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Trotz Sparplan: Griechen verfehlen Defizitziel für 2020 klar

Athen wird trotz zahlreicher Sparmaßnahmen die geforderte Zielmarke von 120 Prozent Staatsverschuldung im Jahr 2020 deutlich verfehlen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur AFP mit Verweis auf einen internen Bericht. Demnach gehen Berechnungen von einem Defizit von 129 Prozent aus.

Die Zahlen seien den Eurozonen-Finanzministern vorgelegt worden, so ein hochrangiger Beamter gegenüber AFP. Ein anderer Beamter deutet an, dass man möglicherweise von der genauen Einhaltung des geforderten Defizitziels absehen werde, dieser Aussage widerspricht jedoch ein weiterer Betrauter.

Das Wegbrechen der Januar-Staatseinnahmen um sieben Prozent sowie die sehr hohe Arbeitslosigkeit in Griechenland lassen vermuten, dass die im Sparplan formulierten Ziele infolge der Rezession unwahrscheinlich sind.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Griechenland, Defizit, Rettungspaket, Sparplan
Quelle: www.deutsche-mittelstands-nachrichten.de

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16.02.2012 18:43 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Ziel der ganzen Insolvenz-Verschleppungs-Kampagne ist klar: Die Deutschen sollen am Ende aufatmen und die Pleite Griechenlands als etwas Positives bewerten. Das auf sie rund 40 Mrd. € Belastung – die Kosten für die Rettung der europ. Privatbanken u. klammer Regierungen nicht mitgerechnet – zukommen, wird dann für die Kanzlerette politisch leicht zu verkraften sein – dabei gehen diese Gelder nach der Fehleinschätzung im Mai 2010 ganz klar auf ihre Kappe. Zu verdanken ist es ihren Polit-Strategen.

Leicht vorauszusehen: Nachdem sich die Privatbanken am 29. Februar mit Billionen-Fast-Geschenk-Krediten bei der EZB eingedeckt haben werden, kommt die K.O.-Runde.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]

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