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OECD: Wohlstand in Gefahr - Deutschland benötigt umfassende Strukturreformen

Generalsekretär Angel Gurría zeigte sich im jüngsten OECD-Wirtschaftsbericht an Wirtschaftsminister Philipp Rösler besorgt über die Zukunft Deutschlands. Das Land benötige dringend Strukturreformen, um auch in Zukunft den Wohlstand seiner Bürger garantieren zu können.

Grund sei ein erwarteter Rückgang des langfristigen Wirtschaftswachstums der Bundesrepublik von derzeit 1,5 Prozent auf unter ein Prozent zu Beginn des kommenden Jahrzehnts. Vor allem die Arbeitsmarkt-, Steuer- und Energiepolitik, aber auch die Rente müssen daher reformiert werden.

Laut OECD-Berechnungen arbeiten Beschäftigte in Deutschland weniger als in anderen Industrienationen. Aufgrund demografischer Veränderungen müsse auch das weibliche Geschlecht künftig stärker am Produktionsprozess teilnehmen. Um dies zu fördern, sollte das Ehegattensplitting abgeschafft werden.


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WebReporter: Baron-Muenchhausen
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Gefahr, Philipp Rösler, OECD, Wohlstand
Quelle: www.welt.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.02.2012 19:31 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+52 | -1
 
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Man fragt sich ja schon, von welchem "Wohlstand" der OECD-Generalsekretär da spricht: Mittlerweile erhält jeder 4. Beschäftigte in Deutschland Niedriglohn (- 23% Reallohn seit 2000) - gleichzeitg frisst die Inflation die Kaufkraft.

Und wohin Reformen führen, erleben wir gerade in Europa: Die, die sie machen, arbeiten für ihre Nachbarn bzw. deren Gläubiger mit.

Noch mehr arbeiten für Zins und Zinseszins – neuerdings nicht nur für hiesige Staatsschulden, sondern auch für explodierende Refinanzierungskosten fremder Staatsapparate, unterlassener Steuereintreibung und fehlender Ausgabenkontrolle sowie immer höheren Zinsforderungen des Weltbanken-Syndikats.

Wer das Spiel erkennt, handelt wie die Griechen.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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14.02.2012 19:42 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
+23 | -2
 
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Deutsche Arbeitszeiten deutl. über EU-Durchschnitt: Welt-Online zu OECD-Chef Angel Guerría:

"Deutschland brauche Strukturreformen auf dem Arbeitsmarkt, beim Steuersystem und bei der Energiepolitik, um seinen Wohlstand auch in Zukunft halten zu können". Anderen Quellen zufolge plädiert der Mexikaner zudem für verstärkte Bemühungen um "Fachkräfte".

Vielleicht sollte sich der Mexikaner einmal stärker daheim in Sachen "Steuern", "Energie" umschauen. Ansonsten habe ich mich unter "Meinung des Autors" schon geäußert.

Was Deutschland braucht ist eine Ende der Umverteilungspolitik zugunsten des Welt-Banken-Syndikats und Vermögende. Zudem ist eine Zusatzsteuer für Kinderlose dringend notwendig die die kinderlose Fr. Merkel laut FAZ heute leider abgelehnt hat. Ebenso müssen Erbschaften ab einer bestimmten Größenordnung viel stärker besteuert werden.

Fakt ist, dass der Deutsche mittlerweile 2,5 Jahre seines Lebens länger schafft als noch um die Jahrtausendwende - und viele tun dies für deutlich weniger Geld, 25% gar für einen Armutslohn. Mit einer Durchschnitts-Lebensarbeitszeit von 36,8 Jahren malocht der Bundesbürger schon jetzt 2,3 Jahre länger als im EU-Mittel.

