Spanien: Statt gekauft wird getauscht
In Zeiten der Krise besinnen sich immer mehr Spanier auf eine alte Tradition zurück. Sie kaufen nicht, sondern sie tauschen. Während das Land auf eine Rezession zusteuert, hat sich der Tauschhandel zu einer Parallelwirtschaft entwickelt.
Immobilien, Sprach- und Kochkurse Autos, Möbel und das Ausführen von Hunden, alles kann über Tauschbörsen im Internet getauscht werden. Im Dienstleistungsbereich greifen auch immer mehr Firmen auf das Tauschprinzip zurück.
Obwohl die Besteuerung dieser Transaktionen gesetzlich klar geregelt ist, muss der Vizepräsident der spanischen Vereinigung der Steuerprüfer, Jose Maria Mollinedo, zugeben, dass dieser undurchsichtige Markt kaum beaufsichtigt werden kann.