21.02.12 09:41 Uhr
 1.100
 

Griechenland: Kein Sparpaket im Militärhaushalt

Das gerade erst gebilligte Sparpaket in Griechenland sieht harte Einschnitte im Sozialbereich und bei den öffentlichen Ausgaben vor. Insgesamt soll das Land noch in diesem Jahr 3,1 Milliarden Euro einsparen. Dagegen soll es bei den Militärausgaben sogar eine prozentuale Ausgabensteigerung geben.

Der Militäretat rechnet im Jahr 2012 mit einer Erhöhung um 0,05 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Die Steigerung kommt dadurch zustande, dass im Militärhaushalt etwa 200 Millionen Euro weniger ausgegeben werden sollen, aber gleichzeitig das griechische BIP um fünf Milliarden Euro sinkt.

Ein Sprecher des griechischen Verteidigungsministeriums erklärte die Ausgaben so: "Wir sind nicht Luxemburg, wir haben andere Nachbarn, die nicht so friedvoll sind. Im Moment ist es unmöglich, das Budget noch drastischer zu reduzieren."


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Teffteff
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Griechenland, Militär, Haushalt, Sparpaket, Bruttoinlandsprodukt
Quelle: bazonline.ch

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Angela Merkels Ex-Ehemann findet ihre Flüchtlingspolitik gut
Künftiger US-Präsident Trump will keine neue Air Force One
Angela Merkel mit 89,5 Prozent wieder zu CDU-Vorsitzenden gewählt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
21.02.2012 09:47 Uhr von Rechthaberei
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
Die Türkei ist zur Zeit mit Syrien beschäftigt: und Armenien gibt´s ja auch noch.
Kommentar ansehen
21.02.2012 09:59 Uhr von Schinkenspalter
 
+9 | -5
 
ANZEIGEN
ist ne schweinerei wie das arme griechische volk ausbluten muss..
Kommentar ansehen
21.02.2012 10:00 Uhr von jaycee78
 
+2 | -8
 
ANZEIGEN
Hauptsache: Die Griechen machen endlich ihre Grenzen Richtung süd-ost dicht.
Kommentar ansehen
21.02.2012 10:04 Uhr von Rheinnachrichten
 
+7 | -0
 
ANZEIGEN
Möglicherweise: gibt es noch Lieferverträge mit EADS und den anderen europäischen Rüstungskonzernen.
Wer weiß, wieviele Leos und Jäger 90 noch nach Griechenland geliefert werden müssen? Es würde mich interessieren.
Kommentar ansehen
21.02.2012 10:06 Uhr von CoffeMaker
 
+12 | -0
 
ANZEIGEN
"Wir sind nicht Luxemburg, wir haben andere Nachbarn, die nicht so friedvoll sind. Im Moment ist es unmöglich, das Budget noch drastischer zu reduzieren."

Blödsinn. Griechenland ist Mitglied der Nato, sie hätten ohne weiteres für ein paar Jahre ihren Militäretat runterschrauben können um die Krise beschleunigt zu beenden.
Kommentar ansehen
21.02.2012 10:13 Uhr von uhrknall
 
+6 | -1
 
ANZEIGEN
Was mich wundert ist dass es immer noch Leute gibt, die nicht verstehen, dass die Griechen auf die Strasse gehen.
Kommentar ansehen
21.02.2012 11:20 Uhr von alexanderr
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Meine Güte, lasst die Griechen doch einfach in Ruhe. Ich habs satt und letzten Endes macht es mich nur wütend, was die EU hier diktiert.
Die USA sollte dort mal langsam Demokratie verbreiten...
(vorsicht Sarkasmus!)
Kommentar ansehen
21.02.2012 14:52 Uhr von linuxu
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@Feingeist: "Ich denke eher, dass sich die griechische Regierung auf den bewaffneten Kampf gegen die eigene Bevölkerung vorbereitet."

genau das ging mir auch als erstes durch den Kopf.
Die Griechen werden sich das nicht mehr lange gefallen lassen und dann geht es richtig rund auf den Straßen.Bisher war es ja relativ harmlos.
Kommentar ansehen
21.02.2012 18:41 Uhr von End-Of-West
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Man will sich halt für WW3 rüsten! Klug!

Refresh |<-- <-   1-9/9   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Fußball: Vertragsverlängerung von Mesut Özil steht auf der Kippe
Angela Merkels Ex-Ehemann findet ihre Flüchtlingspolitik gut
Freiburg: Mutmaßlicher Mörder stellte sich selbstbewusst auf Facebook dar


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?