Laut einer französischen Arbeitsstudie, jüngst auch hierzulande durch die Presse gegangen (siehe: http://is.gd/...) betrug im Jahr 2010 die Arbeitzeit für Vollzeit-Angestellte in Deutschland 1904 Stunden gegenüber 1679 in Frankreich, 1765 Stunden in Belgien oder 1797 in in Luxemburg. Der Unterschied von 225 Stunden entspricht laut der französischen Tageszeitung "Le Figaro" satte sechs Arbeitswochen im Jahr.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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14.02.2012 20:13 Uhr von zabikoreri
 
+8 | -3
 
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@AntiPro: Schau dir mal an, wie sich die Altersgruppen in den nächsten Jahrzehnten entwicklen werden. Immer weniger junge Menschen müssen immer mehr Alte versorgen.

http://de.wikipedia.org/...

Auch ist die Geburtenrate erschreckend:

http://de.wikipedia.org/...

Funktionieren kann das wohl nicht wirklich mit den heutigen Vorgaben. Mir grauts langsam vor unserer ´Zukunft´.
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14.02.2012 20:14 Uhr von sicness66
 
+29 | -1
 
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AntiPro: Das ist der springende Punkt. Es hat funktioniert und würde auch weiterhin funktionieren. Nur hat man dem Deutschen seit den 80ern, spätestens seit Schröder krampfhaft den Neoliberalismus in den Kopf gehämmert, dass jeder glaubt, wir sterben morgen aus und keiner ist mehr da, um etwas zu leisten.

Was die OECD will ist doch klar: "Vor allem die Arbeitsmarkt-, Steuer- und Energiepolitik, aber auch die Rente müssen daher reformiert werden. "

Das ist die alte Leier, die wir Anfang des Jahrhunderts unter Schröder schon mal gehört haben. Hauptsache Wachstum (wenn man bei lächerlichen 1,5 % überhaupt von Wachstum sprechen kann). Das man auch Wohlstand ohne Wachstum erzielen kann, sollte jedem klar sein, wenn er sich die Vermögensentwicklung der letzten 30 Jahre anschaut.

Nur ist die Vermögensentwicklung nicht gleichverteilt verlaufen. Das sollte ja bekannt sein.

"Laut OECD-Berechnungen arbeiten Beschäftigte in Deutschland weniger als in anderen Industrienationen."

Genau, weil wir gerade zu Hungerlöhnen neue Rekordzahlen im Beschäftigungssektor aufstellen, können diese armen Bauern ja noch mehr arbeiten (und vor allem länger).

Gestern habe ich durch Zufall wieder mal die Doku zur französischen Revolution gesehen. Manchmal wünscht ich mir, wir währen so weit...
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14.02.2012 20:19 Uhr von ghostinside
 
+9 | -1
 
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@zabikoreri: Dieses Problem haben wir aber nicht erst seit 5 Jahren, sondern seit mehreren Jahrzehnten und trotzdem erwirtschaften wir (außer in konkreten Krisenjahren) jedes Jahr ein höheres Bruttoinlandsprodukt.

Die staatliche Rente wird nicht wie eine Privatversicherung angehäuft sondern jährlich verteilt. Wenn das BIP steigt, können auch die Renten steigen. Sinkt das BIP sinken eben auch die Renten. So leicht ist das. Aber das darfst du ja keinem erzählen, sonst bist du Kommunist.
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14.02.2012 20:32 Uhr von Endgegner
 
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Ehegattensplitting? Was haben die ganzen dreckigen Anglizismen in der deutschen Sprache verloren?
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14.02.2012 20:52 Uhr von rftmeister
 
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@Baron-Muenchhausen: im Grunde stimme ich Deinen Aussagen (wie meistens) zu, bis auf zwei.
1. Kinderlose sollen mehr zahlen.
Warum ? Ich habe mir nicht ausgesucht Kinderlos zu sein, es sollte wohl einfach nicht sein. Soll ich dafür zahlen ?
Homosexuelle sollen zahlen ?
Was ist wenn eins von deinen 2 Kindern stirbt ? Nächstes
Jahr ans Finanzamt nachzahlen ?
Vielen Dank auch, das paßt nicht.
Ich stimme da eher dem Kommentar auf der Tagesschauseite zu.

