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Skandal an Anatomie-Institut Köln: Leichenberge stapeln sich im Keller

Das anatomische Institut der Hochschule Köln muss derzeit mit einem unappetitlichen Skandal umgehen, denn offenbar stapeln sich im Keller der Uni die toten Spenderkörper.

Im Keller sind Leichenberge, von denen die Uni als "Bestattungsrückstand" spricht. Viele der Körper sind nicht mit Namen versehen und die Uni wird nun wegen der pietätlosen Schlamperei kritisiert.

"Mindestens 80 Leichen sind dort aufgelaufen, kein Mensch weiß genau, was wir da alles in den Schränken haben", so ein Arzt zu den chaotischen Zuständen.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Köln, Skandal, Universität, Keller, Institut, Anatomie
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.02.2012 15:39 Uhr von findeklee
 
+5 | -3
 
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Studenten die den pietätlosen Umgang lernen... Spitze


Ich gehe mal davon aus, dass es auch an anderen Unis- mal mehr und mal weniger große - "Unstimmigkeiten" in dem Bereich gibt... Nach vielen vielen Jahren gibt es bestimmt "Dinge" die in keinen Unterlagen auftauchen, die falsch dokumentiert wurden oder "im Falschen Regal landen".

Mir persönlich wäre es auch ziemlich egal wo ich lande, wenn ich mich "Lehrlingen " zur Verfügung stelle, die mich Jahre lang auseinander nehmen und an mir ÜBEN.

Aber interessant ist in der Quelle für mich das :

"Wie viele es sind, weiß er nicht. "Aber dass sie da sind", sagt der junge Arzt im vertraulichen Gespräch, "weiß jeder, der regelmäßig in der Anatomie zu tun hat: Studenten, Sekretärinnen, Ärzte.""

In Kombination mit dem:

"Aufgefallen waren die chaotischen Zustände, nachdem der Leiter des anatomischen Instituts im vergangenen Jahr in den Ruhestand getreten war und sich sein Nachfolger einen Überblick über die Situation in den Gebäuden an der Kölner Joseph-Stelzmann-Straße verschaffen wollte."

Warum sagt vorher niemand was.....
"Ach jetzt wo sies sagen.... das kam mir all die Jahre vorher schon komisch vor..."
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15.02.2012 17:19 Uhr von iarutruk
 
+3 | -2
 
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der uni sind ganz bestimmt die medezinstudenten abhanden gekommen.
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15.02.2012 20:47 Uhr von Petabyte-SSD
 
+7 | -0
 
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Praktisch: Wenn man mal eine Leiche hat, dann weiss man, wohin damit...
Der perfekte Mord :)
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15.02.2012 21:29 Uhr von Schwertträger
 
+11 | -0
 
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Wenn ich schon wieder "pietätlos" höre: Dass man von Zeit zu Zeit seinen Keller aufräumen sollte, ist klar. Dass sich in allen möglichen Betrieben über die Jahre im Lager die verschiedensten Dinge anhäufen, ist aber auch klar.
Leichen bilden da keine Ausnahme.

Und in einer Uni sind Leichen auch nur genau das: Leichen, Material, Biomasse.

Pietät findet anderswo statt, nämlich gegenüber den Angehörigen. Da gehört sie auch hin, in den direkten persönlichen Kontakt mit eben jenen.
Die Leiche dagegen benötigt keine Pietät, denn sie nimmt nichts mehr wahr. Ob man sie mit dem Bulldozer ins Massengrab schiebt, oder mit viel Tamtam unter Musikbegleitung in ein Einzelgrab hinabgleiten lässt, lässt sie im wahrsten Sinne des Wortes völlig kalt. Und auch ob sie mit hundert anderen in einem Regal gestapelt wird, ist ihr schnuppe. Erst die Lebenden, die da gern einen Skandal draus machen möchten, machen einen Skandal daraus.

Kritikwürdig ist, dass eben die Angestellten so lange mit überhaupt irgendeiner Form von massiver Unordnung gelebt haben und niemand für Ordnung gesorgt hat. Sowas nennt man mangelnde/s Mitarbeiteridentifikation/-engagement oder schlechte Führung. Wenn, dann lässt sich allenfalls dort ein Skandal finden.
Aber nicht, weil der ungeordnete Kram zufällig Leichen sind.

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