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Böckler-Stiftung: Insolvenz in Griechenland verschärft Krise im Euroraum

Die anhaltende Debatte über die griechische Schuldenproblematik und die immer häufigeren Forderungen nach einer Insolvenz des Euro-Mitgliedslandes sind nach Ansicht der Hans-Böckler-Stiftung keine Lösung. Das erklärte der Wissenschaftliche Direktor Prof. Dr. Gustav A. Horn.

Eine Insolvenz Griechenlands würde zu einer unkontrollierbaren Kettenreaktion führen, die schnell auch auf andere Länder übergreifen würde. Auch wenn die Märkte es möglicherweise bereits eingepreist haben, drohe durch den formalen Akt eine Eskalation mit unabsehbaren Folgen, warnte Horn.

Für die betroffenen Länder bedeutet eine Insolvenz mit anschließendem Schuldenschnitt zudem immer einen "tiefen Einschnitt" mit Wohlstandsvernichtung und Chaos. "Wer vor einem Fass ohne Boden warnt, sollte diese Zuspitzung vermeiden. Denn sonst tut sich unter dem Fass die Erde auf", so Horn.


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WebReporter: Rheinnachrichten
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Griechenland, Insolvenz, Schuldenkrise, Ökonom
Quelle: idw-online.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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17.02.2012 14:39 Uhr von Rheinnachrichten
 
+5 | -3
 
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Der letzte Satz des Wissenschaftlers steht wie in Schiefer gemeißelt und als Gebot verkündet. Auch wenn es den Unken unter uns nicht gefällt. Die Alternativen sind noch weit kostspieliger als das, was sich derzeit in Brüssel und Athen anbahnt.

Ein Trend zeichnet sich ab. Weil viele nicht mehr verstehen, was da vor sich geht, glauben immer mehr an die einfache Lösung. Die wird das Problem aber eher verschärfen, leider zu Lasten von Millionen von Menschen.
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17.02.2012 14:54 Uhr von Mui_Gufer
 
+6 | -2
 
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mein unwort des jahres 2012: euro-payer !
die europäer sind ausgestorben, es leben die euro-payer

[ nachträglich editiert von Mui_Gufer ]
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17.02.2012 15:19 Uhr von Lordkacke-WOB
 
+3 | -0
 
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Alles klar: "Die Alternativen sind noch weit kostspieliger als das, was sich derzeit in Brüssel und Athen anbahnt."

Eine pleite Griechenlands hätte vor 2 Jahren ca 30 Milliarden gekostet, heute hat die Verschleppung schon einige 100 Milliarden gekostet - Tendenz steigend.

Das natürlich auch andere Länder hinterher purzeln ist auch logisch, denn aus einem Krebskranken im Endstadium kann man keinen "Höchstleistungs-Sportler" machen, wie uns die EURO-Lobbisten weiterhin täglich erzählen. Portugal, Spanien usw. haben alle über ihre Verhältnisse gelebt seit der Euro-Einführung, und trotz Sparmaßnahmen wird deren Schuldenberg weiterhin wachsen, wachsen, wachsen - bis zum Supergau.

[ nachträglich editiert von Lordkacke-WOB ]
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17.02.2012 15:56 Uhr von Acun87
 
+1 | -0
 
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kann dieses ewige hin und her denn nicht mal aufhören.

der neue griechische präsident bevorzugt es lieber pleite zu sein als die deutsche pistole am kopf zu haben.
http://www.welt.de/...

raus mit denen und fertig!

[ nachträglich editiert von Acun87 ]
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17.02.2012 20:19 Uhr von emilklopfenstein
 
+1 | -0
 
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Naja, wenn solche Typen wie: @ Acun87
den griechischen Staatspräsidenten (wie der in D jetzt zurückgetretene) nicht mal von einem Ministerpräsidenten (das ist in GR der "Neue") unterscheiden kann, dann ist die restliche Meinung auch für den Müll. Dummheit ist meinungsbildend für Dumme.
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19.02.2012 22:43 Uhr von Acun87
 
+0 | -0
 
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emil: du schlauberger.

mir egal was dieser typ ist. der kann von mir aus sackhaarentferner sein oder sonst was.

ich weiß nur eins und zwar das griechenland die klette an europas bzw. deutschlands bein ist und uns geld kostet, was wir in unabsehbarer zeit nicht zurückbekommen werden.

jetzt geh zu mami

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