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Brief von Bonn nach Bonn braucht sechs Tage - Und reist erst in die Schweiz

Eine nahezu unglaubliche Reise hat jetzt ein Brief in Bonn hinter sich gebracht. Und dabei kam eine kuriose Geschichte ans Tageslicht.

Der Brief wurde von einem Mann in Bonn aufgegeben, der Empfänger ebenfalls in Bonn, nur rund 1,7 Kilometer entfernt. Doch dummerweise schrieb der Mann die Postleitzahl nicht ganz korrekt, das war der Anfang einer langen Reise.

Denn die Sortiermaschine erkannte nun auf dem Brief eine Schweizer Postleitzahl, so dass der Brief rund 557 Kilometer nach Bern reiste. Erst dort wurde der wahre Empfänger erkannt und der Brief zurück nach Bonn geschickt.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Schweiz, Fehler, Bonn, Brief, Missgeschick
Quelle: www.express.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.02.2012 19:55 Uhr von Rechthaberei
 
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Sack Reis umgefallen: http://wemaflo.net/...
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16.02.2012 20:58 Uhr von marcel385
 
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und wenns geht is der mann vorher 2km zur post bzw. zu nem briefkasten gefahren...
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16.02.2012 21:42 Uhr von fraro
 
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Ein: Brief müsste man sein, dann könnte man was von der Welt sehen ;-)
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16.02.2012 21:47 Uhr von hohesC
 
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Wo bleibt der: Wo bleibt der "1,7 km?? Wäre er selbst gelaufen, hätte er 1. einen gesunden Spaziergang gemacht 2. Porto gespart 3. den Brief schneller zustellen können"- Kommentar?
...
Ach hier ist er ja :D
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16.02.2012 21:55 Uhr von Der_Norweger123
 
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Ich glaube: das in Norwegen, alle Briefe, jedenfalls die meisten die im Postsystem sind, über Oslo gehen, obwohl die zB von Kleindorf A nach Landkreis B in Nord-Norwegen geschickt wird.
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16.02.2012 22:05 Uhr von Finalfreak
 
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Seltsamer Fehler: Normalerweise hätte der Brief gar nicht in die Schweiz gehen können.
Ist doch nur 1,45€ Porto drauf, den Brief hätte die Post normalerweise zurückgeschickt, mit dem Hinweis mehr Briefmarken aufzukleben.
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16.02.2012 22:21 Uhr von Schwertträger
 
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Schlimmer ist, dass die normale Post in die Schweiz auch drei bis vier Tage braucht.
DAS ist der Skandal bei sonst heutzutage gültigen Transportzeiten!
Keine Ahnung, an welcher Seite es liegt, aber der Transfer ist äusserst lahm.

Noch schlimmer ist es bei Päckchen und Paketen, die zudem noch exorbitant teuer sind, weil die Schweiz Nicht-EU-Land ist.


@Finalfreak:
>Normalerweise hätte der Brief gar nicht in die Schweiz gehen können.
Ist doch nur 1,45€ Porto drauf, den Brief hätte die Post normalerweise zurückgeschickt, mit dem Hinweis mehr Briefmarken aufzukleben.<

Nein. Im Normalfall wird der Brief zugestellt und das Nachporto vom Empfänger erhoben. Erst wenn der den Empfang ablehnt, geht er zurück.

[ nachträglich editiert von Schwertträger ]
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25.02.2012 12:50 Uhr von newschecker85
 
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1,7km? die strecke wäre ich gelaufen,das ist doch gleich um die ecke.

also leute gibts.....echt dämlich

ich hoffe echt die post kommt auf die idee (auch wenns ne teilschuld der post war) das der Versender die zusätzlichen kosten für den Umweg komplett zahlen soll
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25.02.2012 17:55 Uhr von Schwertträger
 
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@Newschecker85: Anscheinend hast Du nicht viel um die Ohren, wenn Du all Deine Briefe in der Umgebung selber austragen kannst.

Woher willst Du wissen, ob der Versender genügend Zeit hatte, um zu dem Zeitpunkt mal eben knapp 4km zu laufen?
Und woher willst Du wissen, ob er überhaupt laufen kann? vielleicht lag er zu dem Zeitpunkt krank im Bett und er bat den Nachbarn den Brief in den Briefkasten zu werfen? Woher willst Du das wissen.

