17.02.12 20:39 Uhr
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Gema gegen YouTube: Urteil am 20. April 2012

Im seit Jahren laufenden Verfahren zwischen der Gema und dem YouTube-Mutterkonzern Google soll es zeitnah zu einem Urteilsspruch kommen. Dabei geht es primär um die Frage, ob YouTube Rechteinhabern genug und ausreichend Mittel zur Verfügung stellt, um geschützte Werke zu löschen.

Die Gema war hierbei initial mit einem Eilantrag gescheitert, wobei das Gericht damals signalisierte, dass ein Unterlassungsanspruch bestehen könnte. Im Detail geht es um das durch YouTube eingesetzte System Content-ID, bei dem Urheber Werke zum Beispiel sperren können.

Die Gema sieht dieses System als nicht ausreichend an und verlangt ferner den Einsatz von Wortfiltern. Dies wiederum lehnt YouTube ab, da diese zu Fehler anfällig seien. Sollten sich beide Parteien nicht vorher einigen, soll am 20. April ein Urteil durch das Landgericht Hamburg gefällt werden.


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WebReporter: Bildungsminister
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Gericht, Urteil, YouTube, Rechtsstreit, GEMA
Quelle: www.n-tv.de

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17.02.2012 20:39 Uhr von Bildungsminister
 
+7 | -0
 
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Die GEMA kämpft an vielerlei Fronten gegen Youtube, denn neben dem hier beschriebenen Fall gibt es noch immer den schwelenden Streit um die Vergütung von Videos, weswegen viele Videos aus Deutschland heraus nicht erreichbar sind. Eine Einigung hierbei ist indes nicht in Sicht. Das Urteil im vorliegenden Fall könnte richtungsweisend sein, denn es könnte bei einer Bewertung zu Gunsten der GEMA auch auf andere Betreiber Auswirkung haben.
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17.02.2012 21:20 Uhr von Venytanion
 
+9 | -0
 
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Ein Wortfilter ??? - Da fehlen mir die Worte ...
Wie, bitteschön , soll das den funktionieren ?
Da kann YT gleich zumachen.
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17.02.2012 23:47 Uhr von MBGucky
 
+5 | -0
 
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Landgericht Hamburg: es werden noch wetten angenommen, wie das Urteil aufallen wird.
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18.02.2012 01:24 Uhr von gmaster
 
+2 | -1
 
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Alle Unterstützer und Mitarbeiter der GEMA können meinen Sch**nz lutsc*en!
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18.02.2012 02:52 Uhr von iarutruk
 
+1 | -0
 
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@gmaster da würdest du doch vielen noch eine freude bereiten! also denke ich du bist pro gema.

ich bitte schon um aufklärung, warum das lg hamburg so verwerfliche sein soll. jede firma hat einen gerichtsstand der irgendwann einmal eingetragen wurde. soll heißen, dass sie nicht gezielt an diesem gericht klagen, sondern weil es eben der eingetragene gerichtsstandort ist.
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18.02.2012 09:08 Uhr von Nebelfrost
 
+3 | -2
 
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zitat aus der quelle: "Vielen Internetnutzern ist der Streit präsent, weil Youtube bei bestimmten blockierten Clips den Hinweis einblendet, dass die Gema nicht die Rechte erteilt habe. Die Verwertungsgesellschaft weist diesen Vorwurf zurück: Musikvideos würden durch Labels, andere Rechteinhaber oder von Youtube selbst gesperrt, nicht von der Gema, erklärte sie im Juli 2011."

ja klar, sicher doch. und weil die videos nicht im auftrag der gema, sondern von den labels selbst gelöscht oder gesperrt werden, sind diese videos logischerweise auch auf den label-eigenen youtube-kanälen gesperrt. und weil es natürlich nicht die DEUTSCHE verwertungsgesellschaft gema, sondern die INTERNATIONALEN labels selbst sind, die ihre eigenen videos sperren lassen, sind diese videos deshalb auch nur in deutschland gesperrt.
[/ironie off]

zu dem ganzen scheiß kann ich nur eins sagen: GEMA weg!

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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18.02.2012 11:25 Uhr von cyberax99
 
+1 | -6
 
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@GEMA verteufeln: Gema ist ja die Gesellschaft für die Verwertungsrechte der Musiker. Alle die also Musik erfinden, komponieren etc. bekommen über diese GEMA Geld, wenn ihre Musik irgendwo in den Radios auf öffentlichen Veranstaltungen gespielt wird.

