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Berlinale: Dokumentation zeigt heimlich gefilmte Neonazikonzerte

Die Dokumentation von Peter Ohlendorf beschäftigt sich mit der Neonaziszene in Deutschland und Europa. Der Journalist Thomas Kuban konnte verdeckt über 50 Konzerte der rechtsradikalen Szene filmen, welche zur Dokumentation "Blut muss fließen" führten.

Der Film wurde kurzfristig in das derzeitige Programm der Berlinale aufgenommen und wird anschließend auch in vereinzelten Kinos zu sehen sein. Vor allem geht es um die Einflüsse der Musik, welche zur Radikalisierung der Jugendlichen beiträgt und die Finanzierung der Rechtsradikalen fördert.

Das Werben von Jugendlichen mittels Rechtsrock scheint gut zu funktionieren, laut einer Studie gilt die rechte Szene in Deutschland als eine der größten Jugendbewegungen. Laut Thomas Kuban gelte das "Blutlied" als Evergreen dieser Szene und sei fast auf jeder Veranstaltung zu hören gewesen.


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WebReporter: DERBIGGGO
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Konzert, Neonazi, Rechtsextremismus, Dokumentation, Berlinale
Quelle: www.kulturkurier.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.02.2012 09:21 Uhr von DERBIGGGO
 
+14 | -17
 
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Unglaublich was für ein Gedankengut in den Köpfen dieser Menschen herumschwirrt. Beim Schauen der Doku wird einem klar wie verfestigt diese Szene in Deutschland noch ist. Die Texte der Lieder sind widerwärtig und lässt nur auf die Dummheit und den niedrigen IQ der rechten Bewegung schließen.
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18.02.2012 09:54 Uhr von Alice_undergrounD
 
+19 | -18
 
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das is jetz zur zeit ganz besonders modern: oder? so multikulti, anders sein, etc. und gegen rechts und braqun und so...sonst is das nich so xD die rechten sind ja auch sooooo eine gefahr, vor allem deswegen weil es ja so uuuunglaublich viele von ihnen gibt...angeblich xD mir wärn sie noch nie so wirklich aufgefallen xD wegen den paar verirrten da so rumzuspinnen :D

[ nachträglich editiert von Alice_undergrounD ]
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18.02.2012 10:02 Uhr von syndikatM
 
+18 | -12
 
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vor lauter angst habe ich mir eben 70.000 dosen kidneybohnen gekauft und mich in meinem haus verschanzt. am montag gehe ich nicht mehr zur arbeit.
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18.02.2012 10:22 Uhr von Phyra
 
+1 | -4
 
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nicht de rbewegung, der anhaenger, leider werden fanatische organisationen und bewegungen immer von doch rech tintelligenten personen gefuehrt
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18.02.2012 10:42 Uhr von silent_warior
 
+7 | -1
 
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"größte Jugendbewegung": Wie ich immer sage, gebt den Jugendlichen eine bessere Alternative. (wie die Station junger Naturforscher in der DDR)

Das es die größte Jugendbewegung ist können die aber knicken.
Jeder fast Schüler hat schon etwas von rechten gehört und ich habe noch nie erlebt dass Kinder mit denen Sympathisiert haben.

In Gettosiedlungen, Städten mit hoher Arbeitslosigkeit oder da wo es Probleme mit Ausländern gibt wird das anders sein.

Wenn ich NeoNazi Demonstrationen sehe sind das 100 von denen und 1000 linke, in den USA ist das Verhältnis auch so.

Durch dieses gequatsche und noch einer neuen Doku hat man noch lange nichts getan.

Wenn man zeigt dass man die Jugendlichen dafür hasst dass sie sich der rechten Jugendorganisation zugewendet haben erntet man nur noch mehr Hass und die Jugendlichen oder auch erwachsenen fühlen sich darin bestärkt dass die "anderen" gegen einen sind.
(also nicht "gegen rechts", sondern gegen diesen Menschen)

Die Leute (Politiker) welche die Macht haben machen aber nichts, es gibt nur noch mehr sinnlose Aktionen die eine Wirkung wie eine Seifenblase haben.
> oh, toll, schön .... *platz* <
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18.02.2012 11:21 Uhr von Aussenstehender
 
+6 | -0
 
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Nix Neues! Als ich noch inna Schulzeit war, kamen die "CD-Fachexperten" schon auf`n Hof. Aber hatten keinen grossen Anklang gefunden. Ab und zu gibt es hier und damal einen Song der trotzdem ganz lustig ist und hört den ne Weile und macht Witze darüber...
Also wenn man Musik verbieten will, mit dem Vorwandt, dass irgendwelche Minderheiten singen oder besungen werden, dann aber fair!
Es kann auch nicht angehen, dass ein wahrscheinlich grösserer Prozentsatz der jugendlichen Hörer, sich permanent von frauenfeindlichen und gewaltverherlichten "Sprechgesang" hinreissen lassen.

Egal, macht doch alle was Ihr wollt....
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18.02.2012 11:22 Uhr von Clemens1991
 
+7 | -4
 
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Ich hab vor 1,5 Jahren mal zwei Nazis gesehen in der Stadt!!!
Die haben mir richtig Angst eingejagt, wie sie Zigarette geraucht haben -.-
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18.02.2012 11:58 Uhr von Aggronaut
 
+4 | -3
 
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NitroPenta: das ist geselschaftlich akzeptierter raubkopiermord. was würde die regierung und medien nur ohne neo nazis machen!?
schön wenn man ein gemeisames feindbild hat um von den wirklichen problemen abzulenken.

etwa alle 10 jahre wieder wird die braune suppe aufgekocht. im interesse aller die daran geld verdienen und politisch davon profitieren.
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18.02.2012 11:59 Uhr von Gimpor
 
+6 | -7
 
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Joa: Hier scheinen wohl einige Konzertbesucher anwesend zu sein.
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18.02.2012 12:09 Uhr von silent_warior
 
+4 | -1
 
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@ NitroPenta: "Wenn das mal kein krasser Verstoss gegen die Urheberrechte der Künstler ist! "

*lach, kringel ...*

vom Staatsanwalt:

Lieber Herr Ohlendorf,
ihnen wird nicht entgangen sein dass ein Urheberrechtsverstoß schwerer wiegt als Mord und Sie haben dieses Video auch noch verteilt, den Massen zugänglich gemacht und dabei Geld verdient.

