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Verwaltungsgerichtshof: Springer bekommt Recht im Übernahmekampf um ProSiebenSat1

Im Jahr 2006 wollte der Springer-Verlag den Privatsender ProSiebenSat.1 übernehmen. Damals verweigerte die Kommission zur Medienfusionskontrolle (KEK) und die Bayerische Landeszentrale für Neue Medien (BLM) die entsprechende Unbedenklichkeitserklärung.

Der Verwaltungsgerichtshof von Bayern hat jetzt festgestellt, dass die entsprechende Erklärung hätte ausgestellt werden müssen (Az. 7 BV 11.285).

Der Handlungsspielraum sei damals "in mehrfacher Hinsicht überschritten" worden, so das Gericht. Allerdings war damals auch das Bundeskartellamt gegen die Übernahme und Springer scheiterte vor zwei Jahren mit einer Klage dagegen vor dem Bundesgerichtshof.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Urteil, Recht, Übernahme, Springer, ProSiebenSat.1
Quelle: www.ruhrnachrichten.de

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