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Dresden: Bürger möchten Gedenkveranstaltungen von Neonazis unterbinden

In der Nacht vom 13.2. auf den 14.2.1945 fielen die ersten Bomben auf Dresden durch die alliierten Flugzeuge. Offiziell fielen rund 25.000 deutsche Zivilisten der Angriffe zum Opfer.

Jedes Jahr reisen einige Tausend Neonazis nach Dresden, um der Opfer zu gedenken. Ebenso jährlich versucht das linke Bündnis "Dresden Nazifrei" die Veranstaltungen der Neonazis zu stören. Dieses Jahr wurde durch dieses Bündnis explizit dazu aufgerufen einen Fackelmarsch zu blockieren.

Obwohl der Aufmarsch der Neonazis gerichtlich genehmigt wurde, rufen seit Tagen Plakate und Leinwände in der Dresdener Innenstadt dazu auf, Gegenwehr zu leisten. Vergangenes Jahr wurden mehr als 100 der über 4.000 Polizisten, die für den Einsatz anreisten, von Demonstranten beider Lager verletzt.


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WebReporter: Clemens1991
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Dresden, Bürger, Neonazi, Veranstaltung
Quelle: www.fr-online.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.02.2012 14:04 Uhr von Clemens1991
 
+22 | -8
 
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Meiner Meinung dürfen auch Neonazis in unser Demokratie demonstrieren und ihre Meinung verkünden. Alles andere ist undemokratische Diskriminierung.
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13.02.2012 14:34 Uhr von Ah.Ess
 
+20 | -3
 
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@ 3Pac: Also das Gerücht, dass die Deutschen zuerst zivile Ziele angegriffen haben, hält sich in deinen Kreisen aber hartnäckig.

Selbst auf Wikipedia (und das ist eine Quelle im Sinne des alliierten Weltbildes) steht, dass die Engländer mit dem Städtebombardement begonnen haben.

Zitat: "Das Klima radikalisierte sich Anfang September 1940, als die deutsche Luftwaffe einen ersten Angriff auf eine britische Stadt (London) flog. Allerdings griff die Royal Air Force seit Mai 1940 vermehrt deutsche Städte an, während die deutsche Luftwaffe sich noch ausschließlich auf militärische Ziele konzentrierte."

England - Mai, Deutschland - September
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13.02.2012 14:45 Uhr von usambara
 
+3 | -10
 
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wer hats erfunden http://de.wikipedia.org/...
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13.02.2012 15:14 Uhr von Perisecor
 
+5 | -10
 
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@ Ah.Ess: Du kannst ja mal die Leute in z.B. Warschau fragen, wer damit angefangen hat, Städte komplett aus der Luft zu zerstören.
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13.02.2012 15:47 Uhr von Ah.Ess
 
+7 | -5
 
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@Perisecor: Warschau wurde von der Militärleitung als Festungsstadt deklariert. Deutschland hat vergeblich versucht die Stadt zur Aufgabe zu bewegen. Es wurden sogar Flugblätter in Polnisch über der Stadt abgeworfen. Die Lage für die Stadt war aussichtslos, trotzdem hat das Militär auf den Kampf bestanden. Ziviliten mussten bleiben, wo sie waren. Bzw. wollten ja garnicht abhauen, da man gegen die verhassten Deutschen war und somit die Soldaten durch das vorhandensein von Zivilisten schützen wollte.

So und nun sag du mir doch mal, wie man solch ein Stadt am Besten angreift, ohne seine eigenen Leute in den Tod durch Häuserkampf laufen zu lassen.
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13.02.2012 16:20 Uhr von stitch
 
+6 | -5
 
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ah.ess, Belgarath: ah.ess:
Mit der Argumentation könntest du auch JEDES Bombardement von deutschen Großstädten durch die Alliierten rechtfertigen. Hitler hat den Kampf bis zum letzten Mann befohlen und die Alliierten mussten fürchten daß die Bevölkerung sie angreift...

Noch Fragen?

Belgarath:
Es gibt in Dresden Menschen, die in aller Stille den Opfern gedenken. Und es gibt tausende von Nazis, die jedes Jahr da hinfahren um das ganze politisch auszuschlachten. Wenn das in meiner Heimatstadt passieren würde würde ich auch auf die Strasse gehen. Und mich über jeden freuen der mitkommt.
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13.02.2012 16:34 Uhr von Perisecor
 
+2 | -2
 
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@ Ah.Ess: "So und nun sag du mir doch mal, wie man solch ein Stadt am Besten angreift, ohne seine eigenen Leute in den Tod durch Häuserkampf laufen zu lassen."


Das war auch die Grundstrategie hinter den Flächenbombardements auf mehr oder weniger zivile Ziele bei den Alliierten, vor allem den Briten.


Letztlich ist dieses "die haben aber angefangen!" ziemlich dämlich, denn im Krieg wird jedes Land darauf bedacht sein, Technologien, Strategien und Taktiken anzubringen, welche es vorher noch nicht gab, um die Oberhand zu gewinnen.
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13.02.2012 19:41 Uhr von Ah.Ess
 
+3 | -4
 
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@stich,perisecor: Kann man damit jeden Angriff rechtfertigen? Wieviele Städte waren denn umzingelt, als man die tödliche Fracht abgeworfen hat?
Oder wie viele Soldaten waren in Dresden, um die ganze Innenstadt dem Erdboden gleich zu machen? Oder die wichtige Militärindustrie... Was man gewusst hat war, dass es eine Flüchtlingsstadt ist, die voll mit wehrlosen Menschen ist!
Außerdem gibt es genug Fälle, z.b. München, in denen sich deutsche Städte ergeben haben.

-------------

Im Gegensatz zu den anderen Staaten gab es bei den Deutschen so gut wie keine Partisanen. Die die kämpfen wollten oder mussten, waren auch als Soldaten erkennbar.

Die Grundstrategie, wie du es nennst, war es möglichst viele Deutsche zu töten und den Rest im Willen zu brechen. Warschau sollte einfach nur eingenommen werden. Man hätte ja auch die Stadt belagern können, aber dann wär jetzt das Geschrei groß, wie man so viele Menschen in den Hungertod schicken konnte.
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14.02.2012 11:02 Uhr von stitch
 
+2 | -2
 
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ah.ess: Schlechtes Beispiel:
München hat am 05.05.1945 kapituliert. Dresden wurde am 14.02.´45 bombardiert...

Wenn du dir die Geschichte schon so hindrehen möchtest wie sie dir passt, dann komm mit anderen Fakten!

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