen, dass 65% vom Gesamtwert auch heute noch gilt. Dies war aber nur der Fall als Benzin noch 1,35 gekostet hat. Somit stimmt meine einfache Rechnung natürlich nicht. Also etwas Zeit investiert und hier nochmal:

R-Preis E-St MwSt Preis Steuer -Anteil
0,48 0,654 0,22 1,35 64,4
0,69 0,654 0,26 1,60 56,9

Somit wirken Verstärkung der Veränderung durch Steuern doch nicht so stark wie angenommen.Hab auch gleich ein interssanten Artikel gefunden http://www.focus.de/...
Dennoch find ich es beachtlich, was es ohne Steuern kosten könnte.
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22.02.2012 14:17 Uhr von wrazer
 
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@K.T.M: zu Förderkosten zähle ich auch Erschließungskosten.
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22.02.2012 16:08 Uhr von Klecks13
 
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@ wrazer: Dass der Staat kräftig mitverdient, will ich auch gar nicht bestreiten. Aber immerhin ist dessen Ateil am Kuchen seit 5 Jahren konstant, abgesehen von der Märchensteuer.

Der Focus-Artikel ist zwar nicht mehr ganz aktuell, stimmt aber im Wesentlichen. Was er außen vor lässt, ist die Zusammensetzung der Einkaufskosten: Die werden nämlich zu 80% von den spekulativen Rohstoffbörsen bestimmt.

Um das mal zu verdeutlichen: Alleine an der New Yorker Börse werden täglich(!) Futures für die 3-4fache weltweite Jahresfördermenge der Sorte Brent gehandelt. Schon dieser Hebel sorgt dafür, dass jeder noch so kleine Kostenanstieg am Realmarkt um mindestens den Faktor 30 verstärkt wird. Nicht nur, dass durch dieses Zocken auf steigende Preise jedes Gerücht über mögliche(!) Preiserhöhungen oder Fördermengenreduzierungen einen tatsächlichen Preisanstieg zur Folge hat, es wirken sich auch lokale Engpässe sofort global aus.
Das paradoxe daran: Obwohl der Handel mit Futures mittlerweile von der Realwirtschaft fast völlig entkoppelt ist, sind die Indizies ausschlaggebend für die Preise an den Realmärkten. Anders gesagt: Steigen die Kurse für die Futures, geht auch der Öl- bzw. Benzinpreis nach oben. Reale Einflüsse wie das Niedrigwasser am Rhein oder die gestiegene Heizölnachfrage sind da nur noch die Spekulationsgrundlage, nicht der wahre Grund für die völlig überhöhten Preise.

Das selbe gilt übrigens auch für Getreide und andere Lebensmittel.

Am meisten verdienen die Banken daran: Als Emmitenden von Futures und zugleich als größte Investoren am Future-Markt, als Kreditgeber für andere Spekulanten und reale Rohstoffhändler und zu guter Letzt auch noch als Aktionäre der großen Ölkonzerne.
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22.02.2012 16:20 Uhr von wrazer
 
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@Klecks: Danke führt die ausführliche Erklärung. Macht für mich auf jeden Fall Sinn und werde es verfolgen. Über den Umschwung beim Spekulationen in alles was man Essen kann und die damit verbundenen Folgen habe ich vor kurzem gelesen. Also mit Sicherheit auch beim Öl so.
Im End-Effekt will ich auch nur deutlich machen, dass es nicht nur an diesen großen bößen Firmen liegt, sondern dass sehr viele am "Kuchen" mitverdienen.
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22.02.2012 16:38 Uhr von K.T.M.
 
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@wrazer: "zu Förderkosten zähle ich auch Erschließungskosten. "

Ist mit drinnen.
Erschließungskosten einzeln wären:
Mittlerer Osten: 1,3 US-$/barrel
Golf von Mexiko: 3,3 US-$/barrel
Nordsee: 4,4 US-$/barrel
Ölsand: 7,7 US-$/barrel

Nur die direkten Förderkosten also ohne Kapitalkosten und Ausgaben für Exploration betragen im Gesamtdurchschnitt 6,6 US-$/barrel (6,2 US-$/barrel bei großen, 8,3 US-$/barrel bei kleinen Ölfeldern)

So jetzt noch mal zurück zum Benzinpreis. Wer billig tanken will sollte nach Saudi-Arabien fahren. Da kostet der Liter Super umgerechnet 0,1 € und der Liter Diesel 0,05€

[ nachträglich editiert von K.T.M. ]

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