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Salzgitter: Mutter ließ ihren behinderten 54-jährigen Sohn verhungern

In einer Wohnung in Salzgitter wurde letzten Donnerstag ein Toter gefunden. Es handelte sich um einen behinderten Mann im Alter von 54 Jahren.

Der Mann war an Unterernährung gestorben. Seine Mutter und ein anderer Betreuer aus der Familie waren für seine Pflege zuständig. Beide Personen wurden verhaftet. Es wurden Untersuchungen wegen Totschlags durch Unterlassen aufgenommen.

"Das Zimmer, in dem er lebte, war völlig verwahrlost", sagte ein Polizeisprecher.


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WebReporter: angelina2011
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Mutter, Sohn, Toter, Hunger, Salzgitter
Quelle: nachrichten.t-online.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.02.2012 15:24 Uhr von angelina2011
 
+2 | -6
 
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Vielleicht sollte man das gleiche mit der Mutter und dem anderen Familiemitglied machen. Einfach nichts mehr zu Essen geben und elendig verrecken lassen.
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20.02.2012 15:36 Uhr von Katzee
 
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Vielleicht: sollten Familien, in denen schwer behinderte Menschen betreut werden, von staatlicher Seite Hilfe und eigene Betreuung bekommen. Manchmal sind Privatleute mit der Pflege von schwer behinderte Angehörigen einfach überfordert.
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20.02.2012 16:06 Uhr von CrazyCatD
 
+9 | -0
 
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Wenn der Sohn 54 Jahre alt ist dann sollte man sich mal ausrechnen wie alt die Mutter ist (mind. 70 ehe sogar älter) die in dem Alter wahrscheinlich selber schon nicht mehr die fitteste sein dürfte und mit der Pflege bestimmt völlig überfordert war, da sollte man nicht schreien macht das selbe mit der Mutter zu machen sondern fragt eher warum das dem MDK bzw. Pflegedienst, die ja halbjährlichzu einer Kontrolle kommen sollten, nicht aufgefallen ist? Und Betreuung bedeutet nicht gleich sich um die Pflege eines Angehörigen zu kümmern sondern auch die finanzielle Verwaltung für diesen zu übernehmen, da hat wohl sonst keiner nach gefragt oder geschaut.

[ nachträglich editiert von CrazyCatD ]
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20.02.2012 16:39 Uhr von Sonnflora
 
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Katzee und CrazyCatD gebe ich voll und ganz recht. So eine Pflege eines Behinderten ist oft ein 24h-Job und alles andere als leicht. Das kann man von einer über 70jährigen, die vielleicht selbst nicht mehr die fitteste ist, nicht mehr verlangen. Auch der andere Betreuer kann nicht rund um die Uhr da sein. Der wird mit Sicherheit auch noch andere Verpflichtungen gehabt haben, sei es eigener Haushalt, Familie, Arbeit, etc.

In solchen Fällen müsste es wirklich mehr Hilfe vom Staat geben, evtl. ein Recht auf einen staatlich bezahlten Betreuungsplatz in einem Heim. Das wäre etwas, wofür ich liebend gerne Steuern zahle.
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20.02.2012 17:19 Uhr von CrazyCatD
 
+2 | -1
 
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@Sonnflora: Dafür zahlen wir ja eigentlich mit den Sozialabgaben die Pflegeversicherung, der jedoch bei einer Erhöhung der Lebenserwartung und bei der absehbaren Steigerung der Pflegefälle ebenso wie die Rentenbeiträge (siehe Generationenvertrag) nicht mehr ausreichen wird um die ganzen Kosten abzudecken, viele pflegen Angehörige Zuhause weil sie sich die Zuzahlungen zu einem Heimplatz nicht leisten können weil die Zahlungem der Pflegekasse diese schon längst nicht mehr abdecken.
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21.02.2012 03:19 Uhr von iarutruk
 
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@katzee falsch!! enn die familie den behinderten pflegt gibt es staatliche zuschüsse, die garnichtmal so klein sind. richtig wäre, monatlich einen kontrolleur vorbeischicken um die zustände zu überprüfen. in einigen fällen ist es eben so, dass die zuschüsse nicht für den behinderten, sonder zur aufstockung des eigenen einkommens verendet werden.

@drazycatd .... einen halbjährlichen rhytmus für die kontrollen des mdk oder pflegedienstes bringt nichts, da man in dieser zeit ohne nahrungsaufnahme sowieso stirbt.

ihr über mir, ihr habt mit recht mal diesen fall von der guten seite belichtet. ich dagegen habe dehalb mal die andere seite betrachtet und beschrieben. denn das böse steht meistens dicht gefolgt nach dem guten.
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21.02.2012 09:45 Uhr von Sonnflora
 
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@ iarutruk: >> .... falsch!! enn die familie den behinderten pflegt gibt es staatliche zuschüsse, die garnichtmal so klein sind. richtig wäre, monatlich einen kontrolleur vorbeischicken um die zustände zu überprüfen. <<

Anstatt einen Kontrolleur zu schicken, wäre vielen mit einer Haushaltshilfe und/oder Krankenpflegerin oder einem Betreuungsplatz zur Entlastung der Familie weit mehr geholfen.

