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Traumjob Brauerei-Mitarbeiter? Zum Arbeitsbeginn wird ein Bier getrunken

In der Radeberger Brauerei wird von einigen Mitarbeitern jeden Morgen um halb neun ein Bier getrunken. Der Arbeitgeber sieht das als Maßnahme, seine Mitarbeiter auf den Biergeschmack zu sensibilisieren.

Der morgendliche Biergenuß ist demnach Teil einer Schulung, die sich über mehrere Wochen streckt. Für gleichbleibende Bedingungen wird der Raum stets bei 20 Grad Raumtemperatur gehalten.

Das Vorgehen der Brauerei ist kein Einzelfall: Viele namhafte Unternehmen kontrollieren den Geschmack des Bieres durch den Selbstgenuss. Im Gegensatz zu Wein muss das Bier jedoch verkostet werden und darf nicht ausgespuckt werden.


WebReporter: nightfly85
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Mitarbeiter, Bier, Pflicht, Brauerei, Pils, Traumjob
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.02.2012 13:12 Uhr von Noseman
 
+12 | -2
 
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Traumjob? "Das zu verkostende Bier ist etwa 15 bis 18 Grad Celsius warm und wird schaumfrei eingeschänkt."

Also für mich wäre lauwarme Cervisia ja nun echt rein gar nichts...
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20.02.2012 15:56 Uhr von S0u1
 
+2 | -2
 
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Radeberger? Vllt werden mich die Dresdner jetzt steinigen ^^ aber ich finde das Bier hat viel zu viel Kohlensäure ... schmeckt dadurch en bissl wie en saures Radler - weil bitter ist es auch nicht unbedingt ...
Ich stehe da eher auf Norddeutsche Brauereien, wie Jever zB.
Oder wenn aus Dresden, dann habe ich da en leckeres Bier bei den Elbschlössern gehabt (Name vergessen). Das war zwar auch nicht bitter, aber trotzdem recht lecker ...
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20.02.2012 16:58 Uhr von rolf.w
 
+2 | -0
 
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Nunja: Man mag sich hier vielleicht daran hoch ziehen, dass es um Alkohol und Brauereien geht, Tatsache ist jedoch, dass es sich um Lebensmittel aus natürlichen Zutaten handelt, welche täglich frisch erzeugt werden. Da natürliche Zutaten immer einer natürlichen Schwankung unterliegen und sich nicht wirklich normen lassen, ist eine Verkostung völlig normal und sinnvoll.
Im Labor kann man viel feststellen und ausmessen, gerade bei Bier. Schaumbildung, CO2-Gehalt, Trübung, Keimbelastung(ja,gehört dazu), aber wie es am Ende schmeckt muss die Zunge herausfinden.

Schnelltests werden während der Produktion durchgeführt, die genaueren Laborwerte kommen erst später. Da kann es durchaus sein, dass man einige hundert HL abgefüllt hat und erst dann feststellt, dass etwas nicht stimmt.

Es ist ein ständiger Kontrollprozess welcher zum Einen gut für den Kunden ist, er bekommt stets gleiche Qualität, zum Anderen ist es für die Firma gut, denn wenn der Name einmal ruiniert ist.........

Übrigens, in Deutschland braut man nach dem berühmten Reinheitsgebot, und das ist auch richtig - bezogen auf das Endprodukt. Bei der Produktion selbst werden aber sehr wohl Zusätze genutzt, zB. PPVP. Die Zusätze werden aber wieder herausgefiltert, so dass dem Reinheitsgebot wieder genüge getan ist.
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20.02.2012 17:39 Uhr von rolf.w
 
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Kleiner Nachtrag: Die Verkostung soll um 8:30 sein und in der Überschrift wird von Biertrinken zu Arbeitsbeginn gesprochen. Entweder haben die dort ein unübliches Schichtmodell oder die Überschrift soll einfach nur viele Clicks generieren. Denn um 8:30 dürfte die Schicht schon lange begonnen haben.
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21.02.2012 08:41 Uhr von fromdusktilldawn
 
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wer trinkt denn schon radeberger, ...tztztz, wenn schon dann oettinger*

*h4bier

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