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Ausnahmezustand: Neonazis marschieren durch Dresden

In Dresden fand am heutigen Montag wieder ein großer Aufmarsch von Neonazis statt. Anlass war der alljährliche Jahrestag der Bombardierung von Dresden. Rund 2.000 Personen aus dem rechten Spektrum wurden erwartet.

Auch linke Gegendemonstranten haben zu Protesten gegen den Nazi-Aufmarsch aufgerufen. Doch sie kritisierten, dass ihre Protestarbeit immer wieder von den Behörden behindert wird.

"Die Stadt hat Gegenaktivitäten nicht nur nicht unterstützt, sondern phasenweise behindert. In Dresden laufen Sachen, die im Rest der Republik undenkbar sind", empört sich Ralf Hron vom sächsischen Gewerkschaftsbund.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Dresden, Neonazi, Jahrestag, Ausnahmezustand, Bombardierung
Quelle: www.spiegel.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.02.2012 17:55 Uhr von Katzee
 
+11 | -14
 
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Gegenaktivitäten: Was würde denn passieren, wenn rechte Neandertaler auf linke Autonome stießen? Ein Blutbad, sonst nichts. Daher kann ich es durchaus verstehen, dass die Gegendemos verboten wurden. Schade nur, dass es keine rechtliche Handhabe gibt, um auch die Neandertaler-Aufmärsche zu verhindern.
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13.02.2012 18:00 Uhr von daiden
 
+16 | -8
 
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kann ich schon irgendwo verstehen: ich find nazis genauso abstoßend wie die meisten hier, aber sie sind es nicht, die bei ihren Demos für Chaos sorgen! Das sind die linken vollidioten, die randalieren! Und da bei solchen Demos meist 10 mal so viele Gegendemonstranten, wie Nazis sind, will man eine Eskalation verhindern.
Besser wär man würde denen überhaupt keine Aufmerksamkeit schenken... dann würde erstens kaum was passieren und zweitens verlieren sie ihre Plattform,die Medien...
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13.02.2012 18:06 Uhr von Lordkacke-WOB
 
+6 | -9
 
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Miese deutsche Grammatik: 17.50 Uhr
"In Dresden fand am heutigen Montag wieder ein großer Aufmarsch von Neonazis statt. Anlass war der alljährliche Jahrestag der Bombardierung von Dresden. Rund 2.000 Personen aus dem rechten Spektrum wurden erwartet."

Warum diese News in der Verganheitsform verfasst wurde, ist mir ein Rätsel, denn die Demos beginnen erst gegen 18.00 Uhr.
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13.02.2012 18:07 Uhr von architeutes
 
+9 | -16
 
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Das die Braunen eher gemäßigt auftreten ist nur ein Zeichen
das ihre "Hintermänner" sie einigermaßen im Griff haben,
dieses ist aber auch bedenklich. Sie gehorchen , so
fängt es an .
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13.02.2012 18:14 Uhr von kranfuehrer
 
+17 | -15
 
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Die rechten stehen für die Wahrheit: Sie bringen die richtige Zahl der Opfer - 250 000- ans Licht. In den Systemmedien wurde die Zahl mit der Zeit immer weniger. Zum Schluss waren es gerade mal 25000 Tote die es gegeben haben soll.

Zu den Linken. Nehmt ihnen Alkohol und Drogen weg, sperrt ihnen das Hartzgeld, dann wären sie gezwungen sich um eine Arbeit zu bemühen, und kämen nicht auf so dumme Gedanken friedliche Demonstranten zu behindern.
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13.02.2012 18:53 Uhr von Venytanion
 
+10 | -9
 
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@kranfuehrer: genauso sieht es aus... (+++++++++++++)
(ich sag nur bomber-harris.)
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13.02.2012 19:02 Uhr von GaiusBaltar
 
+13 | -14
 
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@kranfuehrer: Danke für deinen Kommentar! Das bestätigt mal wieder, wie dumm die Anhänger der rechten Szene sind.
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13.02.2012 19:41 Uhr von GaiusBaltar
 
+7 | -10
 
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@AntiPro: Achso er hat damit recht. Ganz klar, es gibt natürlich keine "Rechten" die Alkohol trinken, Drogen nehmen oder arbeitslos sind. Logo sind alles nur fleißig arbeitende Milchtrinker.
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13.02.2012 19:44 Uhr von Floetistin
 
+10 | -5
 
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3Pac: die Prügel könntest du eher brauchen, vielleicht rückt das dann deine Gedanken wieder zurecht.

