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Österreich: Wildtierfütterung führt zu Unmut bei den Waldbesitzern

Dem Rotwild Kärntens scheint die Kälte der letzten Wochen wenig anzuhaben. Vor allem auch deswegen, weil das Wildtier trotz des geringen Schneefalls dieses Jahr von den Jägern gefüttert wird. Dies führt bei einigen Waldbesitzern vermehrt zu Unmut.

Durch das Füttern überleben laut den Waldbesitzern nämlich auch schwächere Tiere, die eigentlich sonst den Winter wohl kaum überstanden hätten. Dadurch steige auch der Wildverbiss in der näheren Umgebung der Futterstellen.

"Die Schäden haben in Kärnten innerhalb der letzten fünfzehn Jahre dramatisch zugenommen, vor allem beim Rotwild. Die Schälschäden sind um das Dreifache gestiegen. Es werden jährlich zwei Millionen Stämme geschält, das ist ein immenser wirtschaftlicher Schaden", so der Landesforstdirektor Baumgartner.


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WebReporter: sternchen88
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Österreich, Unmut, Fütterung, Wildtier
Quelle: kaernten.orf.at

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.02.2012 00:13 Uhr von Fabrizio
 
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was macht man da als Jäger? draufhalten!!!

Zwei Jäger, ein alter und ein junger auf der Hirschjagd - nach stundelangem Warten erscheint ein prächtiger Hirsch auf der Lichtung. Der junge Jäger reißt das Gewehr hoch, aber der alte drückt es ihm wieder nach unten: "Nein, nicht auf den, der ist noch zu jung!"
Weiterwarten, ein anderer Hirsch kommt - wieder will der junge Jäger anlegen, wieder verhindert der alte den Schuss: "Nein, der ist schon zu alt!"
Einige Zeit später kommt ein gar fürchterlich zugerichteter Hirsch aus dem Wald gehumpelt - er hinkt, ist einäugig, ein Ohr fehlt ganz, das andere zerfleddert, löchriges Fell und nur noch ein paar Stummel anstatt des Geweihs.
Da sagt der Senior-Jäger: "So, jetzt schieß! Auf den schießen wir auch immer..."
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21.02.2012 00:45 Uhr von raterZ
 
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und ich dachte: dass die fütterung nur dazu dient halt die viecher selbst zu töten, als es mutter natur zu überlassen. aber anscheinend sind die jäger mittlerweile zu blöd dafür.
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21.02.2012 21:35 Uhr von Schwertträger
 
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Nun ja, ein Jagd-Pachtvertrag sieht ja neben dem Recht zu jagen auch eine Zustandszusicherung des Jagdwildbestandes vor. Nehmen also die durch Wild verursachten Schäden in einem nicht vertragsgemäßen Maße zu, so steht der Jagdpächter dafür in der Kreise.
Wenn man diese Gelder eintreibt, werden die Jöger schon dafür sorgen, die kranken Tiere aus den Herden heraus zu schiessen und den Bestand wieder etwas weiter nach unten zu bringen.

Wir kennen das ja hier von den Wildschweinen.
Die sind schwer zu jagen, sehr clever und erfordern viel Beobachtungs- und Jagdaufwand. Also wandten sich viele Jäger lieber anderem Wild zu. Mit der Folge, dass wildschweinschäden zunahmen. Nachdem die ersten Landwirte diese Schäden bei den Jagdpächtern geltend machten, stieg plötzlich die Bereitschaft zu Schweinejagd an und die sich zuletzt stark vermehrt habenden Tiere wurden auf ein vernünftiges Maß dezimiert.

Wenn man einmal angefangen hat einzugreifen, kann man nicht plötzlich wieder damit aufhören, ohne das blanke Chaos zu ernten.

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