Die 40 örtlichen Einladungen zur Hochzeit habe ich auch nicht alle selber ausgetragen. Allein schon, weil ich bei vielen den Empfänger persönlich getroffen und der anschliessende Kurzplausch zu lange gedauert hätte. Und das waren teilweise nur Entfernungen von 100m.
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25.02.2012 18:05 Uhr von newschecker85
 
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@Schwertträger: aber wenns nur EIN brief ist... und das bei 1,7km das ist man doch hin und zurück in maximal 30 minuten gelaufen
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25.02.2012 18:24 Uhr von Schwertträger
 
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@newschecker85: 3.4 km in 30 Minuten?
Wenn man 20-40 Jahre alt ist. Aber mein Bekannter (55) bräuchte für die Strecke schon eine Stunde und hätte danach massive Kniebeschwerden.

Außerdem wissen wir ja nicht, ob es nur ein Brief war. Es nur lediglich ein Brief, der jetzt den großen Irrweg machte, weil er sich vertan hatte mit der Plz. :-)
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26.02.2012 22:42 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
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Haha, so ´ne faule Socke... naja, ich kenn Leute die fahren mit dem Auto ein paar hundert Meter zum Bäcker...der Mensch ist echt ein degenerierter Waschlappen geworden...

@Schwertträger

Das Alter kann aber auch kein Argument sein. Ich kenn Jugendliche, die haben so viel Umfang, die können kaum laufen und bekommen überall Schmerzen. Kenne aber auch alte Leute 60+ , die topfit sind!

Und Zeitmangel? Naja, wenn man sich nicht richtig organisieren kann...wie einige Vorposter bereits sagten, kann man das Notwendige mit dem Nützlichen verbinden und ein wenig den fetten Arsch trainieren.
Ich kann natürlich auch 3h/Tag bei Facebook, SN und Co. abhängen, weil ich ja keine Zeit habe...
Wenn er krank war/ist, hätte er auch jmd. fragen können, ob besagte Person dort vllt. vorbeigeht... manche Menschen machen auch Dinge einfach so aus Kulanz, ohne gleich eine Gegenleistung dafür zu verlangen.
Auch wenn es sich um mehrere Briefe gehandelt hat, es gibt etwas, dass nennt sich TASCHE, es handelt sich dabei meist um ein textiles Behältnis, in das man auch Briefe (die ja für ihr imenses Gewicht bekannt sind) legen kann...

Im Grunde alles faule Ausreden, weil man den inneren Schweinehund oder das jammernde Ego nicht in den Griff bekommt!

[ nachträglich editiert von ZiemlichBelanglos ]
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27.02.2012 05:19 Uhr von Schwertträger
 
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@ZiemlichBelanglos: Wir reden aneinander vorbei.

Was ich damit sagen will:
Wir wissen es NICHT, ob derjenige nun seinen Brief genauso gut hätte selber zustellen können oder nicht. Darum geht´s.





>manche Menschen machen auch Dinge einfach so aus Kulanz, ohne gleich eine Gegenleistung dafür zu verlangen.<

Natürlich tun sie das.
Aber JEDER Gefallen verursacht eine Schuld. Und manche Menschen haben nun mal nicht gern irgendwo eine Schuld/einen Gefallen offen.


>Und Zeitmangel? Naja, wenn man sich nicht richtig organisieren kann.<

Meine Güte, wenn jemand 50 Stunden und mehr pro Woche arbeitet, dann wird er die restliche Zeit lieber mit seiner Fmailie verbringen und mit der bspw. durch grüne Wälder spazieren, anstatt selber einen Brief in der Stadt auszutragen oder die Landstraße entlangzutraben.

Und wenn er, wie ich schon sagte, bspw. 30 Briefe im mittleren Umkreis zuzustellen hatte, wird er sich die 5 Stunden auch nicht ans Bein binden, sondern den Nettolohn (oder einen Teil davon) EINER Stunde opfern, um da Porto drauf zu kleben. In der gewonnenen Zeit kann er ja Sport mache oder mit seinem Sohn spielen/reden.