2. Erbschaften besteuern.
Warum ? Das gesamte Erbe wurde bei der Anschaffung der Güter bereits besteuert.
Genauso wie Schenkungssteuer für mich ein Unding ist.
Wenn ich Geld vererbe oder verschenke dann ist es Geld das
ich Netto nach Abzug aller Abgaben verdient habe.
Dann nochmal Geld abziehen weil ich es verschenke ?
Find ich ungerecht.
Dann soll der Staat doch auf sämtliche Transaktionen Steuern erheben.

Ansonsten guter Artikel, wie von Dir gewohnt.
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14.02.2012 21:18 Uhr von CoffeMaker
 
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@rftmeister Das mit der Erbschaft oder Schenkung ist schon richtig wie es ist. Es geht dabei darum das es ein Vermögenszuwachs für eine fremde Person bedeutet ergo wird dies versteuert, egal ob da schon 100 Steuern drauf sind. Davon mal abgesehen trifft dies nicht gerade die Armen, ich meine einen Freibetrag zwischen 200.000 und 500.000€ deutet nicht gerade auf Verhungern hin.

Das ganze Steuersystem beruht auf Mehrfachbesteuerung und trotzdem reicht das Geld nicht.
Naja es werden ja auch Milliarden verschwendet.
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14.02.2012 22:23 Uhr von rftmeister
 
+4 | -0
 
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@CoffeMaker: Teils nachvollziehbar.
Dennoch...stell Dir vor Du erbst ein Haus, kein kleines unbedingt, hast aber nur ein normales Gehalt, keine großen Rücklagen.
Du bekommst das Haus und darfst dafür einiges an Geld dem Staat schenken. Dann bist Du netterweise pleite, kannst das Erbe gleich wieder verkaufen. Viel Rennerei für nichts.
Oder Du erbst eine Firma, kannst die Erbschaftssteuer nicht bezahlen, also Laden dicht, Mitarbeiter auf der Strasse.

Das sind die Dinger die das Ganze ungerecht machen.
Und wer Millionen bekommt und schon Millionen hat,
der wird sich das Erbe oder die Schenkung ganz sicher nicht vom
FA reduzieren lassen. Da sorgen schon die Steuerberater für.
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14.02.2012 22:31 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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@rftmeister: Zur Kinderlosigkeit: Nun, das ist natürlich persönlich zunächst mal sehr zu bedauern.

Eine wie auch immer gestaffelte Mehrabgabe wäre auch nicht als "Strafe" zu verstehen, sondern soll rein ökonomisch zu mehr Gerechtigkeit führen: In keinem OECD-Land werden gutverdienende Singles so niedrig besteuert, wie in Deutschland - auf der anderen Seite wird in kaum einem OECD-Land eine alleinstehende Mutter so hoch besteuert, wie in der Bundesrepublik. Eltern mit adoptierten Kinder wären selbstverständlich ebenfalls von einer solchen Regel ausgenommen.

Zur Erbschaftssteuer:
Ich rede nicht über das Reihenhäuschen oder selbstgenutztes Eigentum in Form einer Wohnung etc...

Ich rede über die großen Vermögen. Indem leider - ähnlich wie bei der Steuerdiskussion - jeder zunächst diese Sache auf sich selbst projeziert, wird schnell die Tatsache übersehen, dass 90% der Vermögen - eigengenutzte Häuser abgezogen(!) - in den Händen von weniger als 10% der Gesellschaft ist, bei Kapitalvermögen sind es sogar 5%.