Meinungsfreiheit bedeuted auch die Meinung einer Minderheit zu akzeptieren.

Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit bedeuted auch offen seine Meinung kundtun zu dürfen.

Dann sind das halt ein paar rechte Schwachköpfe, die da rumturnen.
Alleine die Tatsache, dass es 10x soviele Gegendemonstranten waren zeugt doch davon, wie verschwindend klein doch die Anhängerschaft der Neo-Nazis ist.
Lasst sie doch... beachtet sie gar nicht, ignoriert sie.

Das hat wesentlich mehr Sinn und Zweck als diese kindischen Gegendemos, Blockaden und Schlägereien.
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13.02.2012 20:06 Uhr von str8fromthaNebula
 
+9 | -4
 
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das problem bei deren gegenmaßnahmen is: hinterher hast du kaputte scheiben, verbrannte autos und wer weiß was noch alles...
die andern marschieren ja nur ihre runde...
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13.02.2012 20:17 Uhr von CoffeMaker
 
+10 | -5
 
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"Sie bringen die richtige Zahl der Opfer - 250 000- ans Licht. In den Systemmedien wurde die Zahl mit der Zeit immer weniger. Zum Schluss waren es gerade mal 25000 Tote die es gegeben haben soll."

Und das ganz legitim. Als ein Ami und ein Franzose nachwiesen das die Zahlen der KZ-Opfer zu hoch sind (teilweise wohl sogar zwischen 50%-80%), weil sie die Unterlagen eingesehen haben bekammen sie Redeverbot bzw. wurde es als nazistische Verharmlosung angesehen (was ich irgendwie noch geglaubt hätte wenn ein Deutscher dies behauptet hätte).

Daran merkt man das man nicht an der Wahrheit interessiert ist sondern nur daran das die Deutschen bitte schön bis zum Weltuntergang nicht mehr aus ihrer knieenden Haltung kommen sollen.

Zum Thema: Als man das Thema Ausländerkriminalität anschnitt kamen von den Politikern Sprüche wie "Wenns ihnen nicht passt dann ziehen sie woanders hin" oder "das muss die Demokratie aushalten". Kurios das man das bei den Rechten nicht genauso sieht. Es wird immer Menschen geben die anders denken. Ich sage, lass sie machen, solange sie nur rummarschieren interessiert mich das nicht. Auch das muss eine Demokratie aushalten.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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13.02.2012 22:07 Uhr von quade34
 
+2 | -9
 
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kein Wunder, dass: im ehemaligen Tal der Ahnungslosen so viele Rechte sich organisieren. Schon in der DDR wurde bei Gedenkveranstaltungen den Alliierten die alleinige Schuld an der Zerstörung der Stadt gegeben. Das hat sich festgesetzt und ist mit Schuld an den antidemokratischen Demonstrationen. Das die Linke nichts mehr von früheren Bekundungen wissen will, ist doch hinlänglich durch den Umgang mit der Stasi-Belastung bekannt.
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13.02.2012 23:48 Uhr von Floetistin
 
+5 | -0
 
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CoffeeMaker: ja, das ist wohl so. Die Geschichte wird von den Gewinnern geschrieben.
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14.02.2012 00:56 Uhr von CoffeMaker
 
+7 | -2
 
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"Schon in der DDR wurde bei Gedenkveranstaltungen den Alliierten die alleinige Schuld an der Zerstörung der Stadt gegeben. "

Wem willst du sonst die Schuld geben? Den Amis war bekannt das in Dresden Tausende Flüchtlinge waren, deswegen war der Angriff auch so effektiv. Vom strategischen aus gesehen war die Bombardierung total unnötig es sei man sieht es als Vorteil an Frauen,Alte und Kinder zu töten. Deutschland war bereits am Boden.
Genauso wie der Atombombenabwurf in Japan, das sind Schandflecke der angeblich demokratischen Staaten denen man Menschlichkeit nachsagt.

