21.02.12 08:44 Uhr
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Nach 31.000 Jahren im Permafrost neu erblüht

Forscher der Russischen Akademie der Wissenschaften aus Pushchino (Russland) haben im sibirischen Permafrostboden Pflanzenteile eines Leimkrautes (Silene stenophylla) gefunden und dieses im Labor neu erblühen lassen.

Die Funde stammen aus Höhlen von Eichhörnchen von vor über 31.000 Jahren und befanden sich knapp 40 Meter unterhalb der Oberfläche des Permafrostbodens. Im Labor entstand aus unreifen Früchten embryonales Gewebe und später Setzlinge.

Im Vergleich zu heutigen Leimkräutern ist das Aussehen der Blüte gleich, die Blätter heutiger Exemplare sind jedoch breiter und furchiger. Der größte Unterschied ist aber, dass das Uraltexemplar zuerst weibliche Blüten ausbildet, während die heutige Pflanze sofort zweigeschlechtige Blüten bildet.


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WebReporter: Prinzeßchen
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Russland, Forscher, Pflanze, Labor, Blüte
Quelle: www.stern.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.02.2012 08:44 Uhr von Prinzeßchen
 
+11 | -3
 
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Nachdem ich letztens las, dass russische Wissenschaftler die Seen unter der Antarktis anbohren wollen ist dies wohl der Vorgänger davon. Bleibt zu hoffen, dass die Funde bzw.. die Fundstätten entsprechend behandelt werden und nicht der Wissenschaft zuliebe alles zerstört wird.
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21.02.2012 14:52 Uhr von P.Jay
 
+2 | -1
 
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das erinnert an eindeutig an sit aus ICE AGE :P
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21.02.2012 15:12 Uhr von alter.mann
 
+3 | -1
 
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an scrat ..

;o)
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23.02.2012 02:46 Uhr von cav3man
 
+1 | -0
 
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Korrektur: "Nachdem ich letztens las, dass russische Wissenschaftler die Seen unter der Antarktis anbohren wollen "

Angebohrt haben! Am 5. Februar um genau zu sein.

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