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Abgemahnt - was nun? Wie reagiert man am Besten auf eine Abmahnung

Viele Leute gehen davon aus, dass eine Abmahnung immer nur die Anderen trifft. Doch was soll man machen, wenn es einen dann doch mal selbst betrifft? Die Zahl der Abmahnungen aufgrund illegaler Downloads nimmt immer mehr zu.

Abgemahnte fühlen sich wie Schwerverbrecher. Sind die Abmahnbriefe doch sehr ausführlich, inklusive Androhung einer einstweiligen Verfügung und einem Haufen Juristenkauderwelsch. Darüber hinaus werden hohe Geldbeträge gefordert und Fristen werden kurz gehalten.

Auf eine Abmahnung nicht reagieren ist grundlegend falsch. Man sollte eine modifizierte Unterlassungserklärung verfassen, denn die vorgefertigte Erklärung des Abmahners kann zum finanziellen Ruin führen.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Brief, Reaktion, Abmahnung, Unterlassungserklärung
Quelle: www.zeitjung.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.02.2012 14:24 Uhr von Borgir
 
+3 | -1
 
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Leider steht in der Quelle keine Empfehlung was das Zahlen der geforderten Geldsumme angeht. Aber da kann man sich andernorts gut belesen.
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18.02.2012 14:38 Uhr von artefaktum
 
+4 | -0
 
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Hab auch mal so ein Ding bekommen: Es gibt ein ein ganz einfaches erstes Indiz, das häufig zeigt, wenn die Abmahnung unseriös ist: Der Brief ist nicht eigenhändig unterschrieben, sondern die Unterschrift ist gedruckt (sieht man bei genauem Hinsehen). Eine solcher Massenbrief kann nur unseriös sein.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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18.02.2012 14:44 Uhr von Borgir
 
+4 | -1
 
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@artefaktum: da hast du recht, aber sind nicht fast alle Abmahnungen unseriös?
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18.02.2012 14:47 Uhr von artefaktum
 
+2 | -0
 
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@Borgir: Ja, natürlich. Bei diesen Massenmails mit vorgedruckter Unterschrift kannst du allerdings besonders sicher sein, dass da juristisch keiner in die zweite Runde geht, wenn du beim Amtsgericht widersprichst. Bei dem Massencharakter wird sich kaum einer diese Arbeit machen.
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18.02.2012 14:48 Uhr von Borgir
 
+1 | -0
 
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@ artefaktum: da hast du auch Recht. Aber den Anspruch auf eine UE haben sie halt und die sollte man auch modifiziert abgeben. Alles andere ist Abwarten und Tee trinken.
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18.02.2012 15:00 Uhr von Marco Werner
 
+1 | -0
 
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@Autor: Ich kann dir nur raten, dir mal folgende Seite durchzulesen: http://abmahnwahn-dreipage.de/...
Der Rechteinhaber hat das Recht, eine Unterlassungserklärung von dir zu bekommen. Allerdings sind die Unterlassungserklärungen der Abmahner viel zu weit gefasst und umfassen z.B. ein Schuldanerkenntnis und damit eine Zahlpflicht. Durch Abgabe der modifzierten UE kommst du deiner rechtlichen Pflicht nach,jedoch ohne ein Schuldanerkenntnis abzugeben,aus dem auch ohne Gerichtsverfahren eine Zahlpflicht resultieren würde. Zu einer Zahlung kann dich nach Abgabe der ModUE nur noch ein Richter verurteilen, aber kein Abmahner...auch wenn sich letztere gerne mal richterähnliche Befugnisse auf die Fahnen schreiben,um ihre "Kunden" zur Zahlung zu bewegen. Oder kurz gesagt: Unterschreibst du die orginale UE, verpflichtest du dich zur Zahlung,egal ob du wirklich eine Urheberrechtsverletzung begangen hast oder nicht. Gibst du die modifizierte UE ab, muss der Abmahner vor Gericht ziehen,was er sich in den allermeisten Fällen überlegt.
Im letzten Jahr wurden 220000 Abmahnungen rausgeschickt, davon wird nur bei 0,3% überhaupt ein gerichtlicher Mahnbescheid veranlasst. Und laut Aussagen des Amtsgerichtes München (welches von Abmahnern für Einzelfälle primär in Anspruch genommen wird),warten dort momentan 1400 Prozesse, von denen viele aber noch wesentlich älter sein dürften. Du kannst dir also ausrechnen,wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist,da man jemald vor Gericht steht.

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