15.02.12 08:54 Uhr
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IG Metal fordert 6,5 Prozent mehr Lohn, 53 Prozent der Bevölkerung finden das angemessen

Die Forderung der IG Metal nach einer Lohnerhöhung von 6,5 Prozent findet großen Anklang in der Bevölkerung.

Der "Stern" gab hierzu eine Umfrage im Umlauf, bei dem sich 53 Prozent der Befragten dafür entschieden und die Forderung als angemessen ansahen, fünf Prozent fanden diese Forderung sogar noch zu niedrig.

Auf die Frage, wie viel am Ende wirklich bei rum kommen wird, antworteten gut ein Drittel, dass sie davon aus gehen es gäbe keinen Cent mehr und 36 Prozent glauben an maximal zwei Prozent Lohnerhöhung.


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WebReporter: Burnapple
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Umfrage, Bevölkerung, Lohn, Tarifstreit
Quelle: www.derwesten.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.02.2012 09:50 Uhr von CommanderRitchie
 
+40 | -1
 
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Korrekt so !! Wenn ich den Nachrichten im allgemeinen Glauben schenken darf, gibt es ja angeblich immer weniger Arbeitslose in Deutschland, der Export "Boomt" und die deutsche "Wirtschaftskrise" ist angeblich ebenso vorrüber.......... Das bekräftigt ja auch immer die Merkel..........

Lassen wir doch einfach mal die letzten drei Jahre Revue passieren.......
2008....Bankenkrise....die Banken und die Wirtschaft jammert
2009....Wirtschaftskrise.... die Wirtschaft jammert
2010... Eurokrise..... Die Banken und die Wirtschaft jammert
2011... "Griechenland-krise" die Merkel, die Banken und die Wirtschaft jammmern.
Und JEDES MAL wurden Opfer von den Steuerzahlern und arbeitenden Menschen verlangt..... Steuererhöhungen, Nullrunden, Entlassungen von Arbeitnehmern, etc. pp.
Da wurden "Bad Banks" gegründet, um Verluste ins "virtuelle nirgendwo" verschwinden zu lassen und der Steuerzahler hat durch die Regierung die Banken finanziell wieder "Saniert"

2012...... Die Banken spielen wieder ihre Börsenspiele und die deutsche Bank zahlt den Kirch-Erben (der mit dem ehemaligen Pay-TV) mal eben 800 Millionen !!!! Euro als "Wiedergutmachung" für angebliche unbedachte Äußerungen !!
Der Düsseldorfer Landtag genehmigt sich stillschweigend eine monatliche Erhöhung der Diäten-Bezüge in höhe von 500 Euro (und das wird im Sommer / Herbst 2012 noch etwas mehr werden) !!! Als Begründung hieß es, das die Vorsorge für die private Rentenversicherung teuerer geworden wäre und man sich da anpassen müßte......

Sooooo........... und jetzt stehen da die "normalen Arbeitnehmer" und wollen auch mal ein "Stück vom Kuchen" abhaben..... Wetten, dass da von den Arbeitgebern wieder wochenlang jedes halbe Prozent Forderung bis aufs Blut bekämpft wird ????

Hoffe inständig, dass die ganzen unterbezahlten und ausgebeuteten Arbeitnehmer mal verstehen, dass sie eigentlich bestimmen könnten wie es läuft in Deutschland.... denn ohne sie geht nichts mehr...... und die ganzen "Herren im Nadelstreifen-Anzug" welche die Arbeitnehmer arrogant und von "oben herab" behandeln..... ja die müßten dann im Zweifelsfall mal selbst die Schaufel und den Besen schwingen !!
Nene.... da muß jetzt auch mal wieder was für die "normalen" Arbeitnehmer "herausspringen" !!

Gerechte Entlohnung für alle.... in ganz Deutschland !! JETZT !!
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15.02.2012 10:04 Uhr von Jonny0r
 
+15 | -1
 
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uhm kommentar besser wie die News... Plus +
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15.02.2012 10:43 Uhr von ulkibaeri
 
+3 | -10
 
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@ Jonny0r: das heißt als!

"Kommentar besser als die News..."
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15.02.2012 10:53 Uhr von Jonny0r
 
+4 | -2
 
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@ ulkibaeri: na wenn das dein einziges problem ist, dann bin ich froh dir geholfen zu haben..
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15.02.2012 10:53 Uhr von _Illusion_
 
+16 | -0
 
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Korrekt so: Es ist halt immer dasselbe.

Lohnerhöhung geht nicht, es schmälert unsern Gewinn und unsre Wettbewerbsfähigkeit. Das ist das Tolle an Deutschland, unserm ExportWeltmeister zu Lasten der Arbeiter, die das Ganze meist unterbezahlt (oder nicht leistungsgerecht bezahlt) in 3 Schichten Tag für Tag ermöglichen.

Oftmals ist Aufstand, Streik, Forderung nach Lohnerhöhung aber kaum möglich ... denn es droht die Entlassung. Und viele andre stehn schon Schlange, um Deinen Job zu übernehmen.

Ich war damals für RandStad im CallCenter, ein riesiger Gebäudekomplex der T-Com mit 85% (!!) seelischen und moralischen ZeitarbeiterZombies für 900 Euro netto/Monat ... niemand traute sich aufzumucken aus Angst vor Arbeitsplatzverlust.

Ich stand nach 6 Wochen auf eines morgens und ging, und ich wurde von der Zeitarbeitsfirma und dem Arbeitsamt behandelt wie ein abtrünniger Aufsässiger, wie ich es doch wagen kann, mich nicht unterdrücken und versklaven zu lassen.

