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Amtsposse: Schweiz - Mann droht für einen Stundenkilometer zu viel nun Knast

Wer meint das der Amtsschimmel nur in Deutschland bisweilen recht heftig wiehert, der sieht sich angesichts dieses Falles doch arg getäuscht. Ein Handelsvertreter aus Frankfurt am Main wurde in der Schweiz mit 54 statt erlaubter 50 Kilometer pro Stunde geblitzt.

Davon werden drei Toleranz abgezogen, bleibt gerade einmal ein Stundenkilometer zu schnell. Zurück in Deutschland erreichte ihn ein Bußgeldbescheid über 33 Euro, wegen diesem einen Stundenkilometer. Das sah der Mann nicht ein und legte per Fax Widerspruch gegen den Bescheid ein.

Der blieb ohne Antwort, doch kurz darauf bekam er einen Haftbefehl zugestellt. Nun sollte er 115 Euro zahlen oder ersatzweise einen Tag in Haft.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Mann, Schweiz, Haft, Bußgeld
Quelle: www.bild.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.02.2012 19:34 Uhr von Mui_Gufer
 
+9 | -2
 
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die schweizer und die bildzeitung sind da rigoros.
da kennen beide keinen spaß.
nun stellt sich die frage: "wer hat´s erfunden?"
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17.02.2012 20:06 Uhr von Berufspsycho
 
+10 | -5
 
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Was soll der Mist? Er war zu schnell, hat ein Gesetz übertreten, wurde dabei erwischt und soll jetzt dafür bestraft... äh sozialisiert werden. Da regen sich doch Leute über ganz andere Dinge auf und kommen damit nicht in die Presse! Wo wenn nicht bei schon einem km/h soll denn sonst eine Grenze gezogen werden?
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17.02.2012 21:02 Uhr von Noseman
 
+5 | -5
 
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@Berufspsycho: Klar, der ursprüngliche Bußgeldbescheid über 33 € geht (noch) in Ordnung (wenn man die Schweizer Verhältnisse berücksichtigt).

Aber nicht der Haftbefehl und die 115 € sowie die fehlende Reaktion auf den Widerspruch.
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17.02.2012 22:26 Uhr von Perisecor
 
+5 | -6
 
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@ labertaeschchen: Ein Fax mit Sendebericht in Bildform ist, zumindest solange nicht explizit Briefform gefordert wird, die mit Abstand sicherste Methode um wichtige Dinge zu versenden.

Der Sendebericht gibt nämlich an, ob das Fax eingegangen ist und das Bild zeigt, was genau gesendet wurde.



Ein Einschreiben (mit Rückschein) hingegen belegt nur, dass man etwas gesendet hat.

Man benötigt hier also mindestens einen, besser zwei Zeugen, welche sich den Briefinhalt durchlesen, beim in´s Kuvert packen dabei sind und den Brief bis zur Aufgabe bei der Post/dem Einwurf in einen Briefkasten nicht aus den Augen lassen - also nicht nur einfach anwesend sind.
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18.02.2012 02:58 Uhr von faxe5
 
+2 | -6
 
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abartige Schweiz: bin da bzw. muss da leider auch des öfteren dienstlich hin. Dieses Pack ist absolut krass, Null Toleranz und meint noch, was Besseres zu sein. Da hilft nur eines: Tempomat einschalten und so schnell wie möglich wieder rauszukommen.
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18.02.2012 04:58 Uhr von iarutruk
 
+1 | -0
 
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@autor bist du bildzeitungsreporter? so eine reiserischen überschrift kann ja nur aus der feder eines solchen journalisten stammen.

solche grenzfälle gibt es auch in deutschland. und in beiden ländern muss man zahlen. einspruch einzulegen bringt immer mehrkosten mit sich. das hätte sich der vertreter ausmalen können.

ein fall von dummheit eines städtischen mitarbeiters ist mir persönlich iderfahren. als ich aus dem urlaub kam lag in meiner post auch ein knöllchen wegen widerechtlichem parken. ich habe einspruch eingelegt mit der begründung, dass ich zur angegebenen zeit in urlaub war. die begründung wurde nicht akzeptiert. ich verlangte ein foto, das mir auch zugestellt wurde mit beigefügter rechnung. zu meinem erstaunen zeigte das bild einen ford mit dem kennzeichen KA - beginnend. mein Fahrzeug ein mercedes 280 SLC hatte ein kennzeichen beginnend mit RA -

ich machte die behörde über die verwechslung aufmerksam, bekam daraufhin eine andrhung, dass der betrag gepfändet werden sollte. ich wurde dann beim chef, ein früherer schulkollege, vorstellig und legte meinen ganzen schriftverkehr auf seinen tisch und bat ihn den fall zu klären. eine herzliche entschuldigung und als er mich mal außer dienst traf einige bierchen, waren das ergebnis.
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18.02.2012 06:04 Uhr von desinalco
 
+2 | -0
 
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also die schweizer: sind schon nen bissl anders..aber was sind *drei Toleranz*? ;)
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18.02.2012 12:38 Uhr von iarutruk
 
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@desinalco drei km/h toleranz ist die angenommene abweichung der blitzgeräte zugunsten des autofahrers.
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18.02.2012 13:47 Uhr von jaycee78
 
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200.000 Euro für Geschwindigkeitsübertretung: http://www.sueddeutsche.de/...

Wenn ein Millionär mit seinem Ferrari Testarossa durch ein deutsches Dorf rast, warum zahlt er dafür nicht auch ein anständiges Bussgeld?
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18.02.2012 14:27 Uhr von iarutruk
 
+1 | -0
 
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@desinalco mir ist es beim lesen auch aufgefallen, dass sich da der autor etas unverständlich ausgedrückt hat. aber am ende des 1. abschnittes ar ja die rede von erlaubten 50 km/h; er wurde mit 54 km/h gestoppt, und das ergebnis lautete 51 km/h für das strafmaß. also sind es 3 km/h toleranz, die abgezogen werden.
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26.02.2012 12:59 Uhr von iarutruk
 
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@schlottentiegseetaucher ich bitte dich wenn du schon in dialekt schreibst, dann schreibe auch richtig. gehe aber mal davon aus, dass einige süddeutschen nicht wissen, was du überhaupt mitteilen willst. und die geben dir automatisch - . also nicht wundern. wenn ein bayer einen kommentar auf seinen originaldialekt schreiben würde, dann würdest du und viele andere ihren screen zerdrümmern. 10 km von meinem wohnort entfernt gibt es 4 gemeinden, die einen eigenen dialekt haben. die verstehen wir außenständige auch nicht. ich führe immer das beispiel an -- sage mir in hochdeutsch was das wort "hauwauedissel" bedeutet. ich möchte es dir verraten es bedeutet "heuwagendeichsel".
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23.03.2012 17:18 Uhr von Petabyte-SSD
 
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Absitzen? geht das so einfach?
also, bei 115 Euro würde ich lieber einen Tag Urlaub machen :)

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