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Filesharing: 220.000 Abmahnungen und 1.400 Klagen gegen Raubkopierer in 2011

Im letzten Jahr bekamen knapp 220.000 Internetnutzer unangenehme Post vom Anwalt. Ihnen wird der illegale Download von urheberrechtlich geschützter Musik und Filmen vorgeworfen. Die Zahl der Abmahnungen sank um 40 Prozent gegenüber 2010.

Für die meisten Abmahnungen sind fünf Kanzleien verantwortlich, darunter Waldorf Frommer (53.690 Abmahnungen) und Rasch (18.200 Abmahnungen).

Etwa 1.400 Gerichtsverfahren gegen mutmaßliche Raubkopierer stehen nach Angaben des AG München bevor. Für die Abgemahnten kann das sehr teuer werden. Es werden weiter massenhaft Anträge zur Ermittlung der Inhaber von IP-Adressen gestellt.


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WebReporter: jaycee78
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Klage, Anwalt, Urheberrecht, Filesharing, Raubkopierer
Quelle: www.ptext.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.02.2012 21:49 Uhr von jaycee78
 
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14.02.2012 22:00 Uhr von Pikatchuu
 
+25 | -1
 
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Boah super hier geht es um Torrents wo Leute auch Sachen verteilt haben.

Downloader sind bis heute nciht zu ermitteln.
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14.02.2012 22:04 Uhr von jaycee78
 
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14.02.2012 22:23 Uhr von Pikatchuu
 
+19 | -1
 
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@jaycee78: Da geht es nicht um Downloader, da geht es um Illegal Film anschauen. Wenn jemand den Film gezogen über Rapidshare wäre das nicht passiert

Und wer dafür Geld bezahlt und sich damit zur Zielscheibe macht ist selber dumm.

Da kann ich der GVU gleich meine Adresse schicken.
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14.02.2012 22:49 Uhr von Prachtmops
 
+6 | -0
 
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zahlen die so schlecht??? also, zahlen die abgemahnten so schlecht, das man als letzten strohhalm noch angstnews in die presse schickt?

wie erbärmlich sind die denn heutzutage?
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14.02.2012 22:52 Uhr von jaycee78
 
+0 | -16
 
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14.02.2012 22:55 Uhr von jaycee78
 
+0 | -15
 
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16.02.2012 06:57 Uhr von Demy
 
+1 | -0
 
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News ist FALSCH! Wie oft eigentlich noch?

Bei keiner einzigen der 220.000 Abmahnungen geht es um den DOWNLOAD von Musik und Film.

Es geht einzig und allein um den UPLOAD, das zur Verfügung stellen von urheberrechtlich geschütztem Material für andere.
So wie es z.B. die Filesharing Tools Bittorent und emule etc. machen.
Mich kotzt diese Panikmache mit den FALSCHMELDUNGEN nur noch an.

In der gesamten Geschichte der Bundesrepublik Deutschland ist noch KEIN EINZIGER für den DOWNLOAD von Musik und Film abgemahnt oder verklagt worden.
Mit keiner Silbe wird in den Abmahnungen ein DOWNLOAD erwähnt.

Ich habe iin 2011 ebenfalls eine Abmahnung bekommen.
Für angeblichen UPLOAD.
Ich habe nach Abgabe einer modifizierten Unterlassungserklärung, der Kanzlei und den Anwälten eine negative Feststellungsklage und Strafanzeige angedroht.

Seitdem ist Ruhe und es kam keine weitere Forderung.

Merkwürdig, wenn sie sich ihrer Sache doch so sicher sind!

Gruß
Demy
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16.02.2012 09:23 Uhr von Marco Werner
 
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Abmahnungen sind Lizenz zum Gelddrucken: Mich verwundert es nicht,daß die Zahl 1400 vom Amtsgericht München kommt,denn deren Richter gelten in der Branche (neben denen der Landgerichte Hamburg und Köln) als besonders däml...äh...Abmahner-freundlich. Ich glaube allerdings nicht,daß von den 1400 Prozessen wirklich mehr als eine Handvoll stattfinden. Denn solange die Abmahner nicht wirklich vor Gericht ziehen, sind Abmahnungen eine Lizenz zum Gelddrucken. Sie können einfach behaupten und müssten frühens Beweise vorlegen,wenns vor Gericht geht. Das werden sich die Abmahner gut überlegen,da sie dann auch ihre Loggingsoftware zum Abschuss (d.h. zu einer Überprüfung durch unabhängige Gutachter) freigeben würden. Eine verlorene Klage kann da das ganze Geschäftsmodell ins Wanken bringen.

Übrigens sind 220000 Abmahnungen ja nur die Zahl aus 2011...die Abmahnwelle rollt aber schon seit 2006 in derartigen Dimensionen,ohne daß eine nennenswerte Zahl an Verfahren stattfand.

Und selbst wenn jetzt hier einer meint,daß doch nur einer geloggt werden könne,der wirklich was verbreitet hat, dem sei man zu Bedenken gegeben,daß man IPs auch auf andere Weise erlangen kann. Die einfachste Möglichkeit für die Loggingfirmen wäre wohl, einfach selbst einen sogenannten "Honey-Pot" aufzustellen und vom erfolgten Download auf den Upload zu schließen. Daß dies durchaus gängig ist,zeigt auch die Zahl derer,die trotz Einsatz eines sogenannten Leecher-Mods abgemahnt wurden,der eigentlich gar nichts uploaden kann. Wie kommen die Abmahner an deren IPs ? Meines Erachtens ist ein "Honey-Pot" eine Anstiftung zur Straftat.

Eine andere Möglichkeit an IPs zu kommen, ist ein ganz simpler IP-Scanner. Einfach mal in einem bestimmten Adressbereich laufen lassen,schon hat man nach Minuten hunderte IPs. Auch diese Methode dürfte in der Praxis zum Einsatz kommen,wie z.B. dieser Link hier beweist:
http://www.chip.de/...
Wie kommt sowas,wenn doch angeblich wirklich nur der Upload überwacht wird ?

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