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Internationale Pressestimmen zum Rücktritt von Christian Wulff

Die internationale Presse geht mit dem Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff unterschiedlich hart ins Gericht. Die "Neue Zürcher Zeitung" sieht in den Medien die "Moralbuddhas" der heutigen Zeit und verspottet die deutsche Presselandschaft.

Der "Corriere della Sera" aus Italien sieht den Fall Wulff als schwerwiegender an als andere solcher Vorfälle in den übrigen europäischen Demokratien.

"Aber hüten wir uns davor, die Politik pauschal als korrupt abzuqualifizieren. Nichts wäre gefährlicher. Spitzenpolitik ist ein knallharter Job mit wenig Privatleben und schlechter Nachrede. Wer soll sich das in Zukunft noch antun?", so der "Kurier" aus Österreich.


WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Presse, Rücktritt, International, Christian Wulff
Quelle: www.augsburger-allgemeine.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.02.2012 12:13 Uhr von evaberg
 
+11 | -1
 
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Bunga bunga ist gut: Der "Corriere della Sera" aus Italien sieht den Fall Wulff als schwerwiegender an als andere solcher Vorfälle in den übrigen europäischen Demokratien.

S0 sind sie die Italiener
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18.02.2012 12:15 Uhr von Golan
 
+29 | -4
 
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Nanana "Spitzenpolitik ist ein knallharter Job mit wenig Privatleben und schlechter Nachrede."

Lass mich diesen Satz mal korrekturlesen.
Müsste das nicht so heissen:

"Spitzenpolitik ist ein unverhältnismässig gut bezahlter Job mit vielen lukrativen Nebenjobs und zweifelsfrei begründeter schlechter Nachrede."

Okay, denke das passt.
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18.02.2012 14:42 Uhr von Lykantroph
 
+7 | -1
 
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Ich würd mir so als Land schon sorgen machen wenn alle paar Jahre der Bundespräsident keinen Bock mehr hat. Ein gutes Zeichen ist das jedenfalls nicht
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18.02.2012 16:32 Uhr von heinzinger
 
+7 | -1
 
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Mir gefällt der Standpunkt der Schweizer am besten.
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22.02.2012 12:50 Uhr von LLCoolJay
 
+0 | -0
 
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Lykantroph: na dann mach dir mal Sorgen, denn du BIST Land....


@Golan: Hast zwar Recht aber man darf auch nicht vergessen, dass der Job als Politiker wirklich sehr hart ist.
Weniger wegen den eigentlichen Aufgaben, die sicher trotzdem nciht zu verachten sind, immerhin entscheidet man über Wohl und Wehe von über 60 Millionen Menschen, als mehr wegen

- dem Konkurrenzdruck durch die Opposition, die aus reinem Kalkül heraus alles tun würden um einen in Misskredit zu bringen
- dem Druck aus eigenen Reihen, Karrieregeile Politiker, die weiterkommen wollen
- dem Druck durch die Medien, die an JEDEM etwas finden. Wer lange genug sucht wird etwas Negatives finden.
Golan, hast du schonmal Pornos gesehen? Evtl. mal bei einer Steuererklärung geschwindelt? Warst du mal besoffen und bist in den Kontakt mit der Polizeit gekommen?
Wenn du im Auge des öffentlichen Interesseses stehst, kommt das alles zutage.
- dem Druck der verschiedenen Lobbys. Denn diese fordern immer im eigenen interesse und drohen wenn dies nicht geschieht.

Wem nachkommen, wen ablehnen?

Minister, Kanzler oder Präsident zu sein ist ein extrem harter Job für den man sehr viel Ellbogen und Vitamin B braucht.

Die hohen Diäten sind definitiv gerechtfertigt, wenn auch die Nebenjobs, meiner Ansicht nach, untersagt werden müssen.
Nicht weil die betroffenen Politiker zuviel verdienen, sondern weil ihre Integrität und Autonomie damit untergraben wird.

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