Hier einmal ein Grapf einer einfachen Vermögensverteilung, die eigengenutztes Eigentum allerdings einschließt. Siehe: http://is.gd/... (Graph von 2007, die Werte heute sind inzwischen weit drastischer)

In Sachen Erbschaftsteuer verstecken sich Vermögende gerne hinter der Argumentation von "Otto-Normal", doch so mutieren wir immer mehr zu einer Gesellschaft, indem die Gnade der Geburt zunehmend über Chancen entscheidet - nicht mehr Schule oder Arbeit. So arbeiten wir immer stärker für den Zinseszins, gleichzeitig wird die Politik immer korrupter. Es darf nicht sein, dass Kapital sonstige Arbeit entwertet.

Der positive Effekt für die Staatskasse, wenn an der Erbschaftssteuer geschraubt würde (wir leben schließlich in der Generation "Erbschaft"! ), wäre für den Wohlstand der Allgemeinheit übrigens weitaus größer, als minimale Effekte, die - falls überhaupt - im Zuge einer Neuregelung auf "Otto-Normal" zukämen. Es gilt: Destso Vermögender, desto höher die Abgaben, für die Chancengleichheit kommender Generationen muss zumindest ansatzweise ein Reset her - sonst geschieht das, was wir gerade erleben: Das Weltbanken-Syndikat unter der Leitung von Goldman-Sachs nimmt uns zunehmend in Zins-Leibeigenschaft. Ein Artikel dazu wird morgen von mir folgen.

Bei der Erbschaftssteuer muss ergo gelten, was auch bei der Einkommenssteuer gilt: Sie muss progressiv - und zwar ohne "Spitzensteuersatz" - verlaufen.

[ nachträglich editiert von Baron-Muenchhausen ]
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15.02.2012 00:00 Uhr von CoffeMaker
 
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"Du bekommst das Haus und darfst dafür einiges an Geld dem Staat schenken."

Ich glaube da gibt der Gesetzgeber die Möglichkeit Eigennutzung geltend zu machen.
Wie ich schon schrieb, um steuerpflichtig zu werden muss schon ziemlich viel Vermögen vorhanden sein und dann triffts keinen Armen.

"Oder Du erbst eine Firma, kannst die Erbschaftssteuer nicht bezahlen, also Laden dicht, Mitarbeiter auf der Strasse."

Da hab ich nicht so die Ahnung, aber eine Firma ist ein Konstrukt für sich selbst und es gibt ebenfalls Möglichkeiten.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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15.02.2012 00:02 Uhr von Katzee
 
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Na toll: Deutschland braucht Strukturreformen um überlebensfähig zu bleiben, aber es reicht noch, um für jeden korrupten EU-Staat zur Kasse gebeten zu werden. Wie mich dieser ganze Globalisierungsscheiß ankotzt.
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15.02.2012 07:39 Uhr von timsel87
 
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Halma: Ein Kind ist leider nicht nur "ein finanzielles Risiko", sondern Grund dafür, dass Familien in die Armut rutschen. Kinder werden in unseren benachbarten Staaten gefördert, diese Staaten wie z.B. Schweden haben erkannt, dass DAS die Steuerzahler, Fachkräfte usw. der Zukunft sind. Unsere ReGIERung möchte Osteuropäer, aber nur weil sie billig sind und die Ausbildung gleich mitbringen.
Hörst du oft in Firmen: "Ausbilden? Wieso? Viel zu teuer! Fachkräfte gibt es in Nachbaarstaaten genügend!".

Über den realen Ausbildungsmarkt fange ich jetzt gar nicht an, was du wirklich im Überfluss bekommst sind Billig-Ausbildungen für brutto 800€ nach der Lehre.
Unsere Studenten, Uniabsolventen usw. findest du in der Schweiz, warum? Ganz einfach, die Lebens- und Arbeitsbedingungen in DE hinken (google it: Artikel von der Welt: "Deutschland hinkt bei Lebensqualität weit hinterher")

Es gibt in anderen Staaten nicht nur Fördereinrichtungen, die 100% auf die Stärken der Kinder bauen, sondern auch Ganztagesbetreuungen. Wie sieht es in DE aus? die meistzen Eltern MÜSSEN Vollzeit arbeiten, da wir ja so Aufschwung haben, dass die Kohle einfach nicht reicht. Die Kids haben ab 12:30 Schule aus, die Eltern arbeiten meist bis 16/17:00.

