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Kamerun: Elefanten werden regelrecht abgeschlachtet

Im Bouba N´Djida Park im Norden von Kamerun kommt es seit Monaten zur Tötung von zahlreichen Elefanten. Bisher sind alleine im Januar 150 Elefanten umgebracht wurden. Es wird geschätzt, dass bereits 250 Tiere im gesamten Park ermordet wurden.

Nach ersten Informationen sollen dahinter ungefähr 50 bewaffnete Personen stehen, die es hauptsächlich auf das Elfenbein abgesehen haben. Erschwerend kommt hinzu, dass diese vermutlich durch die örtliche Bevölkerung gedeckt werden, welche im Gegenzug den Tierkadaver erhalten.

Besonders brisant ist die Situation, weil die Elefantenpopulation im Park auf gerade einmal 400 lebende Elefanten geschätzt wird. Laut der Zeitung "Cameroon Tribune" soll die Gruppe von der Republik Tschad aus agieren und ihre Herkunft im Sudan haben.


WebReporter: Marius2007
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Massaker, Elefant, Sudan, Kamerun, Nationalpark, Tschad
Quelle: derstandard.at

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.02.2012 14:56 Uhr von architeutes
 
+6 | -1
 
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Trauriger: Alltag und das überall auf der Welt , mit hunderten von
bedrohten Arten . Ein Kampf der leider nicht zu gewinnen
ist .
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16.02.2012 15:37 Uhr von architeutes
 
+2 | -0
 
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@Basty: Irgenwann habe ich mal gelesen das in China Wildiebe
mit der Todesstrafe zu rechnen haben . Aber China ist
so groß da wird in den ländlichen Gebieten kaum jemand
erwischt.
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16.02.2012 15:37 Uhr von LhJ
 
+4 | -0
 
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@BastB: die Parkwächter in Afrika sind in der Regel selbst bewaffnet und kennen da auch glaube ich nicht viel, wenn sie mal solche Wilderer auf frischer Tat ertappen. Das gelingt jedoch praktisch nie.

Viel schlimmer ist es eigentlich, das es immernoch einen Markt für Elfenbein gibt. Würde das Zeug nicht so teuer verkauft werden können, wären den Wilderern Elefanten ziemlich egal.
Aber die Chinesen müssen es ja zu pulver zermahlen und es als wirkungsloses Heilmittel verkaufen und andere machen Klaviertasten oder superteuren-superexklusiven Schmuck drauß. Woher das Elfenbein kommt will doch niemand wissen, schließlich lässt sich damit Kohle verdienen.

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