14.02.12 13:03 Uhr
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EU stimmt über einheitliche 22-stellige Kontonummern ab

Lastschriften und Banküberweisungen sollen ab 2014 vereinheitlicht werden. Dazu soll eine 22-stellige International Bank Account Number (IBAN) eingeführt werden. Eine breite Zustimmung im Europäischen Parlament gilt als sicher.

Verbraucherschützer befürchten, dass Bankkunden mit den Zahlenkolonnen überfordert sein könnten. Laut der EU sollen jedoch die Banken den Kunden die Umstellung so leicht wie möglich machen. Durch die Vereinheitlichung verspricht sich die EU Einsparungen in zweistelliger Milliardenhöhe jährlich.

Das bedingungslose Widerrufsrecht bleibt bei Lastschrift-Abbuchungen unangetastet. Auch das in Deutschland entwickelte elektronische Lastschriftverfahren wird es im einheitlichen europäischen Zahlungsraum weiter geben. Die Übergangsfrist bei der Umstellung soll zwei Jahren betragen.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: EU, Bank, Nummer, Konto, IBAN
Quelle: www.tagesschau.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.02.2012 13:03 Uhr von Klopfholz
 
+11 | -7
 
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In der Quelle ist aufgeschlüsselt, wie sich die Nummer zusammensetzt. Bei 22 Zahlen ist die Chance eine Zahl falsch einzugeben wirklich groß.
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14.02.2012 13:28 Uhr von SN_Spitfire
 
+3 | -12
 
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Mal nachvollzogen: Wenn diese neue Nummer die wirklich einzigste wäre, die man sich merken müsste, wäre es gar nicht so schwierig, wie sich manche das jetzt ausmalen.
Ich könnte mir bspw. vorstellen, wenn man die BLZ und danach die Kontonummer fortführend angibt.
Heutzutage merken sich doch viele ihre Kontonummer und die BLZ separat. In meinem Fall wäre das bereits eine 20 stellige Nummer.
Dass es hier zu Fehleingaben kommen kann ist natürlich gegeben, allerdings ist das heute schon der Fall mit BLZ und KtoNr.
Wie aber auch hier, wird eine Zahlung nicht angewiesen, wenn sie nicht eindeutig zuzuordnen ist und sollte es doch mal durch Zufall passieren, kann man mit der betroffenen Bank und dem Kontoeigner Kontakt aufnehmen und die Zahlung rückgängig machen lassen.
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14.02.2012 13:33 Uhr von .stef.
 
+8 | -19
 
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14.02.2012 13:45 Uhr von Alice_undergrounD
 
+5 | -15
 
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14.02.2012 13:55 Uhr von Justus5
 
+15 | -6
 
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Mit dieser neuen EU-Regelung sind richtig Probleme vorprogrammiert.
Wartet auf die Artikel in späteren Jahren, was alles schiefgegangen ist. Ihr werden staunen....
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14.02.2012 14:09 Uhr von psycoman
 
+8 | -3
 
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Nicht so schlimm: Für internationale Überweisungen braucht man auch jetzt schon IBAN und BIC also ist es nciht wirklich eine Umstellung, weil jedes Konto bereits jetzt so eine Nummer hat.

Es ist nur länger als die bisherige Nummer.
Wenn ich so vergleiche:
Deutsches Konto: Kontonumer 7 Stellen + BLZ 7 Stellen = 14 Stellen
Belgisches Konto: Kontonr. 12 Stellen, keine BLZ

Muss man die auswändig wissen? Die steht doch auf der EC-/Geld-/Kreditkarte oder man schreibst sich das auf einen Zettel in der Geldbörse.
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14.02.2012 14:09 Uhr von MC_Kay
 
+11 | -9
 
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@SN_Spitfire: "Wenn diese neue Nummer die wirklich einzigste wäre, die man sich merken müsste, wäre es gar nicht so schwierig, wie sich manche das jetzt ausmalen."

Nur dass diese Nummer aus Zahlen und Buchstaben besteht. Das währe so ähnlich als wenn man sich den Schlüssel für Windows XP merken würde.
Als Bsp.: PG3WV-RMXFH-VHTQM-MQM6Y-3GKM7
Welcher Rentner kann sich sowas bitte merken?

"Ich könnte mir bspw. vorstellen, wenn man die BLZ und danach die Kontonummer fortführend angibt.
Heutzutage merken sich doch viele ihre Kontonummer und die BLZ separat. In meinem Fall wäre das bereits eine 20 stellige Nummer.
Dass es hier zu Fehleingaben kommen kann ist natürlich gegeben, allerdings ist das heute schon der Fall mit BLZ und KtoNr."

Anderes Problem ist, dass es keine Felder für den Namen, BLZ, etc. gibt.
Also hat man nur einen Überweisungsträger auf die man seine 22-stellige Kontonummer, die 22-stellige Kontonummer des Begünstigten und den Betrag eintragen muss.