Wenn nun Millionen Menschen solche Lieder unbegrenzt bei Youtube abspielen, sich in ihren Favoriten speichern oder gar eine MP3 Datei davon erstellen, werden diese sich dieses Musikstück niemals kaufen, da sie es sich ja bereits anderweitig besorgt, jederzeit darauf zurückgreifen können, oder einfach nur überhört haben.

Früher kooperierten Youtube und die GEMA wie in vielen anderen Ländern auch erfolgreich und zahlten eine kleine Unsumme je Video oder als Pauschale. Youtube wuchs und wuchs und bestand darauf weiterhin diese kleinen Unsummen abzuführen. Dies war irgendwann der GEMA mit ihren Künstlern nicht mehr verhältnismäßig und Klage wurde eingereicht, nachdem sich Youtube auch weiterhin beharrlich weigerte.

Die GEMA wie die GEZ zu verteufeln ist absolut falsch, da die Interessen welche vertreten werden einem Vergleich von Äpfel und Birnen entspricht.
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18.02.2012 13:50 Uhr von Nebelfrost
 
+5 | -2
 
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@cyberax99: sorry, aber was du schreibst, ist zwar der ursprüngliche sinn einer verwertungsgesellschaft wie der gema, aber die gema schießt schon lange über dieses ziel hinaus. die gema ist mittlerweile ebenfalls nur noch am geld scheffeln interessiert und die künstler kriegen nicht wirklich viel von der gema. das meiste steckt die sich selbst in die taschen. hast du mal die gelegenheit gehabt mit einem musiker persönlich zu reden? ich schon. ich hatte mal die gelegenheit und einen musiker, der bei einem independent label unter vertrag ist, darauf angesprochen wieviel er von der gema an erlös bekommt. soll ich´s dir sagen? ja ich tue es. derjenige mit dem ich mich unterhalten habe, bekommt eine "stattliche" summe von sage und schreibe 2,50 euro pro monat (!) an erlös von der gema. gerade mal 2,50 euro! wenn ich mir anschaue was die gema stattdessen in ihrer absoluten dreistigkeit den leuten für gebühren abzwackt, ist es schwer vorstellbar, dass nicht 90% der gebühren in deren eigenen wanst fließen.

diese dreistigkeit und geldgeilheit, die an der kaliber von bluthunden erinnert, wird zudem noch durch diverse vorfälle bestätigt. da wären z.b. vorfälle wo schon veranstalter für die öffentliche vorführung von musik kein geld an die gema bezahlt haben und danach eine drei- oder vierstellige strafe zahlen sollten. das letztlich pikante an diesem vorfall ist aber, dass die gespielte musik an jenem abend livemusik war und zwar dargeboten von der betreffenden band höchstpersönlich!!

ein weiterer vorfall ist z.b. die tatsache, dass ein kindergarten von der gema auf strafezahlung verklagt wurde, weil dort kinder (!) bei einem öffentlich zugänglichen kindergartenfest (!) einige bekanntere lieder nachgesungen haben. da der kindergarten keine gema-gebühren bezahlt hat, wurde er wegen der widerrechtlichen aufführung geschützter musikstücke angeklagt!

ein weiterer punkt ist, dass auch allerhand künstler bei der gema verzeichnet sind, die die dies selbst gar nicht wollten. die gema mischt sich teilweise von selbst ein und tritt an die künstler heran. z.b. in form von integrierten fußnoten in plattenverträgen. ein plattenvertrag bei zahlreichen labels beinhaltet also zwangsweise bereits die gleichzeitige einverständniserklärung des künstlers dafür, dass die gema seine künstlerischen rechte verwertet darf.

wenn du jetzt immer noch hinter der gema stehst und diese schweineorganisation verteidigst, dann tust du mir sehr sehr leid.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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18.02.2012 14:35 Uhr von MBGucky
 
+1 | -0
 
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@iarutruk: Google Bildersuche: http://www.netlaw.de/...

Heise-Urteil: http://www.heise.de/...
widerrufen vom OLG.

Es gibt noch weitere Beispiele. Nicht zuletzt kann man auf vielen Webseiten einen Disclaimer finden, der - wie im Disclaimer selbst auch steht - aufgrund einer Entscheidung des LG Hamburg nötig ist. Hier kann man allerdings dem LG zugutehalten, dass das Urteil lediglich falsch verstanden wurde. Eigentlich bedarf es eines solchen Disclaimers nicht. Ich setze ihn mitlerweile auch nicht mehr ein.

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