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Mexiko: Drei Männer von wütendem Mob zu Tode gelyncht (Update)

Vor kurzem wurde über drei Männer berichtet, die in Mexiko von einem wütendem Mob zu Tode gelyncht worden sind (ShortNews berichtete). Zwei der Männer wurden von der Menge sogar angezündet. Doch Hintergrund der Tat war keine Entführung wie zuerst berichtet, sondern eine Liebesbeziehung.

Einer der drei Männer unterhielt eine heimliche Liebschaft zu einer jungen Frau, obwohl er verheiratet war. Bei einem Besuch der drei Männer bei dem Mädchen kam es zu einem Streit mit der Mutter des Mädchens, woraufhin die Polizei die drei Männer in Gewahrsam nahm - zu deren Schutz.

Doch kurz darauf stürmte ein Mob, bestehend aus rund 300 Personen, das Polizeirevier und zerrte die drei Männer hinaus. Hier wurden sie gelyncht und schließlich mit Molotow-Cocktails beworfen. Die Polizei schließt mittlerweile nicht mehr aus, dass die Tötung von langer Hand geplant war.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Update, Mord, Mexiko, Mob
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.02.2012 14:29 Uhr von Sir.Locke
 
+17 | -0
 
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"zu Tode gelyncht"? der begriff gelyncht ist ein synonym für zu tode/ ermordet/ getötet - doppelt gemoppelt...
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15.02.2012 15:23 Uhr von Wurstachim
 
+5 | -1
 
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hat schon mal wer das Lynchen überlebt? :D
@Autor du solltest dich bei der Bild bewerben
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15.02.2012 16:07 Uhr von misantroph
 
+4 | -11
 
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wieder: schön zu sehen, wie auf eine derartige nachricht reagiert wird, wenn sie nicht aus einem islamischen land kommt. warum gibt es hier noch keine 50+ kommentare, die sich alle damit befassen, wie unzivilisiert die mexikanische kultur und das christentum sind?
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15.02.2012 17:25 Uhr von iarutruk
 
+1 | -8
 
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@misantroph warum du ein - bekommen hast, ist mir schleierhaft.

mexiko gehört zu einer der gewaltätigsten länder der erde. das liegt aber auch daran, dass die polizei nicht hart genug durchgreift.
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16.02.2012 15:13 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
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Das die News hier keine 50 und mehr Kommentare hat, liegt daran, dass der Gastarbeiteranteil an Mexikanern hierzulande gegen Null tendiert.
Eigentlich ganz einfach, wenn man darüber nachdenkt.

Außerdem ist Mexiko dafür bekannt.
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16.02.2012 16:12 Uhr von iarutruk
 
+1 | -1
 
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@schwertträger was hälst du mal davon, wenn ich dich für einern der blind durch leben läufst.

in mexiko werden jährlich 40.000 menschen getötet, egal ob kinder frauen und männer die der drogenmafia angerechnent werden. ich denke mexiko ist für unsere presse nicht erreichbar und deshalb ist es auch ein dabut für unsere europäische welt.

jeder der eine anderer méinung ist, sollte sich mal getrauen als freier mensch, ohne bodyguards, sich in mexiko frei zu bewegen. ich mache das ganz bestimmt nicht.
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16.02.2012 16:54 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
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@iaratruk: >...... was hälst du mal davon, wenn ich dich für einern der blind durch leben läufst [,halte]<

Wenn Du das nach Lesen meiner Beiträge über fünf Jahre tun möchtest, will ich Dich davon nicht abhalten.


>n mexiko werden jährlich 40.000 menschen getötet, egal ob kinder frauen und männer die der drogenmafia angerechnent werden.<

Eben. Die Atmosphäre dort ist so aufgeheizt, dass Konventionen, wie wir sie hier gewohnt sind, nicht mehr gelten. Allein schon der Überfall auf eine Polizeistation ist hier undenkbar, weil es uns gegen den Strich ginge, die Ordnung so zu erschüttern. Dort ist das anders.
Zudem wissen die Leute dort, dass die Polizei zu großen Teilen korrupt ist, deshalb vertrauen sie ihr nicht. Da werden dann solche Dinge, wie vor noch nicht allzu langer Zeit, wieder allein und brutal geregelt, ohne Verfahren. Die mangelnde Zurückhaltung hat die Bevölkerung von den Drogenbanden gelernt.

Dass Mexiko für unsere Presse nicht erreichbar ist, halte ich für ein Gerücht. Denn unsere Presse wird von worldpress versorgt und für worldpress ist Mexiko garantiert nicht unerreichbar. Wie hätte es denn sonst diese Meldung (und etliche andere) zu uns geschafft?
Es ist viel mehr so, dass uns Mexiko wirtschaftlich nicht groß interessiert (von VW und ein paar Rüstungsfirmen mal abgesehen, die aber von der Drogenkrise im Land nicht SO sehr viel mitbekommen). Noch dazu lassen sich mit Meldungen aus Mexiko keine Zeitungen verlaufen, weil Mexiko auch kein klassisches Urlaubsland der Deutschen ist. (Mit Ägypten-Meldungen läuft das z.B. viel besser).
Da bin ich ganz bestimmt nicht blind.

Den Durchschnittsdeutschen interessiert Mexiko einfach nicht. Das und nichts anderes wollte ich mit meinem Beitrag ausdrücken. Hätten wir heir stänkernde junge Mexikaner-Einwanderer, wäre das Land viel stärker im Bewusstsein unserer Berufsempörten, die dann wieder von "bereichern" faseln würden.


>jeder der eine anderer méinung ist, sollte sich mal getrauen als freier mensch, ohne bodyguards, sich in mexiko frei zu bewegen.<

Häh? Was hat das jetzt mit dem Thema zu tun?
Hat jemand abgestritten, dass es in Mexiko für bestimmte Gruppen gefährlich ist?
Der Durchschnittsbürger wird dort relativ unbehellligt leben, stark abhängig von der Region, in der er in Mexiko wohnt. Als Weisser könnte das schon anders aussehen. Andererseits hat man als Weisser auch einen klitzekleinen Sicherheitsbonus, weil der Tod eines Weissen mehr Nachforschungen nach sich zieht, als der Tod eines Einheimischen. Als Entführungsopfer bietet man sich als vermeintlich reicher Mensch dagegen an.
Ob Bodyguards dagegen helfen, weiss ich nicht, bezweifele es aber. Eher lockt das erst recht die entsprechenden Leute an. Und gegen automatische Waffen helfen Bodyguards auch nicht.


>... ich mache das ganz bestimmt nicht.<

Bist Du denn früher in Mexiko gewesen? Ohne Bodyguards? Wahrscheinlich nicht. Wieso tust Du dann so, als wenn Du jetzt dort lang laufen wollen würdest?

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