Leider kann man an dieser Kontonummer nicht feststellen in welchem Land der Begünstige sitzt. Prinzipiell kann man so sehr schnell Geld auf ein Konto in Portugal überweisen und weiß nicht mal an wen es geht.
Obendrein ändert sich durch ein falsches Zeichen u.U. nicht nur der Begünstigte, sondern auch die Bank, das Land, etc.
Beim momentanen System kann man noch überprüfen an welche Bank es geht, wo sie ihren Sitz hat, Name des Begünstigten und abschätzen wie höch die Überweisungsgebühren sein könnten. Dadurch kann man Fehler erkennen. Denn wenn man momentan was falsch einträgt, kann die Bank diese Überweisung nicht richitg zuordnen und es erfolgt keine Überweisung. Bei der einfachen 22-stelligen Nummer ist diese Kontrolle leider nicht so einfach gegeben.

Viel Spass mit Rücküberweisungen, wenn man was falsch eingetragen hat!

So sehen dann Überweisungen aus:
Von Konto: 3GKM2 97VX9 3K193 M0O4A HY
Begünstigter: 99G47 8HIIU 11IL4 9YS53 PR
Betrag 9773,43 Euro

[ nachträglich editiert von MC_Kay ]
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14.02.2012 14:43 Uhr von ThomasHambrecht
 
+16 | -1
 
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IBAN = Ländercode + BLZ + Kontonummer in Wirklichkeit werden nur die Bankleitzahl und Kontonummer hintereinander geschrieben. Dem ganzen wird ein Ländercode vorgesetzt. In Deutschland DE17. Bei manchen Kontonummern wird allenfalls noch mit einer 0 aufgefüllt. Seither schrieb man eben 2 Zahlen (das waren auch 17 Ziffern), später nur noch eine. Wer also heute schon BLZ und Kontonummer im Kopf hat, braucht sich im Prinzip nichts merken.
Wenn jemand will, geb ich ihm meine IBAN, dann kann er schon mal mit dem Überweisen üben.

Sprich :
ALTE Kontonummer 111111111
ALTE BLZ 22222222
= NEUE IBAN DE17111111111022222222



[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
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14.02.2012 14:45 Uhr von bakaneko
 
+10 | -2
 
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Ihr alle habt die Prüfziffer vergessen. Es ist unwahrscheinlich, das eine Eingabe akzeptiert wird, wenn die Prüfziffer nicht mit der restlichen Ziffernfolge übereinstimmt. Ganz dämlich ist das System nämlich auch nicht. Wobei ich dennoch darauf verzichten könnte. Man sollte doch lieber mal dagegen vorgehen, das es noch immer eine zeitlang dauert, bis Geld von A nach B gelangt ist, weil die Bank noch an den Zinsen verdienen will.
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14.02.2012 14:56 Uhr von Jolly.Roger
 
+14 | -1
 
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@MC_Kay: "Leider kann man an dieser Kontonummer nicht feststellen in welchem Land der Begünstige sitzt."

Hast du schon mal eine IBAN gesehen?
Die ersten beiden Stellen geben das Land an....nur so als Tipp...
Danach folgen zwei Prüfziffern und der Rest ist BLZ und Konto-Nummer.

"Nur dass diese Nummer aus Zahlen und Buchstaben besteht. Das währe so ähnlich als wenn man sich den Schlüssel für Windows XP merken würde."

Die meisten Länder verwenden Zahlen für BLZ und Kontonummer. In Deutschland setzt sie sich aus BLZ und Kontonr zusammen.

"Obendrein ändert sich durch ein falsches Zeichen u.U. nicht nur der Begünstigte, sondern auch die Bank, das Land, etc."

Ja, wie bisher wenn ich die BLZ falsch angebe....
Wenn der Teil der Bankidentifikation nicht zum Länderkürzel passt oder die Kontonummer nicht zur Bank geht die Überweisung wie heute auch schon in die Hose und wird nicht ausgeführt.


"So sehen dann Überweisungen aus:
Von Konto: 3GKM2 97VX9 3K193 M0O4A HY
Begünstigter: 99G47 8HIIU 11IL4 9YS53 PR
Betrag 9773,43 Euro"

Nein, tun sie nicht:

Jetzt:
Empfänger BlaBlaBlubb
BLZ 70020050
KTO 385823094

Zukünftig:
Empfänger BlaBlaBlubb
DE4670020050385823094



Warum stellt man Behauptungen auf, wenn man offensichtlich keinerlei Ahnung hat?

[ nachträglich editiert von Jolly.Roger ]
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14.02.2012 16:00 Uhr von Jolly.Roger
 
+4 | -2
 
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Herrensocke: "Welche Gefahren sich daraus ergeben kann sich wohl jeder selbst ausmalen..."

Was willst du denn mit meiner IBAN anfangen außer mir Geld drauf zu überweisen?
Meine IBAN steht auf jedem Geschäftsbrief drauf...Leider hat sich niemand dazu hinreißen lassen, mir mehr als nötig zu überweisen...

"Wer sich so einen Schwachsinn ausgedacht hat,den sollte man steinigen."

Du meinst, den Schwachsinn BLZ und Konto-Nr in eine Zahl zu packen und ein Länderkürzel vorne dran zu stellen? Ja schlimm sowas....

