16.02.12 14:50 Uhr
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Kamerun: Elefanten werden regelrecht abgeschlachtet

Im Bouba N´Djida Park im Norden von Kamerun kommt es seit Monaten zur Tötung von zahlreichen Elefanten. Bisher sind alleine im Januar 150 Elefanten umgebracht wurden. Es wird geschätzt, dass bereits 250 Tiere im gesamten Park ermordet wurden.

Nach ersten Informationen sollen dahinter ungefähr 50 bewaffnete Personen stehen, die es hauptsächlich auf das Elfenbein abgesehen haben. Erschwerend kommt hinzu, dass diese vermutlich durch die örtliche Bevölkerung gedeckt werden, welche im Gegenzug den Tierkadaver erhalten.

Besonders brisant ist die Situation, weil die Elefantenpopulation im Park auf gerade einmal 400 lebende Elefanten geschätzt wird. Laut der Zeitung "Cameroon Tribune" soll die Gruppe von der Republik Tschad aus agieren und ihre Herkunft im Sudan haben.


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WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Massaker, Elefant, Sudan, Kamerun, Nationalpark, Tschad
Quelle: derstandard.at