20.02.12 16:13 Uhr
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Führende Ökonomen sind sich einig: Kein weiteres Geld für Griechenland

Namhafte Ökonomen haben sich jetzt aktuell deutlich gegen weitere Milliarden für die Griechen ausgesprochen. Laut Bankenexperte Wolfgang Gerke ist das der falsche Weg und diejenigen die darüber entscheiden, wüssten das auch.

Auch Hans-Werner Sinn, Chef des angesehenen Ifo-Instituts, hält es für illusionär Griechenland mit immer neuen Euro-Zahlungen sanieren zu wollen. Seiner Ansicht nach sollte das Geld lieber dazu verwendet werden, dass Griechenland aus der Währungsunion austreten und die Banken verstaatlichen kann.

Nach Ansicht von Wolfgang Gerke sind die Hilfen in erster Linie den Banken diktiert und nicht, wie immer behauptet, Griechenland wieder auf die Beine zu helfen. Für Hans Werner Sinn führt kein Weg daran vorbei, Griechenland aus dem Euro zu entlassen. Nur so könne die Wirtschaft wieder Fuß fassen.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Geld, Krise, Griechenland, Schulden, Austritt
Quelle: wirtschaft.t-online.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.02.2012 16:36 Uhr von jaycee78
 
+7 | -3
 
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@bertl058 der Euro war eine gute Idee: aber nicht, Griechenland, Spanien, Portugal und Italien mit machen zu lassen und auch nicht, den Euroraum noch weiter nach Osten zu erweitern.
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20.02.2012 17:24 Uhr von Plazebo2
 
+9 | -0
 
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@jaycee78: Das war doch doch Grundidee des Euros. Das die großen Wirtschaftsländer kräftig produzieren und die schwächeren Länder des Euros diese Güter importieren.

Kurz die enormen Exportzuwächse die ja vor allem auch Deutschland zu zu schreiben sind, sind auch mit an dem Griechendebakel schuld.
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20.02.2012 17:52 Uhr von xjv8
 
+5 | -0
 
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muss man kein führender Ökonom sein, da reicht schon der gesunde Menschenverstand, Griechenland kassiert die 130 Mrd. und fährt gegen dann gegen die Wand. Dann kommt die grosse Stunde Deutschlands. Frau Merkel ist bis dahin keine Kanzlerin mehr und verkündet, dass dieses so nicht zu erwarten gewesen wäre. Hätte man dieses gewusst, hätte man sich ganz anders verhalten. Alle sind glücklich und zufrieden und nur der deutsche Michel darf dann für die Schulden buckeln.
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20.02.2012 18:00 Uhr von rolf.w
 
+2 | -1
 
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@Plazebo2: Die Grundidee war, durch Einführung einer einheitlichen Währung einen Gegenpol zur "Weltwährung" US-Dollar zu schaffen. Ferner war der Grundgedanke, je mehr mitmachen, desto stärker wird die Währung. Auch war der Gedanke, schnell helfen zu können bei Problemen vorhanden.
Soweit ist das auch alles ok und zu befürworten.

Jedoch:
Wer durch Lug und Trug in der Gemeinschaft Aufnahme findet, den muss man auch schnellstmöglich wieder los werden.

Und genau das ist der Punkt, der nicht bedacht wurde oder nicht bedacht werden sollte.
Stattdessen geht man hin und passt immerfort die Rahmenbedingungen an und das, ohne auf die Folgen zu achten. Welche Länder würden heute die damaligen Bedingungen erfüllen, um in die Eurogemeinschaft einziehen zu können? Strafen werden ausgesetzt, bzw erst gar nicht ausgesprochen. Auch wurde die Währung eingeführt ohne vorher das Steuerrecht anzugleichen. Es kann auf Dauer nicht gut gehen, wenn jeder mit der Gemeinschaftswährung sein eigenes Süppchen kocht.
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20.02.2012 18:05 Uhr von dagi
 
+3 | -0
 
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zuerst bekamen die griechen unser geld damit sie unsere waren kaufen und jetzt bekommen sie unser geld damit sie ihre schulden bei uns bezahlen können !!! hätten wir unsere waren gleich verschenkt wäre es billiger gekommen, aber da hätten die banken ja nichts verdient !!!!
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20.02.2012 19:04 Uhr von Ich_denke_erst
 
+2 | -0
 
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Ich: gehöre damit auch zu den führenden Ökonomen - ich bin auch dagegen das Griechenland Geld erhält. was für ein Aufstieg für mich!
Ironie beiseite - warum muss man denen gleich 130 Mrd. rüberschicken - soweit ich bisher gelesen habe müssen die doch nur knapp 15 Mrd. Anleihen zurückzahlen. Also - nur das dringenst benötigte Geld geben und den Rest liegen lassen bis alle Auflagen erfüllt und alle Forderungen umgesetzt sind.

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