>Das Alter kann aber auch kein Argument sein. Ich kenn Jugendliche, die haben so viel Umfang, die können kaum laufen und bekommen überall Schmerzen. Kenne aber auch alte Leute 60+ , die topfit sind!<

Ja? Und?
Das schliesst aber topfitte und sportliche Jugendliche sowie nicht mehr so fitte Leute über 50 nicht aus.
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27.02.2012 15:08 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
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"Aber JEDER Gefallen verursacht eine Schuld. Und manche Menschen haben nun mal nicht gern irgendwo eine Schuld/einen Gefallen offen."

Als guter Christ reicht mir die Freude, die ich anderen Menschen bereite. Aber ich kann jetzt besser verstehen, warum kaum ehrenamtliche Arbeit geleistet wird...

"
Meine Güte, wenn jemand 50 Stunden und mehr pro Woche arbeitet, dann wird er die restliche Zeit lieber mit seiner Fmailie verbringen und mit der bspw. durch grüne Wälder spazieren, anstatt selber einen Brief in der Stadt auszutragen oder die Landstraße entlangzutraben."

Meines Erachtens in 90% der Fälle eine Frage der Organisation. Natürlich will man auch Zeit für sich haben, aber man muss auch Proritäten setzen können. Wenn ich umweltbewusst lebe, dann kann ich wenigstens dafür sorge tragen, dass nicht unnötig CO2 aufgrund eines Briefes verursacht wird.

"Und wenn er, wie ich schon sagte, bspw. 30 Briefe im mittleren Umkreis zuzustellen hatte, wird er sich die 5 Stunden auch nicht ans Bein binden, sondern den Nettolohn (oder einen Teil davon) EINER Stunde opfern, um da Porto drauf zu kleben."

Wenn mein Briefträger 5 Stunden für 30 Briefe brauchen würde...man muss ja auch nicht einen Weg doppelt und dreifach laufen, wenn man sich richtig organisiert.
Wenn ich ´nen Brief im Umkreis von 2km wegzubringen habe, mache ich mir Gedanken, was ich auf dem Weg/Rückweg noch erledigen könnte. Zum Beispiel Einkäufe erledigen.

"In der gewonnenen Zeit kann er ja Sport mache[...]"

Man kann sogar WÄHREND der Arbeit Sport machen, ohne die Arbeit bzw. die Konzentration zu vernachlässigen. Kommt natürlich auf die Art der Arbeit an, aber bei z.B. einem Bürojob, der zum größten Teil am PC abläuft, gibt es richtig gute Möglichkeiten...

"[...]oder mit seinem Sohn spielen/reden."

Weder kann ich mit meinen Sohn unterwegs reden, während ich einen Brief oder sonst was wegbringe, noch kann ich mit ihm spielen. Klar.

"Das schliesst aber topfitte und sportliche Jugendliche sowie nicht mehr so fitte Leute über 50 nicht aus."

Warum auch? Ich wollte lediglich aufzeigen, dass das Alter einer Person überhaupt nichts über dessen körperliche Fitness aussagt.

[ nachträglich editiert von ZiemlichBelanglos ]
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27.02.2012 16:49 Uhr von Schwertträger
 
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>Als guter Christ reicht mir die Freude, die ich anderen Menschen bereite. <

Was hat das mit Christsein zu tun? Reicht das Atheisten nicht, wenns ie anderen Leuten eine Freude bereiten, oder wie soll ich das verstehen?
Aber davon ab. Trotzdem Du vielleicht ein guter Christ bist, bist Du ein lausiger Menschenkenner. Oder selber ein Dickfell, ich weiss es nicht.
Wenn Du, sagen wir, zehnmal hintereinander von jemandem einen Gefallen in Anspruch nehmen musst, meinst Du nicht, dass Du Dich dann irgendwie verpflichtet fühlst, auch wenn derjenige sagt, dass das nicht notwendig ist?
Falls Du Dich nicht verpflichtet fühlst, bist Du ziemlich dickfellig.

Es geht also nicht, um denjenigen, der den Gefallen leistet, sondern um den, der ihn nimmt. Ich hoffe, Du verstehst das jetzt.


>Aber ich kann jetzt besser verstehen, warum kaum ehrenamtliche Arbeit geleistet wird...<

Hat hiermit überhaupt nichts zu tun.
Ehrenamtliche Arbeit wird unter anderem(!) deshalb wenig geleistet, weil sie nicht anerkannt wird und mit sehr viel Ärger verbunden ist. Ich weiss das z.B. weil ich ein Dorfprojekt mitgebaut habe und Jugendarbeit leiste.


