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EuGH: Versicherung muss bei betrügerischen Bankrott des Veranstalters einspringen

Der Europäische Gerichtshof stärkt in seinem aktuellen Urteil die Schutzrechte von Reiseteilnehmern. Sollte ein Reiseveranstalter wegen Betrugs zahlungsunfähig sein, muss die Versicherung des Veranstalters die Rückreisen sicherstellen oder den Reisepreis Rückerstatten.

Geklagt hatte ein Reisender, dessen Veranstalter die Gelder der Kunden zweckentfremdete und nie vorhatte, die Reisen zu veranstalten. Der Reiseveranstalter hatte eine Insolvenzversicherungsvertrag mit der HanseMerkur abgeschlossen und dem Reisenden einen Sicherungsschein der HanseMerkur ausgehändigt.

Die HanseMerkur verweigerte aber die Zahlung. Das Gericht entschied nun, dass die Versicherung "gegen die Folgen der Zahlungsunfähigkeit, unabhängig von deren Ursachen" eintreten muss.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Reise, Versicherung, Bankrott, EuGH
Quelle: www.focus.de

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16.02.2012 13:15 Uhr von Klopfholz
 
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Das haben jetzt die Versicherer das Problem zu kontrollieren ob ihre Versicherungsnehmer sauber sind. Die Folge: erst mal die Beiträge erhöhen.

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