Es war mir egal. Machts genauso. Lasst euch nicht unter eurer Würde behandeln.
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15.02.2012 11:47 Uhr von bodensee1
 
+11 | -1
 
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Bei 900 Euro netto: kann ich nicht verstehen das man Angst um den Job hat.
das sind 5,53 netto in der Stunde. Und ist Hartz IV Niveau,
da bleib ich lieber daheim.
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15.02.2012 11:52 Uhr von CommanderRitchie
 
+6 | -0
 
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_Illusion_: da bist du ein Leidensgenosse.... ich hatte genau dasselbe Problem....... mittlerweile bin ich selbstständig (im kleinen Rahmen) so das es zum Leben reicht... nicht mehr und nicht weniger......
Aber besser mal einen "Hunderter" im Monat weniger verdienen als wenn man als angestellter Arbeiter seine Seele verscherbeln muß !!
habe im Wachdienst gearbeitet.. Stundenlohn ?? Gaaanz knapp über 8,00 Euro Brutto !! (nene... diese Ausbeutung bin ich leid !!)

Es ist allgemein nicht einfach, den Arbeitern begreiflich zu machen welche Rechte und Möglichkeiten sie haben........
Da gab es mal den Fall in unserer alten Firma.... wo wir auf die gesetzliche Lohnerhöhung verzichten sollten. Damit dieser "Gesetzes-Verstoß" der Firma nicht aufällt, wurden wir in schlechtere Tarifgruppen umgruppiert um darauf dann die "Lohnerhöhung" zu bezahlen !! Als ich mich und ein weiterer Kollege daraufhin beschwerten, wurde er vom Dienst suspendiert..... da es ein sehr netter Kollege war und sich immer für seine Kollegen "in die Nesseln" gesetzt hatte habe ich den anderen Kollegen gesagt, dass man jetzt auch mal für ihn tun müsse. Die Unterstützung durch die Gewerkschaft Verdi und durch meine Aufklärung zwecks "Rechten von Arbeitnehmern" konnte den meisten Kollegen die Angst vor einer Entlassung genommen werden. Als wichtigstes Argument zählte auch: Gemeinsam seit ihr Stark, der einzelne Verloren !!
Kurzum...... Wir (die Arbeitnehmer) haben auf der ganzen Linie gesiegt und der Kollege durfte wieder Arbeiten kommen.

Und.... der Kampf gegen Geschäftsführer, Vorgesetzte und abtrünige, feige Kollegen ist nicht einfach..... aber er zeigte den Leuten ein neues Selbstbewusstsein.
Ich bin heute noch Stolz auf diese Menschen, die teilweise zitternd und schwitzend vor Existenz-Angst... aber aufrecht und tapfer... für ihr Recht gekämpft haben !!

[ nachträglich editiert von CommanderRitchie ]
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15.02.2012 12:46 Uhr von SN_Spitfire
 
+4 | -0
 
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Und stellt euch vor! Bald kommts noch härter, wenn jeder Single quasi dem Politikergehalt das Sahnehäubchen aufsetzen darf.

Ein Glück ist mein Job so gestrickt, dass ich jederzeit im nichteuropäischen Ausland etwas finden würde.
Warum ich es nicht mache?
Noch gängelt mich der staat nicht zu sehr, als dass ich gehen würde. Wohlgemerkt NOCH nicht. So wie sich das entwickelt, macht er einem die Entscheidung jedoch immer leichter.
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15.02.2012 13:22 Uhr von LLCoolJay
 
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SN_Spitfire: und dann? Meinst du ernsthaft irgendwo ist es besser?

Du tauschst nur die einen Probleme gegen andere ein, teilweise sogar die Selben.

Dann doch lieber so wie es _illusion_ und CommanderRitchie gepostet haben.

Ausser natürlich man bevorzugt die Mentalität und Kultur eines anderen Landes.
Meine Geschwister sind vor langer Zeit wieder zurück nach USA.
Mir liegt Deutschland schon eher ;)
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15.02.2012 22:06 Uhr von _Illusion_
 
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@ CommanderRitchie: ohje 8 Euro Brutto ... ich hatte 7,38 Brutto ... absoluter Irrsinn.

Nach Abzug aller meiner Ausgaben für Wohnung, Strom, Gas, Telefon und vor allem Fahrtkosten etc ... noch vielleicht einen Hunderter zum Leben.

Das ist natürlich witzlos, ging nur indem ich schwarz abends noch Rechner repariert hab. Alternativ hätte ich auch die tausenden Bögen zur Aufstockung übers Amt ausfüllen können.

Und damit hätte ich dann summasummarum um die 350 Euro zum Leben, bin aber 11 Stunden am Tag unterwegs für ein Unternehmen mit zig Millionen oder gar einigen Milliarden Umsatz .... WAS stimmt da nicht? ;o)

Ich arbeute heute als Handwerker in einem Firmenverbund, der nicht auf Gewinnmaximierung oder Expansion, sondern auf Zufriedenheit und Vorsorge aller Beteiligten ausgelegt ist.

Überschüsse gehn an Mitarbeiter, notwendigste Anschaffungen, Reparaturen oder Rücklagen. Und Sonst nichts. Ergebnis ist Erfolg, keine Schulden durch Kredite und ausgeglichene 0-Bilanz. Darüber hinaus glückliche, zufriedene Mitarbeiter, die alle Energie gerne für die Unternehmen aufwenden.

So sollte es sein ...
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18.02.2012 14:51 Uhr von Borgir
 
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hoffentlich: drücken sie es durch und lassen sich nicht auf einen faulen Kompromiss ein, wie so oft in der Vergangenheit.

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