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Altersarmut: Zahl der Privatinsolvenzen bei über 60-Jährigen steigt

In einer Sonderauswertung hat die Hamburger Wirtschaftsauskunftsdatei Bürgel einen deutlichen Anstieg der Privatinsolvenzen festgestellt. Bundesweit stieg die Zahl im Jahr 2011 um 6,7 Prozent auf 10.173 in der Altersklasse der über 60-Jährigen an.

Vor allem ältere Frauen sind von diesem Anstieg überproportional betroffen. Die Zahl der Privatinsolvenzen bei Frauen ab 60 Jahren Lebensalter stieg auf 4.125 an. Das entspricht einem Anstieg von 12,3 Prozent. Bei ihren männlichen Altersgenossen stieg diese Zahl lediglich um 3,3 Prozent an.

Auch regional gab es deutliche Unterschiede. In fünf Bundesländern sank die Zahl, in Schleswig-Holstein gar um 9,7 Prozent. Bremen schnitt unter den Bundesländern mit einem Anstieg von rund 20 Prozent am schlechtesten ab. Das sei Folge von sinkenden Renten, Arbeitslosigkeit und Niedriglöhnen, erklärte Bürgel.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Zahl, Insolvenz, Rente, Lohn, Altersarmut
Quelle: www.koeln-nachrichten.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.02.2012 10:42 Uhr von Kodiak82
 
+19 | -2
 
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Wunderbar: Die Leute welche Deutschland nach dem 2.WK aus dem Dreck gezogen haben und das Wirtschaftswunder überhaupt vollbracht haben werden jetzt weggeworfen.

Hauptsache solche korrupten Bastarde wie der Wulff bekommen jetzt 200.000 im Jahr fürs Hotelurlaub annehmen.
Banken werden gerettet.
Griechenland finanziert.
Die Fuck-EU wird finanziert.
Israel erhält ein neues Brennstoffzellen U-Boot, etc etc

Ich könnte die Liste ewig weiterführen.
Scheiss Politiker auch.

Die Privatinsolvenzen werden immer weiter steigen.
Rente wird es für die normale Bevölkerung bald nicht mehr geben.
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21.02.2012 11:04 Uhr von CommanderRitchie
 
+7 | -1
 
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Genau und deshalb sollen die älteren Arbeitnehmer ja auch bis 67 Jahre arbeiten...... Dann zahlen die länger in die Rentenkasse ein.... haben rein statistisch (bezogen auf die durchschnittliche Lebenszeit) einen geringen Eigennutzen von den eingezahlten Beiträgen..... und die staatlichen Stellen hoffen darauf, dass die Leute nach der Rentenbeantragung eines machen.... SCHNELL STERBEN !!!!!
Und weil ja die staatlichen vom Arbeitnehmer zu zahlenden Rentenbeiträge von der Regierung schon längst anderweitig verplant wird, soll sich der Arbeitnehmer zusätzlich noch privat Rentenversichern...... und da spekulieren die Versicherungsgesellschaften genau so auf einen schnellen Tod der Versicherungsnehmer nach Auszahlungsanspruch........

Geschäfte und Gewinne mit dem Tod........ Hart.... aber so ist es !!
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21.02.2012 11:11 Uhr von Seimensim
 
+6 | -1
 
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Armes altes Deutschland: Das war die logische Schlussfolgerung nach Harz IV, dumping Löhnen und Zeitarbeit. Das ist erst der Anfang vom ende. Es wird Zeit das sich die Bürger dieses Landes erheben und zeigen wer hier in wirklichkeit das Sagen hat. Lieder fühlen sich diese Leute welche eh schon am Boden liegen und nichts mehr haben, gelähmt um irgend etwas dagegen zu tun.

Vergleicht man Deutschland mit dem Ausland findet man niergends so billige Fachkräfte, die so gut ausgebildet sind. Anstatt in Bildung zu investieren wird lieber das Geld für Banke ausgegeben und diese zu retten.

Ich sag nur scheiß auf die fiktive Geldwäscherei und invesiert in die reale Wirtschaft.
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21.02.2012 12:54 Uhr von Lenzilein009
 
+5 | -2
 
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Danke: CDU/CSU, FDP, SPD, Grüne!
Weiter so!
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21.02.2012 14:04 Uhr von no_trespassing
 
+2 | -1
 
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Sinkende Renten und steigende Kosten: Vor allem die Gesundheitskosten.

Was übernimmt denn die gesetzliche KK heute noch bei Zahnbehandlungen? Giftiges Amalgam kriegt man. Komposit, Keramik usw. darf man zuzahlen trotz Abzug vom Lohnnetto. Aber dank Lohndumpings weniger Einzahlungen in die KK. Deshalb darf man alles selbst bezahlen. Geringverdiener dürfen heute buckeln, bekommen aber einen Dreck zurück.

Als die Gesundheitsreform noch nicht im Gang war, da kamen massenhaft die Osteuropäer und Russen, die haben sich hier versichert und sich erst mal die ganzen Zähne top machen lassen.

Heute plündert Südeuropa. Für das, was wir netto in die EU einzahlen, geschweige denn an die Schuldenmacher aus dem Süden überweisen, könnten wir jeden Deutschen mit den modernsten Behandlungsmethoden versorgen.

Ich fordere deshalb politisch die ganz massive Erweiterung des gesundheitlichen Regelkatalogs. Sind ja unsere Steuern. Was gehn die andere Länder an?

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