20.02.12 12:08 Uhr
 234
 

Frankreich: Arbeiter besetzen Arcelor-Mittal-Werk

Weil befürchtet wird, dass der letzte Hochofen in Lothringen stillgelegt werden soll, haben 200 Arbeiter aus Protest ein Werk von Arcelor Mittal besetzt. Sie nahmen die Räume der Direktion in Anspruch und werden diese so lange besetzen, bis der Hochofen wieder angefahren wird.

Zuvor hatte Arcelor Mittal den Hochofen im Oktober letzten Jahres abgeschaltet. Nach Angaben des Konzerns handle es sich nicht um eine dauerhafte Abschaltung, sondern nur um eine vorübergehende. Begründet wird dies mit der sinkenden Stahlnachfrage.

Allerdings wurde der abgeschaltete Hochofen bisher nicht wieder hochgefahren, weshalb die Gewerkschaften vermuten, dass dieser Ofen nun endgültig stillgelegt wird.


WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Frankreich, Protest, Werk, Arbeiter, Stahl
Quelle: www.handelsblatt.com

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Niki-Airlines-Insolvenz: Notfallplan für 10.000 gestrandete Kunden
Google überwacht Nutzer
Kein Glück wie Air Berlin; Niki stellt Flugbetrieb ein

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

1 User-Kommentar Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
20.02.2012 13:12 Uhr von xdamix
 
+6 | -0
 
ANZEIGEN
In Deutschland würde es so aussehen:
- Hochöfen werden abgeschaltet
- alle Mitarbeiter jammern und meckern rum
- man meckert mehr rum
- man malt irgendwas auf Plakate und trillert in ne Pfeife
- Gewerkschaften reden...(reden! mehr nicht)
- Politiker reden...(siehe oben/und mehr nicht)
- das Werk wird geschlossen. Alle Mitarbeiter sind am nächsten Tag im Arbeitsamt und wundern sich, warum sie nur 900€ ALG1 bekommen, obwohl sie 3 Kinder haben und nun ALG2 beantragen müssen.
- die selbe Firma eröffnet feierlich ein neues Werk in China...

;-) Manchmal ist das Schwert doch mächtiger als die Feder

Refresh |<-- <-   1-1/1   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Harvey Weinstein dementiert Salma Hayek sexuell bedrängt zu haben
Niki-Airlines-Insolvenz: Notfallplan für 10.000 gestrandete Kunden
Ex-SPD-Chef Oskar Lafontaine hält die Partei für "ängstlich und unsicher"


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?