>Wenn ich umweltbewusst lebe, dann kann ich wenigstens dafür sorge tragen, dass nicht unnötig CO2 aufgrund eines Briefes verursacht wird.<

Wird ja kein unnötiges CO2 produziert, da der Briefträger sowieso jeden Haushalt am Tag einmal anläuft. Firmen sowieso. (Ganz zu schweigen davon, dass der Benzinverbrauch 10.000 mal stärker wöge als das CO2).


>Wenn ich ´nen Brief im Umkreis von 2km wegzubringen habe, mache ich mir Gedanken, was ich auf dem Weg/Rückweg noch erledigen könnte. Zum Beispiel Einkäufe erledigen.<

Und bei deutlich mehr als EINEM Brief? Du möchtest Dich unbedingt als den tollen Planer hinstellen und auch noch Recht haben.
Meine Güte, dann glaub es doch, dass Du das hinbekommen würdest. Es sind aber nicht alle Leute solche Supermänner. Und es wohnen auch nicht alle Menschen so optimal, dass sie eine in einem Zug abzulaufende(!) Route durch die Wohnorte ihrer Briefempfänger (mehrere) legen können.


>Wenn mein Briefträger 5 Stunden für 30 Briefe brauchen würde..<

Was soll denn der unqualifizierte Satz nun wieder?
Er braucht sogar noch viel länger als diese 5 Stunden. Sogar so viel länger, dass zwei drei Kollegen die anderen Bezirke übernehmen müssen, da er nach acht Stunden Feierabend macht. Der fährt ja nicht nur diese 30 Stellen an.


>Man kann sogar WÄHREND der Arbeit Sport machen, ohne die Arbeit bzw. die Konzentration zu vernachlässigen. <

Nee. Echt? Wow!


>Warum auch? Ich wollte lediglich aufzeigen, dass das Alter einer Person überhaupt nichts über dessen körperliche Fitness aussagt.<

Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit tut es das eben doch. Mit zunehmendem Alter steigt die Zahl der Leute, die gesundheitlich in irgendeiner Weise beeinträchtigt sind. Aber davon ab, wollte ich halt aufzeigen, dass DU nicht wissen kannst, OB und IN WLECHER WEISE dieser spezielle Absender beeinträchtigt war.
Nicht mehr und nicht weniger.


Ich nehme aber mal an, dass Du auch jetzt wieder irgendwelche Planungsideale aus dem Hut zauberst.

Dazu verrate ich Dir noch eine Möglichkeit. Ich habe sogar schon meinem ehemaligen Nachbarn einen Brief per Post zustellen lassen, weil ich sein Gelände nicht betreten wollte, um ihm den Brief in seinen Hausbriefkasten zu werfen.
Es gibt weit mehr Gründe, als nur die reine Faulheit oder die Unfähigkeit zu planen.
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27.02.2012 18:07 Uhr von ZiemlichBelanglos
 
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"Was hat das mit Christsein zu tun? Reicht das Atheisten nicht, wenns ie anderen Leuten eine Freude bereiten, oder wie soll ich das verstehen?"

Och, manche argumentieren gerne, wir würden in einer christlichen Kultur leben, darum nur. Klar, man brauch keine Religion, um ein guter Mensch zu sein. Aber der Jesusfigur wird zum Beispiel ganz lustige Dinge wie Opferbereitschaft etc. angedichtet, da habe ich das Christentum als ein gutes Beispiel betrachtet.

"Wenn Du, sagen wir, zehnmal hintereinander von jemandem einen Gefallen in Anspruch nehmen musst, meinst Du nicht, dass Du Dich dann irgendwie verpflichtet fühlst, auch wenn derjenige sagt, dass das nicht notwendig ist?"

Ja, und da liegt der Denkfehler. Jmd. etwas Gutes tun, ihm einen Gefallen tun, nur weil man Angst hat, dass die Anderen nichts Gutes für einen Tun steckt doch dahinter.

Mich hier als jmd. darzustellen zu versuchen, der nur Dinge in Anspruch nimmt, aber sich nicht dafür revanchiert finde ich nicht so nett von dir...
Über den Austausch von Gefälligkeiten denke ich doch nicht nach, ich mach es einfach. Es hat nichts mit "Pflicht" zu tun, in dem Wort steckt auch irgendwie "Zwang". Wenn ich etwas Gutes tue, dann aus Überzeugung und nicht weil ich Rechung führe...