Das sind also sehr vielen Urheberrechstversöße und die Verbreitung rechter Propaganda.

Sie zahlen also für jeden der es möglicherweise gesehen hat 19,95 Euro + 270 Euro Abmahngebühr.

Das sind also mindestens 23196000000 Euro plus die Gerichtskosten wegen der Volksverhetzung.

Hochachtungsvoll ...


So spült man Geld in die Kassen der rechten Parteien und Anwälte.
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18.02.2012 12:36 Uhr von Cuddly
 
+5 | -4
 
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Habe diese Woche: einen Bericht in Stern TV darüber gesehen. Hätte kotzen können was für Texte die singen. Ist mir unfassbar. Ich kann keine 5 Minuten Schindlers Liste anschauen und die wünschen sich die Zeit zurück. Ich finde es nicht gut sich darüber lustig zu machen, schon ein Nazi ist einer zuviel.
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18.02.2012 12:40 Uhr von Deejah
 
+2 | -2
 
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Hitler hörte Wagner und die heutige Szene hört Rechtsrock.

Zumindestens hatte ihr Herr und Gebieter noch ein wenig Anspruch...
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18.02.2012 12:49 Uhr von elbroco
 
+6 | -5
 
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Lächerlich! Ich bin nun 37 Jahre alt und bin seit gut 20 Jahren in der Skinhead-, Oi-, Deutschrock- und Punkszene aktiv. Ich war wohl auf mehr als 500 Konzerten und unzähligen Partys dieser Szenen. Allein die Böhsen Onkelz hab ich über 30 mal live gesehen. Dabei hab ich jedes westliche Bundesland und fast alle östlichen Bundesländer besucht. Ich habe viele Bekannte und Freunde von Hamburg über Berlin bis München. Deshalb weis ich, daß die meisten Skins mit Politik nichts am Hut haben wollen. Weder mit der rechten Seite, noch mit der linken Seite. Natürlich gibt es eine rechte Szene in Deutschland. Keine Frage. Aber ich habe nur wenige von diesen Spinnern kennengelernt. Richtige Skins wissen, daß der Skinheadkult auf schwarzer Musik basiert und diese wehren sich mit rechten in einen Topf geworfen zu werden. Richtige Skins nennen diese Leute Boneheads, Provinzfaschisten oder einfach nur Bauern vom Land. Ich würde sagen, daß gut 70 - 80% unpolitische Skins sind. Ich habe noch nie eine rechte Band live gesehen und auch noch nie gehört, daß irgendwo eins stattfindet. Natürlich gibt es sie. Aber bei weitem nicht in diesem Ausmaß, wie es in den Medien gern dargestellt wird. Und von diesem Lied hab ich noch nie was gehört. Genau so wenig, wie ich je einen dabei gesehen habe, wie er den Hitlergruss gemacht hat. Wenn man Nazis sucht, sollte man eher auf irgend einem Volksmusikkonzert suchen. Da gibt es bestimmt viel mehr. Nur das diese wie ganz normale Bürger aussehen. Übrigens war ich schon mit mehreren Skins auf Demos gegen den Irakkrieg, gegen den Afghanistankrieg und letztens erst gegen Acta (und zwar ohne Steine zu werfen). Dinge wie jetzt ganz aktuell die NSU, sind meiner Meinung nach ein Produkt von Geheimdiensten. Wir brauchen ja ständig neue Feindbilder. Erst die Kommunisten, dann die Islamisten und nun die Faschisten. Wenn ich nächstes Wochenende auf einem Skinheadstammtisch bin, werde ich zusammen mit meinem Freund Mo (türkischer Skinhead), ein paar lecker Bierchen trinken, gute Skamusik hören und über dieses Thema lachen. http://www.youtube.com/...
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21.02.2012 09:38 Uhr von Dreamwalker
 
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Keine Form der Radikalität, einer fundamentalistischen Weltanschauung ist im Sinne aller Menschen. Diejenigen, die so selbstgefällig objektiv und elitär gebildet auf Menschen, die einen Beitrag in irgendeiner informativen Form zur Aufklörung leisten, geringschätzig herabblicken tragen keinen Deut dazu bei eine bessere friedliche und tolerante Welt zu schaffen.

Ob rechts, links, religiös fundamentalistisch orientiert, whatever es ist schlichtweg falsch, egal wieviele in einer solchen Bewegung sind. Es mag den ein oder anderen Narzismus stillen entgegen der "Mainstream" Meinung zu sein und das noch schön publik in den Kommentaren breit zu treten, ist jedoch weder förderlich noch gut zu heissen.
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21.02.2012 23:19 Uhr von Kockott
 
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@Cuddly: vieleicht sollte man Lieder über die deutschen Strafgesetze singen, da würden mir mehr Tränen kommen als bei irgendwelchen Braunen, im Endeffekt haben Minderheiten immer Probleme gegenüber der Mehrheit wenn es Menschen gibt dich sich gegenseitig hassen, nur das man in Berlin gefühlt als deutscher in der Minderheit ist

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