Zudem, mal ehrlich bei den Perspektiven die unsere Kinder heute noch haben (Google: "Perspektivlosigkeit: Immer mehr Jugendliche begehen selbstmord" und "Schüler aus armen Familien bekommen trotz gleicher Leistungen nur selten Empfehlungen für höhere Schulen") ist es auch ein Stück weit verantwortungslos in Deutschland ein Kind in die Welt zu setzen.
Googelt bei Interesse auch mal noch die Bildungsausgaben die DE hat und mit denen es so prahlt: Rumänien zahlt mehr an die Zukunft!

[ nachträglich editiert von timsel87 ]
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15.02.2012 10:27 Uhr von Bibabuzzelmann
 
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Warum sollen Kinderlose zusätzlich Stuern zahlen, wenn sie ihr ganzes Leben durch Steuerabgaben "auch" Famielien mit ihren Kindern unterstützen, durch ihre Steuerabgaben....kommt ja jedem zu Gute und nicht nur den Kinderlosen ?

Wollen wir wirklich solch eine Spaltung, dann sollten die Familien mit ihren Kindern allein für Schulen, Kindergärten usw sorgen, um es mal etwas grob auszudrücken...so weit sollte es nicht kommen, das Land ist schon zu sehr gespalten, als dass wir das auch noch bräuchten ^^
Jede weitere Spaltung, steigert nur den Hass untereinander und lenkt von eigentlichen Problemen ab.

Ist ja so als ob man Leute bestraft, die kein eigenes Grundstück besitzen und keine Grundstücksteuer zahlen...sollen die dann auch zusatzabgaben zahlen, weil sie keine Grundstücksteuer zahlen, andere mit Besitz es aber tun ? Lol.....bekloppt ^^

[ nachträglich editiert von Bibabuzzelmann ]
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15.02.2012 14:50 Uhr von scRs
 
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Was ist nur passiert mit meinem Vaterland?!?!
In mir macht sich trauer breit.
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16.02.2012 12:31 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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Zufriedenheit in Kanada und Dänemark am höchsten: http://www.welt.de/...

In Kanada liegt der Grund wohl in der Weite des Landes. In Dänemark gibt es trotz geringen Kündigungsschutzes einen wesentlich höheren Sozialstandard als in Deutschland. Gleiches trifft auf Österreich zu.

Deutschland will sich offensichtlich solche Systeme nicht leisten.

So hat der OECD-Bericht wohl eher die Funktion, Deutschland als europäische Leitkultur zu benutzen, um erneut eine Runde des Sozialabbaus einzuleiten. Jedenfalls gibt es immer wieder Diskussionen über Deutschland als "Führungs"-Macht in Europa, wie letztlich die Münchener Sicherheitskonferenz zeigte.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
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18.02.2012 17:19 Uhr von kochtopf1
 
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Mensch Junge (Baron-Münchhausen): steiger Dich da doch nicht so rein. Es kommt wie es kommt
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19.02.2012 15:02 Uhr von Maku28
 
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JAAA: Deutschland 2012...jeder der nicht mindestens ein ABi in der Tasche hat, kann sich eine Ausbildung sparen. Er wird zu 95% ohnehin im Niedriglohnsektor arbeiten und dort reicht es dann wenn man nen einfachen Schulabschluss hat. Ganz ehrlich..wozu noch Tischer, Maler, Maurer , Kraftfahrer, Kaufmann im Einzelhandel, Friseur etc. lernen ? Nen Lohnvorteil hat man dadurch nicht mehr.

ERBÄRMLICH DIESES LAND !!

[ nachträglich editiert von Maku28 ]

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