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Amerikanische Firma muss gefundenen Millionenschatz wieder an Spanien abgeben

Er gehört zu den größten Funden der letzten Jahre - der Schatz, welchen die amerikanische Firma Odyssey aus einem Wrack barg, umfasst Silber- und Goldmünzen im Wert von fast einer halben Milliarde US-Dollar.

Nun muss die kommerziell ausgerichtete Firma den Schatz per Gerichtsbeschluss an Spanien, vor dessen Küste das Wrack gefunden wurde, zurückgeben. Die Spanier argumentierten damit, dass es sich um ein Schiff der spanischen Flotte handle, auch wenn dieses bereits im 19. Jahrhundert gesunken war.

Odyssey zeigte sich enttäuscht, kriegen sie doch nicht einmal die Lagerkosten von 315.000 Dollar für die rund 500.000 Silber- und mehrere hundert Goldmünzen bezahlt. Allerdings hat das Unternehmen bereits ein weiteres Schiff mit 198 Tonnen Silberbarren an Bord geortet.


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WebReporter: Findolfin
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Spanien, Firma, Silber, Goldschatz
Quelle: www.20min.ch

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.02.2012 12:31 Uhr von Findolfin
 
+14 | -1
 
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Das Schiff mit den Silberbarren stammt übrigens aus dem 2. Weltkrieg und wurde von einem deutschen Uboot im Ärmelkanal versenkt.
Die Firma konnte sich bereits mit England, welche den Fund beanspruchten, über eine Entschädigung für den Fund einigen.
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18.02.2012 14:30 Uhr von Ivan Barsukow
 
+12 | -2
 
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tja: wäre es ein deutsches schiff gewesen würde das seerecht anwendung finden wo es heißt der finder darfs behalten solange es nicht in hochheitsgewässer ist ;-)
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18.02.2012 15:24 Uhr von Joeiiii
 
+16 | -1
 
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Nicht ok: >>Odyssey zeigte sich enttäuscht, kriegen sie doch nicht einmal die Lagerkosten von 315.000 Dollar für die rund 500.000 Silber- und mehrere hundert Goldmünzen bezahlt.<<

Einfach eine Rechnung ausstellen! Schließlich hatte die Firma Kosten gehabt.

Ansonsten sollten sie den Krempel nehmen und wieder ins Meer werfen. Dann kann sich Spanien selbst darum kümmern, das Zeug wieder zu finden.
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18.02.2012 15:29 Uhr von georgygx
 
+5 | -1
 
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hmmm: wenn das mein unternehmen wäre, hätte ich es einfach wieder versenkt.
wieso sollte es spanien geschenkt bekommen ?
dann können sie auch selber millionen investieren um es wieder zu heben.
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18.02.2012 17:07 Uhr von deraufdersucheist
 
+3 | -1
 
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Früher: hat man das was Spanien da offiziell macht als Piraterie bezeichnet!

Da Spanien das internationale Seerecht zu seinen Gunsten "beugt" sollte das Land dafür ausgeschlossen werden. Damit könnte kein Spanisches Schiff mehr irgend einen Hafen anlaufen, ausser er ist auf Spanischen Grund. Mal sehen wie lange die dann das Gerichtsurteil noch aufrecht erhalten würden.

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