"Ehrenamtliche Arbeit wird unter anderem(!) deshalb wenig geleistet, weil sie nicht anerkannt wird und mit sehr viel Ärger verbunden ist."

Eben, sie wird nicht geleistet, weil man dafür nix bekommt und sei es nur die Anerkennung!

"Wird ja kein unnötiges CO2 produziert, da der Briefträger sowieso jeden Haushalt am Tag einmal anläuft. Firmen sowieso."
Auch wenn sie dort keinen Brief etc. abzugeben haben? Ach deshalb brauchen die solange...

"(Ganz zu schweigen davon, dass der Benzinverbrauch 10.000 mal stärker wöge als das CO2)."

Ist ja auch jeder mit dem Auto unterwegs...und Benzin und CO2 haben auch nix miteinander zu tun...

"Meine Güte, dann glaub es doch, dass Du das hinbekommen würdest. Es sind aber nicht alle Leute solche Supermänner."

Jetzt übertreibst du aber. Ich kenne viele Leute, die im voraus bestimmte Dinge planen und nicht alles einer Impulsivität überlassen. Aber du hast recht, nicht jeder Mensch kann DENKEN. Ich verlange eindeutig zu viel...

"Und es wohnen auch nicht alle Menschen so optimal, dass sie eine in einem Zug abzulaufende(!) Route durch die Wohnorte ihrer Briefempfänger (mehrere) legen können."

Ja, das stimmt schon. Wenn man mehrere Briefe in mehrere Orte bringen muss...dann wird aber in der Regel mein genannter Radius von 2km gesprengt. Und man muss ja auch nicht jeden Tag so viele Briefe verschicken...und wenn man ein Unternehmen ist, dann isses klar, dass man dafür die Post in Anspruch nimmt. Ich bin aber von einer Privatperson ausgegangen.

"Er braucht sogar noch viel länger als diese 5 Stunden. Sogar so viel länger, dass zwei drei Kollegen die anderen Bezirke übernehmen müssen, da er nach acht Stunden Feierabend macht."
Stell dir mal vor, man würde in diesem Land mehr nach Leistung anstatt nach Zeit bezahlen... ^.^

"Der fährt ja nicht nur diese 30 Stellen an."

Hast du nicht gesagt. Es ging um 30 Briefe = 5 Stunden.

" Aber davon ab, wollte ich halt aufzeigen, dass DU nicht wissen kannst, OB und IN WLECHER WEISE dieser spezielle Absender beeinträchtigt war.
Nicht mehr und nicht weniger."

Ja, dem stimme ich zu. Ich habe mich nur zusätzlich auf Möglichkeiten bezogen, die das Verschicken dieses Briefes hätten verhindern können.
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27.02.2012 18:24 Uhr von Schwertträger
 
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>Och, manche argumentieren gerne, wir würden in einer christlichen Kultur leben,<

ICH mit Sicherheit nicht!
Denn das tun wir glücklicherweise nicht (in einer christlichen Kultur leben)..
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27.02.2012 18:41 Uhr von Schwertträger
 
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>Wenn ich etwas Gutes tue, dann aus Überzeugung und nicht weil ich Rechung führe...<

Was ist, wenn Du Gutes nehmen musst. Fällt Dir dann nicht irgendwann, auch ohne Rechnung zu führen, auf, dass Du eventuell einer Person sehr viel nehmen musstest und noch nichts geben konntest? Kann doch vorkommen.


>Mich hier als jmd. darzustellen zu versuchen, der nur Dinge in Anspruch nimmt, aber sich nicht dafür revanchiert finde ich nicht so nett von dir...<

Ich habe nur Deine Worte gelesen.
Außerdem widersprichst Du Dir.
Entweder ist es ein Austausch, dann entsteht auch eine moralische Schuld, oder es ist einseitig. Wenn es kein Austausch ist und Du gibst nur, dann fühlst Du Dich prima, aber auf der Gegenseite gibt es dann nur ausschliesslich Nehmen und damit fühlt sich niemand lange wohl, wenn er nicht Egoist im negativen Wortsinn ist.
Die meisten sehen es als Austausch an. Darum entsteht ja auch bei jemandem, der viel nehmen muss, ein Schuldgefühl, weil er eventuell nichts geben kann.


