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Brasilien: Archäologen entdecken Massengrab aus Zeiten des Sklavenhandels

In Brasilien haben nun Archäologen ein Massengrab entdeckt.

Das Grab enthält die Überreste von tausenden afrikanischen Sklaven deren Alter auf die Jahre von 1769 bis 1830 datiert wird. "Es war nur eine Grube, in die sie die Körper hineinwarfen und verbrannten.", so eine Forscherin.

Nur anhand der gefundenen Zähne konnte herausgefunden werden, dass die Opfer aus Afrika stammen. Einige Zähne waren angefeilt, so wie es im heutigen Mosambik noch praktiziert wird.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Brasilien, Zahn, Massengrab, Mosambik
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.02.2012 15:07 Uhr von mayan999
 
+8 | -6
 
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ungebildete menschen mögen sich jetzt vielleicht fragen, was denn die taliban oder somalische piraten damals in brasilien verloren hatten,... aber es ist tatsächlich der westliche imperialismus, der die fetteste blutspur in der menscheitsgeschichte hinterlassen hat,.... und sich auch im jahre 2012 nicht ansatzweise mit solch blasphemischen gedanken identifizieren möchte, die einen friedvolleren umgang mit der erde und ihren lebewesen fordern. ^^

[ nachträglich editiert von mayan999 ]
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14.02.2012 16:02 Uhr von architeutes
 
+3 | -0
 
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@mayan999: Ich geb dir völlig recht . Nur die fetteste Blutspur findest du
im China der Antike , das macht aber den Kolonialissmus
nicht besser.
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14.02.2012 18:40 Uhr von psycoman
 
+5 | -1
 
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@Mayan: Naja, so ganz abwegig sind Taliban und Piraten jetzt nicht, denn die Sklaven wurden den Europäern eben oft von muslimischen Arabern und Schwarzafrikanern verkauft. Es ist bei weitem nicht so, dass sich die Europäer, hier wohl Portugiesen, alle Sklaven selbst gefangen hätten.

Das macht Imperialismus, egal ob durch Europäer, Araber, Afrikaner, Indianer oder sonstwen nicht besser.

Aber bitte nicht so tun, als ob die Europäer jetzt die Überbösewichte wären. Die haben damals genau das gemacht, was Araber, Bantu, Chinesen, Mongolen, Inka, Maya oder Azteken auch gemacht haben, nämlich andere Völker erobert, unterdrückt, ausgeplündert, versklavt und assimiliert.
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14.02.2012 20:32 Uhr von Zitronenpresse
 
+4 | -0
 
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Viel wichtiger ist, zu akzeptieren, dass eine Blutspur die Andere nicht rechtfertigt.
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15.02.2012 14:20 Uhr von mayan999
 
+2 | -0
 
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@architeutes + @psycoman: stimmt schon. es gibt keine der menschheit bekannte hochkultur, die nicht selbst "opfer" des imperialismus wurde oder es noch ist.

imperialismus geht auf "nur eine" einzige ideologie zurück, die in allen möglichen köpfen, bzw. geistern vorherrschte und noch heute vorherrscht...
aber dennoch sollte man nicht vergessen, dass die kriege, eben speziell die des westlichen unterdrückertums, -also in diesem fall-, die beiden weltkriege, alles bisherige übertroffen haben und per definition, den höchsten ausdruck von extremismus und lebensverachtung... darstellen.

die systematische ausrottung der amerikanischen "ureinwohner" sollte man natürlich auch nicht schmälern ^^

[ nachträglich editiert von mayan999 ]
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15.02.2012 15:15 Uhr von psycoman
 
+1 | -0
 
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@Mayan: Also ich bin jetzt nicht so fit in präcolubianischer Geschichte, aber soweit ich weiß, starben viele Eingeborene eher an den von europäischen Einwanderen mitgebrachten Krankheiten, als an systematischer Ausrottung.

Ich würde eher an Vertreibungen denken, denn die kamen ja recht häufig vor, man denke nur an die Reservate, so dass den leuten ihre Lebensgrundlage genommen wird.
Oder meinst du das mit systematischer Ausrottung?

Das Problem ist doch die Gier. Die Herrscher wolen ihrem Machtbereicht ausdehnen, seinen Reichtum will jeder, ob Herrscher oder einfacher Soldat, auch erhöhen.

Wenn man also technologisch oder zahlenmäßig überlegen ist, holt man sich das was man will eben bei andern Menschen.

Wenn das ganze dann auch noch schön religös untermauert ist, (z.B. römische Eroberungen, islamische Expansion, chistliche Missionierung Europaas und später europäische Erorberungen) dann muss man nicht mal ein schlechtes Gewissen haben.

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