Meeresstudie Fisch: Im Jahr 2060 ist alles geschrumpft
Anhand des Computermodells "Nereus" der kanadischen University of British Columbia (UBC) und der Nippon Foundation haben Forscher untersucht, inwiefern sich Folgen des Klimawandels, menschliche Einwirkung sowie die Dynamik des Nahrungsnetzes auf die Meere auswirken.
Betrachtet wurde der Zeitraum 1960 bis 2060. Die Ergebnisse bestätigen Beobachtungen von Fischereidaten, wonach die Bestände großer Fischarten bereits jetzt rapide abgenommen haben. Dieser Trend wird sich dem Modell nach weiter fortsetzen. Kleine Arten ersetzen dann heutige Großfische.
Gemessen an Biomasse Fisch (circa zwei Milliarden Tonnen) wird sich aber nichts ändern. Dennoch hat die Versauerung der Meere große Auswirkungen auf Fangmengen und Fischbestand und damit auch auf den Menschen, welcher eine wichtige Nahrungsquelle teilweise verlieren könnte.