20.02.12 14:21 Uhr
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Griechenland: Diese Sparmaßnahmen wurden bereits umgesetzt

In Griechenland wird bereits seit zwei Jahren ein Sparpaket nach dem Anderen auf den Weg gebracht. Es werden Löhne gesenkt und Steuern erhöht. Nichts desto trotz steht es um Griechenlands Finanzen nach wie vor schlecht.

Jedoch hat Griechenland in den letzten zwei Jahren einiges geschafft. So hat man Steuerhinterzieher ins Gefängnis gesetzt, es gibt Sondersteuern für Yachten, Swimming-Pools und andere Besitztümer. Dies schwemmt Geld in die leeren Staatskassen.

Außerdem sollen die enormen Personalkosten des Landes reduziert werden. Allerdings hatte man damit bislang eher weniger Erfolg. Jedoch wurden bereits Gehälter gekürzt, Zulagen gestrichen und das Rentenalter angehoben.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politik, Regierung, Griechenland, Steuer, Sparen, Sparpaket
Quelle: www.tagesschau.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.02.2012 14:21 Uhr von Borgir
 
+2 | -0
 
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Die Geschichte mit den Steuern auf Besitztümer finde ich, im Rahmen natürlich, gar nicht schlecht. Allerdings die Gehaltskürzungen usw. sind wieder Sparmaßnahmen am falschen Ende (Kaufkraft usw). Griechenland muss noch viel schaffen, aber man muss aufpassen, dass man die Probleme nicht verlagert oder gar schlimmer macht, in dem man einfach nur streicht, streicht, streicht.
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20.02.2012 14:47 Uhr von artefaktum
 
+4 | -0
 
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Ich hab immer noch nicht verstanden was die Löhne in der Privat(!)wirtschaft mit der Staatsverschuldung zu tun haben.
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20.02.2012 15:09 Uhr von phiLue
 
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Sollen se die Löhne in der Privatwirtschaft erhöhen, dann können die auch mehr Steuern abgeben :D
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20.02.2012 15:14 Uhr von CrazyCatD
 
+0 | -0
 
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Ein schöner Artikel zu einem nicht enden wollenden Thema:
http://www.faz.net/...
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20.02.2012 15:15 Uhr von Borgir
 
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@artefaktum: es geht wohl im die Löhne der Staatsbediensteten. Der Apparat an Staatsdienern ist ja wohl riesig und somit die Personalkosten des Staates unendlich hoch.
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20.02.2012 15:21 Uhr von artefaktum
 
+3 | -0
 
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@Borgir: Nee, das dachte ich auch zuerst. Man verlangt aber tatsächlich, dass (auch) die Löhne in der Privatwirtschaft um ein Drittel sinken sollen.

Nur: Der Staat kann da ja gar nicht direkt eingreifen (Ausnahme: Mindestlohn).

Erstaunlich daran finde ich, dass sich diesmal gar nicht die üblichen Verdächtigen einschalten, die sonst immer sagen, der Staat solle sich aus der privaten Wirtschaft raushalten.

Das wird interessanterweise in den Medien überhaupt nicht hinterfragt. Ich hab da auch bis heute keine Antwort drauf gefunden.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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20.02.2012 16:23 Uhr von Borgir
 
+4 | -0
 
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@artefaktum: ok. Das wusste ich auch nicht. Das ist natürlich ausgemachter Schwachsinn. Man will da natürlich die Wirtschaft stärken, aber da beißt sich die Ratte ja in den eigenen Schwanz: weniger Einkommen, weniger Kaufkraft, weniger Steuern usw....idiotisch also.
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20.02.2012 16:28 Uhr von artefaktum
 
+1 | -0
 
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@Borgir: "Man will da natürlich die Wirtschaft stärken, aber da beißt sich die Ratte ja in den eigenen Schwanz: weniger Einkommen, weniger Kaufkraft, weniger Steuern usw....idiotisch also."

Das kommt hinzu. Fairerweise könnte man auch argumentieren, durch niedrigere Löhne wird die griechische Wirtschaft konkurrenzfähiger und der ganze Kuchen wächst.

Darum geht´s mir aber gar nicht: Löhne sind Sache der Tarifparteien bzw. privater Arbeitsverträge zwischen AN und AG. In einem Rechtsstaat kann da gar keine Regierung eingreifen (Vertragsfreiheit).

Alles in allem sehr mysteriös. Vielleicht finde ich ja noch eine Antwort. Scheint außer mir aber keinem aufzufallen. Vielleicht verstehe ich da aber auch etwas falsch.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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21.02.2012 16:57 Uhr von ArrowTiger
 
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@artefaktum: -- "... was die Löhne in der Privat(!)wirtschaft mit der Staatsverschuldung zu tun haben."

Easy! Agenda2010 und Hartz IV für alle Europäer. ;-)

Klar ist das volkswirtschaftlich gesehen eine Idiotie, die sich nur noch neoliberale Dogmatiker erlauben dürfen, denn durch Ankurbelung der Binnenwirtschaft käme das Land natürlich eher aus den Schulden heraus, als wenn überall gespart wird. Keynes wäre hier intelligenter als Hayek, sonst erleben wir bals eine europaweite Abwärtsspirale!

Aber vielleicht will man ja auch gar nicht, daß sich Griechenland erholt? Naomi Klein nannte diese Taktik "Schock-Strategie". In Südamerika haben sie diese schon hinter sich - und wundern sich aufgrund ihrer eigenen verheerenden Erfahrungen damit dort zu Recht, warum "wir" dieses Zerstörungsprogramm in Europa ebenfalls durchziehen wollen.

Wir leben in spannenden Zeiten...
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21.02.2012 16:59 Uhr von ArrowTiger
 
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@Borgir: -- "Der Apparat an Staatsdienern ist ja wohl riesig und somit die Personalkosten des Staates unendlich hoch."

Ich meine kürzlich gelesen zu haben, der sei im Verhältnis nicht umfangreicher oder teurer als unserer.

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