Freispruch für zwei Brüder, die ein Flugzeug mit einem Laserpointer attackierten
Das Amtsgericht Neuss hat zwei Brüder freisprechen müssen, die im Juni 2010 einen Airbus-Jet in der Nähe von Düsseldorf mit einem Laserpointer attackiert hatten. Das Gericht konnte nicht eindeutig klären, wer von den beiden Männern auf das Cockpit des Flugzeuges mit dem Lasergerät gezielt hatte.
Im Jahre 2011 wurden 279 Angriffe mit einem Laserpointer auf deutsche Flugzeuge gemeldet. Am stärksten davon betroffen waren startende und landende Jets am Frankfurter Flughafen.
Hinter den Attacken stehen offensichtlich keine politischen Motive. Vielmehr seien Übermut, Leichtsinn oder grobe Fahrlässigkeit die Ursache für den gefährlichen Eingriff in den Luftverkehr.