>> in einigen fällen ist es eben so, dass die zuschüsse nicht für den behinderten, sonder zur aufstockung des eigenen einkommens verendet werden. <<

Logisch, wenn man einen Behinderten pflegt, ist mit vollzeit arbeiten meist schlecht. Miete, Wasser, Strom, etc. will aber trotzdem bezahlt werden. Also kommt es dann über einen kleinen Umweg dem Behinderten doch zugute.

[ nachträglich editiert von Sonnflora ]
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21.02.2012 09:53 Uhr von Sonnflora
 
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@ CrazyCatD: >> Dafür zahlen wir ja eigentlich mit den Sozialabgaben die Pflegeversicherung, der jedoch bei einer Erhöhung der Lebenserwartung und bei der absehbaren Steigerung der Pflegefälle ebenso wie die Rentenbeiträge (siehe Generationenvertrag) nicht mehr ausreichen wird um die ganzen Kosten abzudecken,... <<

Das liegt aber auch hauptsächlich daran, dass die Gelder nicht nur für diesen Zweck verwendet werden, sondern anderswo verpulvert.
Deshalb wäre ich ja dafür, dass das alles staatlich geregelt wird und von Steuern bezahlt. Wäre jedenfalls mal eine sinnvolle Investition der Steuern.
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21.02.2012 13:33 Uhr von iarutruk
 
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@sonnflora du scheinst nicht zu verstehen. die mutter hat einen 54 jährigen behinderten sohn und das nicht seit vorgestern. also sind hier schon mal die finanziellen verhältnisse von den ämtern geklärt. wenn sie kein kapital hat, dann werden ihr die staatlichen hilfen angeboten und wenn sie und die andere person, die den behinderten pflegten, nicht mehr in der lage gewesen wären, dann hätte sich hier die betreffende instutition eingeschalten.

aber nur halbjährlich zu kontrollieren, das ist einfach nicht ausreichend.
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21.02.2012 14:36 Uhr von CrazyCatD
 
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@Sonnflora: Der Beitrag der Pflegekassen wird bestimmt nicht sonstwo verpulvert sondern da eingesetzt wo es hingehört, doch hast du dir mal Gedanken gemacht was so ein Pflegeplatz oder ein Pflegedienst kostet und du weißt auch wie das mit dem Generationenvertrag funktioniert? Da wird ne Steuererhöhung auch nicht helfen und so dolle sind die Staatlichen beihilfen auch nicht wie iarutruk schreibt und da sind noch keine Kosten für Pflegemittel bei..
http://www.vergleichen-und-sparen.de/...

Zudem müßte jede Familie die jemanden Pflegt oder die Betreuung hat regelmäßig überprüft werden, doch wer soll das machen? Das Personal ist jetzt schon Knapp, unterbezahlt und in vielen Einrichtungen werden völlig unqualifizierte 1€ Jobber als Pflegehelfer eingsetzt (nach Tarif wird kaum noch entlohnt), der MDK kommt kaum hinterher das zu überprüfen was zu überprüfen da ist, so sieht es leider in der Realität aus. Das ist auch das Ergebnis der seit vielen Jahren querlaufenden Politik, das ganze System muß auch hier Reformiert werden damit der Soziale abstieg nicht weiter so schnell voranschreitet.

[ nachträglich editiert von CrazyCatD ]
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21.02.2012 21:27 Uhr von Sonnflora
 
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@ CrazyCatD: >> Der Beitrag der Pflegekassen wird bestimmt nicht sonstwo verpulvert sondern da eingesetzt wo es hingehört,... <<

Das ist das, was uns die Medien verklickern, die Wirklichkeit sieht leider anders aus.
Eine Steuererhöhung wäre sicher nicht mal notwendig, wenn die Steuern mal etwas weniger in Unsinn gesteckt würde.

Aber es stimmt schon, das Geld ist knapp und es wird knapper werden, was aber einzig und allein an diesem Geldsystem liegt. Das ist so ausgelegt, dass es immer wieder die gleichen Krisen gibt und irgendwann den ganz großen Knall.
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21.02.2012 21:35 Uhr von Sonnflora
 
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@ iarutruk: Ja, die Mutter hat ihren behinderten Sohn 54 Jahre lang vielleicht rund um die Uhr gepflegt. Nun ist sie über 70!!! und evtl. körperlich und geistig nicht mehr so ganz fit.
In der Quelle steht nichts, ob die vielleicht Hilfe beantragt hatten, also können wir das auch nicht ausschließen. Und Behörden lassen sich manchmal (immer öfter) leider gerne Zeit, besonders, wenn sie was zahlen sollen.

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