>Eben, sie wird nicht geleistet, weil man dafür nix bekommt und sei es nur die Anerkennung!<

Nein, weniger als das. Man bekommt noch Ärger und Schimpf oben drauf.
Ich mache trotzdem noch was, weil ich mich daran gewöhnt habe, aber einfachere Geister schreckt sowas ab. Oder sie sind SO einfach, dass sie´s nicht bemerken. ;-)


>Auch wenn sie dort keinen Brief etc. abzugeben haben? Ach deshalb brauchen die solange...<

Die allerwenigsten Haushalte bekommen heutzutage KEINE Zeitung, KEINE Werbebotschaft, KEINE Post an einem Tag. Im Durchschnitt bekommt jeder Haushalt an jedem Arbeitstag der Woche irgendein Poststück zugestellt (Paket, Zeitung, Zeitschrift, Brief, Werbung).


>Ist ja auch jeder mit dem Auto unterwegs...und Benzin und CO2 haben auch nix miteinander zu tun...<

DU erwähntest unnötigerweise das CO2. :-)


>Aber du hast recht, nicht jeder Mensch kann DENKEN. Ich verlange eindeutig zu viel...<

Tust Du.
Ca. 50% der Bevölkerung sind ziemlich blöde oder zumindest extremst(!) denkfaul. SN zeigt das sehr gut.

Aber zu mir. Wenn ich nur ein paar Briefe abzuliefern habe, plane ich eventuell meinen Nachhauseweg auch so, dass ich sie selber abliefere. Aber nur, wenn sie ungefähr auf dem Weg liegen. Ich setze mich nicht auf´s Fahrrad, um sie irgendwohin zu bringen, wo es nicht auf dem Weg liegt. Da fahre ich mit dem Fahrrad, wie gesagt, lieber in den Wald und lasse die Post ihre Arbeit machen. Das hat nichts mit Planung zu tun, sondern mit Effizienz und Prioritäten.
So wird´s dem Mann aus der News auch gegangen sein -- evtl..


>Und man muss ja auch nicht jeden Tag so viele Briefe verschicken...und wenn man ein Unternehmen ist, dann isses klar, dass man dafür die Post in Anspruch nimmt. Ich bin aber von einer Privatperson ausgegangen.<

Jetzt kommen wir ein Stück weiter.
Woher willst Du wissen, dass es sich um eine Privatperson handelte? Woher willst Du wissen, dass er nicht jeden Tag viele Briefe verschicken musste? Woher willst Du wissen, dass all seine Empfänger im 2km-Umkreis wohnen? Und woher willst Du wissen, ob sie nicht innerhalb eines Umkreises an entgegengesetzen Positionen wohnen?
Es war ja nur EINER seiner Briefe, bei dem er sich vertan hat.


>Hast du nicht gesagt. Es ging um 30 Briefe = 5 Stunden.<

Der Briefträger befördert ja nicht nur meine Briefe, sondern hat meine nur dabei, während er unter anderem auch andere austrägt. Meine Empfänger liegen auf seiner Route, sind aber nicht die einzigen Empfänger der Briefe in seinem Wagen. Eigentlich logisch. :-)

Und wenn ich sie zu Fuß selber austrage und sie rund um meinen Wohnort herum verstreut in Seitenstraßen ausliefern muss, dann käme die Zeit ebenfalls hin. Weil die alle Orte berührende Route verflixt lang und deutlich(!) länger als 2km wäre (auch länger als 4km).


>Ja, dem stimme ich zu. Ich habe mich nur zusätzlich auf Möglichkeiten bezogen, die das Verschicken dieses Briefes hätten verhindern können.<

Das sind aber eben nur wenige Idealmöglichkeiten, die in den meisten Fällen so (vielleicht leider) nicht zutreffen.



>>Ja, und da liegt der Denkfehler. Jmd. etwas Gutes tun, ihm einen Gefallen tun, nur weil man Angst hat, dass die Anderen nichts Gutes für einen Tun steckt doch dahinter.<

Nein. Tut es nicht.
Nur fühlen sich die allermeisten Menschen mies, wenn sie nur nehmen können, ohne etwas zu geben. Und in manchen Fällen passt es sich einfach nicht, etwas geben zu können.

[ nachträglich editiert von Schwertträger ]

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