Aber was erzähl ich da, man brauch nur nach Libyen gucken, da wurde die gleiche Scheiße gemacht.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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14.02.2012 19:07 Uhr von XFlipX
 
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sächsischen Gewerkschaftsbund....LOL: Auch wenn ich den Spiegel nicht mehr lese.....ich also die Quelle nicht überprüfen kann...

"Die Stadt hat Gegenaktivitäten nicht nur nicht unterstützt, sondern phasenweise behindert. In Dresden laufen Sachen, die im Rest der Republik undenkbar sind", empört sich Ralf Hron vom sächsischen Gewerkschaftsbund."

Der soll sich lieber damit beschäftigen, dass Verdi-Dresden seine Räumlichkeit zur Verfüngung gestellt hat, damit die linken Chaoten ihr "Blockadetraining" durchführen konnten, nachdem sie vorher, auf Grund der medialen Empörung, mit ihrem Vorhaben aus den Räumlichkeiten der TU-Dresden geflogen waren.

"Umstrittenes Blockadetraining sorgt für Kritik an Gewerkschaft Verdi"

http://www.sz-online.de/...

XFlipX
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14.02.2012 19:56 Uhr von Floetistin
 
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XFlipX: du musst den Spiegel nicht kaufen. Du brauchst einfach nur auf die Quelle klicken um zu überprüfen ;)
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16.02.2012 17:13 Uhr von Vandemar
 
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LOL: "Und das ganz legitim. Als ein Ami und ein Franzose nachwiesen ...."

Wer sollen diese Leute sein?
"Der Franzose" eventuell der mehrfach wegen Holocaustleugnung rechtmäßig verurteilte Robert Faurisson, der so unpolitisch ist, dass er zuammen mit Rechtsextremisten und Rechtsterroristen wie Horst Mahler und Manfred Roeder einen Verein gründet?

Und "der Ami" dann vielleicht noch ein Fred Leuchter, selbsternannter "Experte" auf dem Gebiet der Vergasung, der jedoch vor Gericht einräumen musste, die Berufsbezeichnung „Ingenieur“ zu Unrecht zu führen und so gut wie keine Fachkenntnisse in Physik, Chemie und Toxikologie zu besitzen?

Warum nicht gleich Thies Christophersen oder Ernst Zündel?
^^
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19.02.2012 08:56 Uhr von silent_warior
 
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"Gegendemo": Diese Gegendemos sind ineffektiv.

von daiden:
"Besser wär man würde denen überhaupt keine Aufmerksamkeit schenken"

Je so wurde das mal in einer Nachbarstadt gemacht (hab da zu der Zeit gewohnt).

Es gab einen Aufruf (durch Zettel und dem Bürgermeister) dass die Menschen an dem Tag zu dieser Zeit zu Hause bleiben sollen, sie sollen nicht aus den Fenstern schauen (Gegend mit Neubaublöcken) und die NeoNazi Demonstration so gut es geht ignorieren.

Das war ein voller Erfolg, die Stadt musste kein Geld ausgeben (kommt auch den Bürgern zu Gute), die paar NeoNazis die dort geschlossen rumliefen sind auf eine vollkommen verlassene Gegend gestoßen, zum Anfang haben die noch rumgequäckt, später aber nicht mehr und haben dann ihre Route verlassen und sind wieder mit dem Zug nach Hause gefahren.

Die Jungs haben gemerkt dass man nichts erreichen kann und hatten auch sonst keinen Gesprächspartner.

Die sagen sich: "Hier sind wir und dort die" und durch die fehlenden Gegendemonstranten und Gaffer haben die sich nur gesagt: "so, hier sind wir nun ..."

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