"Überfälle um an die Kontonummer und Pin zu gelangen werden dann wohl hochschiessen,weil sich das über die Schulte blicken während der Eingabe am Automaten nicht mehr lohnt. "

Du wirst lachen, aber ich gebe meine IBAN nicht am Automaten ein. Und ohne Bank-/EC-Karte hilft dir weder Pin noch IBAN....
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14.02.2012 16:20 Uhr von SN_Spitfire
 
+1 | -4
 
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@all: Hab doch nichts anderes geschrieben oben.
Wenn vor die ganze Kombination noch ein Länderkürzel hinzugefügt wird, ist man schnell bei seinen 22 Ziffern.
Schaut euch heutige Telefonnummern an. Sind im Prinzip vom System her ähnlich aufgebaut.

Viele merken sich schon lange Handynummern, oder andere Ziffernfolgen von ewigen 15-20 Stellen.

Stellt euch nicht so überfordert an und verteufelt es gleich.

Bspw. wäre auch vorstellbar, dass man das DE als Länderkürzel nimmt und bspw. die angeführten Buchstaben des Landkreises (analog Autonummer) hinzufügt.

Da wie in der News geschrieben auch drin steht, dass die Banken es den Leuten so einfach wie möglich machen zu wollen, wäre der Aufbau "Länderkürzel+Landkreiskürzel+BLZ+Kto+Unterkonto" doch gar nicht so schwierig.
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14.02.2012 17:04 Uhr von verni
 
+5 | -4
 
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Oh Gott: haben diese EU Spacken eigentlich im Moment nix besseres zu tun? Ich dachte eigentlich doch! MAcht mal ruhig Eure 2000 stelligen Nummern, genau das haben die Bürger gebraucht, was sonst? Bis das durch ist, dürfen die meissten eh Glücklich sein wenns dann überhaupt noch einen Euro gibt oder diese idiotische EU.
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14.02.2012 19:30 Uhr von Peter323
 
+1 | -0
 
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bei der IBAN: iss glaub ich ne Prüfziffer dabei, so dass das System bei nem Zahlendreher die Nummer zurückweisen sollte.
Bin mir da eigentlich ziemlich sicher
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14.02.2012 20:01 Uhr von bollerikson
 
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10 stellen sollten reichen damit kann man 10 hoch 10 verschiedene kontonummernalso 10 mrd aus zahlen von 0 bis 9 erstellen das sollte für die nächsten jahre also für die gesamte weltbevölkerung ausreichen
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14.02.2012 22:18 Uhr von Slaydom
 
+1 | -0
 
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@boller: das reicht aber nicht. Da es viele Firmen gibt, die wiederrum viele Kontonummern haben, Menschen mit mehreren Konten, muss eine längere Zahlenfolge sein. Aber Auslandsüberweisungen werden dadurch stark vereinfacht. Diese Regelung ist 10 Jahre überfällig
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14.02.2012 23:03 Uhr von Akaste
 
+0 | -0
 
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ihr habt doch zu viel Freiraum im Kopf: Wer stopft sein Hirn schon damit voll, sich seine Kontonummer zu merken wo diese doch auf der Bankkarte steht. Es merkt sich doch auch kaum noch jemand eine Telefonnummer seit die Technik dieses Problem gelöst hat.

Wozu also der Aufriss? bei Überweisungen dauert das auch nicht länger als vorher wenn dafür die BLZ wegfällt.
Wer seine Überweisungen nur Hui Hui ausfüllt und die Daten nicht ordentlich prüft, sollte das halt von jemand anderem erledigen lassen, da muss man schon extremst unfähig sein um das nicht hinzubekommen.
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15.02.2012 09:14 Uhr von Djerun
 
+2 | -1
 
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7-stellige kontonummern?
ich hab 1x8 und 1x10 stellen

davon mal abgesehen hat jedes konto schon seit jahren die iban
nur in deutschland hat man rumgezickt weil irgendwer was zu meckern hatte, weil sich derjenige nicht informiert hat oder einfach nur dagegen war
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15.02.2012 18:32 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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@Akaste: "Wer seine Überweisungen nur Hui Hui ausfüllt und die Daten nicht ordentlich prüft, sollte das halt von jemand anderem erledigen lassen, da muss man schon extremst unfähig sein um das nicht hinzubekommen."

Es gibt bereits über 1 Million rechtliche Betreuungen.
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16.02.2012 00:50 Uhr von shadow#
 
+2 | -1
 
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Ein Gewinn für den Kunden: Wer seine Überweisungen nur Hui Hui ausfüllt und die Daten nicht ordentlich prüft, den rettet in Zukunft die IBAN samt Prüfziffer.
Die Chance, eine Zahl falsch einzugeben wird also nicht etwa höher, sie geht gegen Null.

Ob der Name mit dem Kontoinhaber übereinstimmt, wird übrigens schon seit Jahren nicht mehr geprüft!
Wenn das Geld weg ist, ist es weg. Egal wo hin.

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